18.03.2004
Klausur SVP-Burggrafenamt - Verantwortung für die Zukunft aktiv wahrnehmen
Information zum Küchlbertunnel, der Verkehr im allgemeinen, das Thema Wahlen und die SVP-Mitgliederwerbung standen im Mittelpunkt der Klausurtagung des SVP-Bezirkes Burggrafenamt am vergangenen Samstag, 13. März, auf Schloss Pienzenau. Die Junge Generation stellte eine Bezirksjugendstudie vor. „Eine Arbeitsgruppe soll die Zukunftsthemen des Burggrafenamtes verfolgen und Lösungen vorantreiben“, so SVP-Bezirksobmann Norbert Schnitzer. Die SVP-Funktionäre wollen ihre Verantwortung für die Zukunft des Burggrafenamtes weiterhin aktiv wahrnehmen.

Gerufen hatte der SVP-Bezirk Burggrafenamt mit Bezirksobmann Norbert Schnitzer und gekommen waren rund 40 SVP-Bezirksfunktionäre und Mandatare – darunter Bezirksobmann-Stellvertreter und Kammerabgeordneter Karl Zeller, Landesrat Michl Laimer, Fraktionsvorsitzender Seppl Lamprecht, Landtagspräsidentin Veronika Stirner Brantsch und Landtagsabgeordnete Martina Ladurner. Begleitet und moderiert wurde die Klausurtagung vom SVP-Trainerteam.
Küchlberg-Studie und Verkehr
Die Eurac-Studie zum Küchlbergtunnel mit den verschiedenen Varianten und Anbindungen wurde von Ingenieur Konrad Bergmeister vorgestellt, der das Projekt zu Beginn der Klausurtagung in allen seinen Einzelheiten erläuterte. Diskutiert wurden von den SVP-Vertretern der betroffenen Orte die Variantenführung in den jeweiligen Ortsgebieten. Einig waren sich die SVP-Bezirksfunktionäre, dass es dazu noch weitere Aufklärung und Information der Bevölkerung brauche. Ziel sei eine rasche Lösung, die von allen betroffenen getragen werden könne.
Was die allgemeine Verkehrssituation im Burggrafenamt betrifft, so wurde in einer Arbeitsgruppe eingehend darüber diskutiert und Maßnahmen ausgearbeitet: Demnach soll ein Gesamtverkehrskonzept für den Bezirk erstellt werden, der Service im öffentlichen Verkehr soll verbessert, gezielt beworben und vermarktet werden. Durch einen flexiblen Radverleih in der Stadt Meran soll die Benutzung des Fahrrads forciert werden und ein Verkehrs-, Parkleit- und Parktarifsystem erstellt werden. An die Bezirks- und Landesleitung richteten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Verkehr den Wunsch nach vermehrter Information in Sachen Verkehr speziell durch die zuständigen Landesräte sowie die Einrichtung einer Verkehrsplattform Burggrafenamt mit Beteiligung aller Betroffenen Entscheidungsträger auf Landes- und Bezirksebene.
Wahlen und SVP-Mitgliederwerbung
Eingehend wurde in der Arbeitsgruppe Wahlen der Ausgang der Landtagswahlen analysiert. Was die Gemeindewahlen 2005 betrifft soll die Information über die Arbeit der SVP-Ortsgruppen im Burggrafenamt verstärkt werden, damit sich die Bevölkerung ein besseres Bild über die SVP-Leistungen machen kann. Alle gesellschaftliche Gruppen und vor allem Jugend und Frauen sollen dazu animiert werden, aktiv in der Parteiarbeit vor Ort mitzuarbeiten. Die SVP-Funktionäre wollen sich vor allem in volkstums- und umweltpolitischen Fragen stärker profilieren.
Was die SVP-Mitgliederwerbung betrifft wollen die SVP-Ortsausschüsse vor allem auf die Motivation setzen: einmal sollen durch Aktionen die eigenen Mitglieder motiviert werden, ebenso wird die Unterstützung der Partei auf Bezirks- und Landesebene für die Eigenmotivation gewünscht. Fest vorgenommen haben sich viele Ortsgruppen, das Weiterbildungsseminar „Erfolgreiche Mitgliederwerbung“ mit dem SVP-Trainerteam zu organisieren. „Unser Ziel ist es, jedes Jahr besser zu werden“, so die Mitglieder der Arbeitsgruppe.
JG-Studie: Jugendstimmen
Kontakt mit Kinobetreibern zur Schaffung einer zeitgenössischen Kinoeinrichtung, Herstellung einer Informationsplattform zu den Themen Küchlberg und Zugverbindung Mals-Bozen, Einsatz für die Einführung eines fixen Nachtbusses an Wochenenden: dies sind die primären Vorhaben laut Junger Generation im Bezirk Burggrafenamt. Die JG hatte jüngst eine Fragebogenaktion unter den Jugendlichen durchgeführt und die Ergebnisse anlässlich der Klausurtagung den SVP-Bezirksfunktionären vorgestellt, die sich interessiert zeigten. Viele boten ihre Mitarbeit für die Erhebung der Jugendbedürfnisse vor Ort an. Bezirksobmann Norbert Schnitzer zeigte sich erfreut über die aktive JG.
Geselligen Ausklang bildete ein gemeinsames Abendessen auf Schloss Pienzenau, bei dem noch viel diskutiert wurde.
