SVP-Bezirksfrauenausschuss beschäftigt sich mit der Neuwahl der Frauenspitze und mit der Suchtproblematik im Burggrafenamt

Die bisherige SVP-Landesfrauenreferentin-Stellvertreterin Hedwig Gamper aus Marling steht für die Neuwahl des Frauenpräsidiums am 14. Februar nicht mehr zur Verfügung. Angesichts dieser Entscheidung hat der Bezirksfrauenausschuss Burggrafenamt in seiner jüngsten Sitzung Bezirksfrauenreferentin und Landtagsabgeordnete Martina Ladurner für das Amt der Stellvertreterin vorgeschlagen; für das Amt der Landesfrauenreferentin die Landtagsabgeordnete Martha Stocker. An diesem Freitag wird der Landesfrauenausschuss über die Kandidatinnenvorschläge befinden.
Weiters hat auch die derzeitige Parteiobmann-Stellvertreterin Waltraud Kofler für die anstehenden Wahlen der Parteispitze die volle Unterstützung der SVP-Bezirksfrauen erhalten.
Im Rahmen der Bezirksfrauenausschuss-Sitzung referierte die Psychologin Sonja Pircher vom Dienst für Abhängigkeitserkrankungen im Sanitätsbetrieb Meran über den Missbrauch von Alkohol, Drogen und Medikamenten im Raum Burggrafenamt. Laut Statistik sterben doppelt so viele Menschen an Tabaksucht wie an illegalen Drogen. Entscheidend für eine mögliche Suchterkrankung ist das Zusammenspiel des sogenannten „Suchtdreiecks“. Dabei beeinflussen die Persönlichkeit eines Menschen, Umwelt und Gesellschaft sowie das Suchtmittel die Gefahr einer Abhängigkeit. Letztlich komme es auf das Konsummuster an, das beispielsweise beim Alkohol die Grenzen zwischen Genuss und Gewohnheit verwischen lässt. Der typische Alkoholiker im Burggrafenamt ist laut Erhebungen des Dienstes für Abhängigkeitserkrankungen männlich, zwischen 50 und 60 Jahren, berufstätig und hat Familie. Der typische Drogenabhängige hingegen ist männlich, zwischen 30 und 40 Jahren, berufstätig und hat eine Partnerin. Fazit ist aber auch hier: Kein Suchtmittel löst Probleme. Im Gegenteil, es bringt noch ein Problem dazu. Deshalb wollen sich die SVP-Bezirksfrauen in Zukunft noch detaillierter mit der Thematik befassen, um die Bevölkerung weiter zu sensiblisieren.
