Nach dem Erfolg des von LR Thomas Widmann unterstützten Nightliner Meran – Mals, arbeitet die Junge Generation (JG) Burggrafenamt an einem Nachtmobilitätsnetz für den ganzen Bezirk. Bei einem Diskussionsabend in St. Leonhard präsentierte die JG den Nachtbus Passeier – Meran. Ulrich Ladurner, Vorsitzender der JG Aktivgruppe, stellte ein bezirksweites Nachtmobilitätskonzept vor. Darin ist für das Passeiertal eine Erweiterung des SAD – Fahrplanes in den Nachtstunden geplant. Wie bei einer ähnlichen Veranstaltung im Ultental waren vor allem die Jugendlichen, aber auch die anwesenden Erwachsenen aufgefordert ihre Anregungen und Wünsche einfließen zulassen.
Aus der regen Diskussion ergab sich unter anderem, dass die Passeirer Gastwirte nicht mit wirtschaftlichen Abstrichen rechnen müssen, sondern noch mehr angespornt werden, den Bürgern vor Ort etwas zu bieten. Die klare Forderung, dass die Nachtbusverbindung bis nach Moos in Passeier verlaufen muss, wurde laut. Und die Wichtigkeit des Anschlusses an das bezirksweite Nachtmobilitätskonzept unterstrichen.
Ulrich Ladurner: „Unser Nachtmobilitätskonzept sieht eine Vernetzung des Ultentales mit dem Passeiertal und dem Vinschgau zu später Stunde vor. Nur durch Realisierung beider Hauptachsen kann unabhängige und flexible Mobilität gewährleistet werden.“
JG Bezirksjugendreferent Alexander Knoll und dessen Stellvertreter Andreas Zanier freuen sich über die breite Unterstützung der anwesenden Partei - und Gemeindevertreter Alois Kuen Bürgermeister von Kuens, Karl Werner Bürgermeister von Riffian, Hermann Pirpamer Bürgermeister von St. Martin, Josef Wilhelm Ortsobmann von St. Leonhard, Gemeindereferent Ulrich Königsrainer, Alberich Hofer Gemeindereferent von Moos, Josefine Schwienbacher Gemeindereferentin von St.Leonhard und andere.
Auch wurde ein Fahrplanvorschlag präsentiert. Drei Fahrten in beide Richtungen zwischen 21.00 Uhr und 04.00 sollten ausreichen um alle Altersklassen zufrieden stellen zu können. „Erfahrungen vom Nightliner Meran – Mals zeigen, dass die neue Möglichkeit auch von Erwachsenen genutzt wird.“ meint der stellvertretende Landesjugendreferent Zeno Christanell.
Die vielen Vorteile, wie Entlastung der Eltern, sichere Nachhausefahrt und Reduzierung der Verkehrsunfälle, sowie erste Ergebnisse aus Umfragen im Ulten- und Passeiertal, sind Gründe dafür das Konzept auszuweiten. In Algund soll der Citybus auch in den Nachtstunden verkehren und auch in Lana will man den Forderungen der Jugend nachkommen.