



Am Beginn der Sitzung blickte der scheidende Bezirksobmann Norbert Schnitzer auf die vergangenen 18 Jahre seiner Tätigkeit in diesem Amt zurück. Dabei stellt er fest, dass sich im Bezirk Burggrafenamt und auch auf Parteiebene des Bezirkes in dieser Zeit sehr viel getan hat. Die Vertretung des Bezirkes im Landtag ist von zwei Abgeordneten auf fünf angestiegen, wobei seit acht Jahren auch ein Landesrat gestellt wird. Auch auf römischer Ebene ist man seit knapp einem Jahrzehnt mit einem Parlamentarier vertreten. Eine Entwicklung, die Ende der 80er Jahre, als Norbert Schnitzer das Amt des SVP-Bezirksobmannes übernahm, kaum vorstellbar war.
In den anschließenden Wahlgängen wurden Hermann Pirpamer, St.Martin (97), Elisabeth Margesin Schmidt, Lana, (86), Egon Rauch, Untermais (79), Thomas Holzner, St.Pankraz (72) und Dr.Florian Gamper, Partschins (70) als Mitglieder der Bezirksleitung gewählt.
Neu sind Hermann Pirpamer und Thomas Holzner.
Die Delegierten des Bezirkes Burggrafenamt für den SVP-Parteiausschuss sind
Dr.Arch.Robert Gamper, Proveis (80), Willi Klotz, Moos (70), Andreas Heidegger, Naturns (69), Anton Gögele, Obermais (55), Leo Gruber, Lana (52), Elisabeth Laimer, Tirol (44), Alois Kröll, Schenna (41).
Neu sind Willi Klotz und Toni Gögele.
Dem scheidenden Bezirksobmann Norbert Schnitzer wurde von mehreren Persönlichkeiten für seine 23 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit, davon 18 Jahre als Bezirksobmann und seinem großen Einsatz gedankt.
Mit der Übergabe eines Abschiedsgeschenks, der Tirolensie Geschloße und die Veste Lebenberg, durch Parteiobmann Stellvertreterin Waltraud Kofler und Bürgermeister Günther Januth wurde Norbert Schnitzer die Wertschätzung ausgedrückt.
Zum Thema „Energie – unsere Zukunftschance“ sprachen Landesrat Dr.Michl Laimer und der Bürgermeister von St.Leonhard Dr.Konrad Pfitscher. Beide Redner betonten die Wichtigkeit diese Zukunftsthemas für die Südtiroler Autonomie. Die Energie sei nicht nur aus finanzieller Sicht in Zukunft ein wichtiger Pfeiler der Finanzierung der Autonomie, sondern auch eine Schlüsselwirtschaftsfaktor der Zukunft. Bürgermeister Pfitscher betonte die Forderungen der Gemeinden in der Energiefrage mitsprechen zu dürfen. Dies aus dem Grund, da vor allem die Anliegergemeinden bisher fast nur Schwierigkeiten durch die sich auf Gemeindegebiet befindlichen E-Werke hatten. Jetzt, da sich die Möglichkeit einer positiven Entwicklung ergeben, dürfe dies nicht vergessen werden.