18.09.2007
Sitzung des SVP-Präsidiums: Fahrplan ist fixiert
Das SVP-Präsidium hat am Montag grundsätzlich den Fahrplan für das kommende Halbjahr gutgeheißen. Mit der SVP-Landesversammlung am 17. November in Meran und der Neuwahl der Parteiführung beginnen auch die Vorbereitungen auf das Jahr 2008, wobei im Herbst desselben Jahres Landtagswahlen auf dem Programm stehen. Parteiobmann Elmar Pichler Rolle und Landeshauptmann Luis Durnwalder übernehmen die Hauptverantwortung für die Wahlen und werden in enger Absprache die entsprechende Weichenstellung vornehmen.

Wie SVP-Obmann Pichler Rolle nach der Sitzung des Präsidiums erklärte, wird die Silvius-Magnago-Akademie, wie schon im Vorjahr, Anfang Jänner 2008 das politische Jahr eröffnen. Im Februar und März folgen die SVP-Landesversammlungen der Jungen Generation und der SVP-Senioren, jeweils mit Neuwahl der Vorsitzenden. Auf einer eigenen Landesversammlung im April soll das neue SVP-Statut verabschiedet werden. Anschließend erfolgen die Nominierungen der Landtagskandidaten, zunächst auf Ebene der sieben SVP-Bezirke, dann durch den SVP-Parteiausschuss.
„Als Volkspartei bauen wir vor allem auf unsere Basis“, sagte Pichler Rolle. Das werde sich in der vollen Miteinbeziehung der vielen Funktionäre und Mitglieder widerspiegeln, so der SVP-Obmann. Man wisse, dass es nicht genüge, auf die exzellente Leistungsbilanz der Landesregierung zu verweisen, sondern die SVP werde neue Ziele für eine noch bessere Autonomie anstreben und die SVP werde die Vorteile, die alle Volksgruppen daraus ziehen, verdeutlichen.
Das SVP-Präsidium bereitete weiters die nächsten wichtigen Themen auf, die von der Parteileitung weiter verfolgt werden, allen voran das Wahlgesetz und das Toponomastikgesetz.
