Unterstützung für Projekt der Pflegeanvertrauung für Menschen mit psychischen Störungen
Auf Einladung von Bezirksfrauenreferentin Martina Ladurner berichteten Eva Innerhofer vom Sanitätsbetrieb Meran und Karin Angerer vom Sozialsprengel Lana über das Projekt. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt für Südtirol, das die Anvertrauung von psychisch Kranken an Pflegefamilien vorsieht. Dahinter steht ein Beschluss der Landesregierung aus dem Jahre 1996, die Umsetzung desselben wird aber erst jetzt im Burggrafenamt erprobt. Grundgedanke des Projektes ist es, dass jeder Mensch Beziehungen und Bindungen braucht, um eine soziale Identität zu erreichen, unterstreicht die Ärztin Eva Innerhofer. Der Erfolg hängt deshalb im Wesentlichen von der Bereitschaft sozial engagierter Familien ab, die einen Erwachsenen mit psychischen Störungen in ihrem familiären Umfeld aufnehmen wollen. Zielgruppe für das Projekt sind jene Personen, die eine Unterstützung beim Sprung von der Struktur zurück in die Gesellschaft brauchen oder einfach einen Lebensraum benötigen, der gekennzeichnet ist durch Beziehung und Bindung, wie Karin Angerer betont. Der SVP-Bezirksfrauenleitung ist es deshalb ein Anliegen, dass so viele Familien als möglich von diesem Projekt in Kenntnis gesetzt werden und sich Interessierte finden. Dieses Projekt ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft, hebt daher Bezirksfrauenreferentin L.Abg. Martina Ladurner abschließend hervor und erklärt nochmals die Unterstützung der gesamten Bezirksfrauenleitung für das Projekt in der Funktion als Multiplikatorin.
Für jegliche Information stehen die Projektverantwortlichen Eva Innerhofer, Zentrum für psychische Gesundheit, Tel. 0473 247700, und Karin Angerer, Sozialsprengel Lana, Tel. 0473 553044, zur Verfügung.