Die Baustellen der nördlichen Zulaufstrecke des Brennerbasistunnels und ein Besuch bei der ÖVP Stadtorganisation waren das Ziel des eintägigen Ausfluges der SVP-Ortgruppe Haslach –Oberau zusammen mit dem Bildungs- und Freizeitvereines St.Gertaud.
Der Vormittag war der Baustelle gewidmet. Nach einer ausführlichen Einführung und Vorstellung des Projektes durch den Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit D. I. Pelizzari ging es auf die Baustellen. Für die Haslacher war es das erste Mal, so eine Großbaustelle hautnah zu erleben.
Zuerst wurde der Schacht für die Tunnelbohrmaschine in Vomp besichtigt. Die Haslacher waren beeindruckt: Vierzehn Meter hoch ist das Schneidrad dieses 50m langen Bohrgerätes. Dementsprechend groß ist auch der Schacht. Es braucht acht 6 Meter langer Betonfertigteile, von den Fachleuten einfach Steine genannt, um das herausgeschnittene Riesenloch zu verkleiden.
Anschließend durfte die Gruppe in einen konventionellen Tunnel im Bauzustand. Dabei wurden die einzelnen Bauschritte vom Ausbruch bis zur Verkleidung erklärt.
Der Nachmittag galt der Stadt Innsbruck. Die Haslacher wurden vom Stadtobmann Franz X. Gruber im alten Ratssaal im Stadtturm nahe dem Goldenen Dachl empfangen.
Es entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch. Um den Fortzusetzen und die Beziehungen zwischen beiden Schwesterparteien zu vertiefen, haben Ortsobmann Ludwig Nössing und die Gemeinderätin Judith Kofler-Peintner Franz X. Gruber zu einem Gegenbesuch in Bozen eingeladen.
Vor dem Treffen im Rathaus wurde die neue Hungerburgbahn ausprobiert. „Ein gutes und gelungenes Werk Südtiroler Seilbahntechnik“, war das allgemeine Urteil.