„Gemeindefrauennetzwerk“: zweites Treffen der SVP-Gemeindefrauen des Burggrafenamtes
Gemeindereferentin Edith Schweitzer führte durch die Räumlichkeiten der Struktur und gab Einblicke in die Baugeschichte und das Konzept des Seniorenheims. Im Anschluss daran berichtete Gemeindereferentin Rosmarie Pamer über die Sommerprojekte für Kinder und Jugendliche in St. Martin.
Als zuständige Sozialreferentin von Naturns hatte Edith Schweitzer in den letzten sechs Jahren eines der größten Projekte für ihre Gemeinde zu verwirklichen: das Alten- und Pflegeheim St. Zeno. Am Samstag hat sie ihre Erfahrungen an ihre Kolleginnen aus dem Burggrafenamt weitergegeben und auf die Schwierigkeiten und Notwendigkeiten bei einem Bau dieser Größenordnung hingewiesen. So geht es in erster Linie um die Sicherung der Finanzierung, aber auch um eine kompetente Überwachung der einzelnen Bauschritte. Edith Schweitzer betonte, dass für das gute Gelingen des neuen Seniorenheims vor allem der kontinuierliche Austausch und die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen des Altenheimes ausschlaggebend war. Dadurch konnten wichtige Überlegungen bei der Planung mit eingebaut werden, die sich jetzt positiv auf die Arbeitsabläufe, aber auch auf das Wohlgefühl der Heiminsassen auswirken. Eine Besonderheit des neuen Seniorenheims ist die Integration der Kindertagesstätte im Haus. Dadurch wird ein natürliches Aufeinandertreffen der verschiedenen Generationen gefördert und ist eine wertvolle Bereicherung für Jung und Alt.
Gemeindereferentin Rosmarie Pamer berichtete, dass in diesen Tagen auch in St. Martin die Kindertagesstätte öffnet. Genauso wie in Naturns wird auch jene in St. Martin von der Sozialgenossenschaft der Tagesmütter geführt. Die Kindertagesstätte ist für St. Martin ein weiterer Baustein im Betreuungsangebot. Für Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren hat die Gemeinde zum ersten Mal in diesem Sommer eine Sommerbetreuung angeboten. Ziel dieses Betreuungsprojektes war es, den Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm zu bieten und vor allem die berufstätigen Eltern in den Sommermonaten zu entlasten. Da immer mehr Gemeinden solche Sommerprojekte starten, machte Rosmarie Pamer die Gemeindekolleginnen darauf aufmerksam, dass für das nächste Jahr bereits innerhalb Jänner 2007 entsprechende Ansuchen an das Land zu stellen sind. Letztlich sind auch hier wieder die Gemeinden auf die finanzielle Unterstützung durch das Land angewiesen.