Auf Initiative der Jungen Generation der Bezirke Vinschgau und Burggrafenamt und mit Unterstützung des zuständigen Landesrates für Mobilität Dr. Thomas Widmann wird ab 26. Jänner 2008 das Pilotprojekt „Nightliner“ gestartet. Jeweils in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Vinschgerbahn zwischen Meran und Mals fahren, sodass vor allem Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, ein sicheres Nachhausekommen am Wochenende gewährleistet wird.
Nach diesem Erfolg der Jungen Generation wurde im Bezirk Burggrafenamt eine eigene Aktivgruppe Nachtverkehr eingesetzt, welche sich mit den Zubringerdiensten zum „Nightliner“ befasst.
„Nach ersten Gesprächen wurde im Sinne eines vernetzten Nachtmobilitätskonzeptes für das Burggrafenamt erarbeitet, dass vor allem beim Meraner Bahnhof ein Verkehrsknotenpunkt für die verschiedenen Zubringerdienste entstehen sollte.“, berichtet Ulrich Ladurner, der Vorsitzende der JG Aktivgruppe. Der SVP Bezirksobmann-Stellvertreter Zeno Christanell begrüßt diese Initiative: „Hinsichtlich eines vernetzten Konzeptes ist ein Hauptaspekt die Anbindung der peripheren Gebiete Ultental und Passeiertal. Denn im Besonderen der Jugend, aber natürlich auch den Erwachsenen, soll die Möglichkeit geboten werden, zu später Stunde sicher und kostengünstig nach Hause zu kommen.“ Eine Erschließung und Anbindung an den „Nightliner“ könnte beispielsweise durch eine Ergänzung des Linienfahrplanes der SAD-Busse erfolgen, schlägt deshalb die JG Burggrafenamt vor.
Bei einem ersten Treffen mit den betroffenen Jugendlichen im Ultental wurde ein möglicher Fahrplan präsentiert. Die zahlreichen jungen Interessierten, aber auch die anwesenden Gemeinde- und Parteivertreter, darunter Ties Rudolf (Bürgermeister Ulten), Jugendreferentin Gisela Gruber (St. Pankraz) und Gandolf Staffler (Ortsobmann St. Walburg) meldeten Bereitschaft an, sich aktiv bei einer Umsetzung zu beteiligen. Die JG möchte nun gezielt Arbeitsgruppen zur Überarbeitung des Fahrplanes einsetzen und Ortsjugendausschüsse gründen. „Für die JG ist es wichtig, betroffene Ansprechpartner zu haben, die mit Enthusiasmus bei der Sache sind und uns bei der Arbeit unterstützen.“, loben der Bezirksjugendreferent Alexander Knoll und sein Stellvertreter Andreas Zanier die Bereitschaft zur Mitarbeit der Ultner Jugend. Zwischenzeitlich wurden auch erste Kontakte zum zuständigen Landesrat hergestellt, der dem Projekt grundsätzlich positiv gegenüber steht.
Neben dem Thema Nightliner sollen aber zudem andere ortsspezifische Themen in Angriff genommen werden, auch dabei hat die JG erste Anliegen erhoben. „Die Bedürfnisse der jungen Menschen in unserem Bezirk sind ernst zu nehmen. Dort wo möglich muss auf diese sachlich eingegangen und entsprechende Lösungen gesucht werden.“, bekräftigt die JG Burggrafenamt.