Anfang Mai wurde im Bezirk die flächendeckende Biomüllsammlung eingeführt. Die organischen Abfälle werden in der Vergärungsanlage mit nachgeschalteter Kompostierung behandelt. Das auf der Anlage gewonnene Biogas wird zur Stromerzeugung genutzt, die Abwärme des Stromgenerators wird ebenfalls nutzbar gemacht.
Wie Petra Weiß erklärte, läuft derzeit ein viermonatiger Probebetrieb, der zur Optimierung der Anlage genutzt wird. So hat sich ergeben, dass im Annahmebereich noch eine kleine Änderung erfolgen sollte.
Martin Stifter nannte mehrere Vorteile der Biomüllsammlung: Der Restmüll wird reduziert und gibt durch den geringeren organischen Anteil weniger Probleme. Es wird ein hochwertiger Kompost produziert. Die Betriebskosten werden durch die Energiegewinnung selbst, aber auch durch die grünen Zertifikate für diese Nutzung gesenkt. Bei der Restmüllentsorgung ergibt sich eine Kostensenkung.