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Pustertal
PRESSEMITTEILUNGEN
27.11.2007
Warum SVP Mitglied sein?
Am vergangenen Freitag, dem 23. November fand auf Initiative der SVP Ortsgruppe in Welsberg ein Vortrag zum Thema „Warum SVP Mitglied sein?“ statt. Zu Gast als Referentin war Senatorin und Bezirksobfrau Helga Thaler Ausserhofer.
Südtirol ist ein wirtschaftlich florierendes Land, die Menschen sind in ihrer kulturellen Identität gefestigt und genießen zum Großteil einen recht hohen Lebensstandart. Auch politisch ist es durch die Erarbeitung der Autonomie gelungen sich als Minderheit im italienischen Staat zu behaupten. Erfüllt daher eine Sammelpartei noch immer einen politischen Zweck und weshalb soll man überhaupt noch Mitglied in einer solchen werden?
Diese und noch mehrere Fragen werden immer häufiger gestellt und haben die SVP-Ortsgruppe Welsberg veranlasst eine Mitgliederversammlung mit Senatorin und Bezirksobfrau Helga Thaler Ausserhofer diesem Thema zu widmen. Diese ist der festen Überzeugung, dass es gerade auf Staatsebene für Südtirol unabdingbar ist mit einer geschlossenen Stimme zu sprechen und gemeinsam für die Interessen des Landes einzutreten. „Alle Südtiroler Vertreter in Rom kommen von der SVP, das zeigt Stärke und Einheit, und deshalb ist es für unsere kleine Minderheitenpartei auch möglich, im Verhältnis zu unserer Landesgröße viel zu bewegen.“, so die Senatorin. Man könne nicht nach außen stark sein, wenn man nach innen zersplittert und uneinig ist.
„Man darf nicht vergessen“, so Thaler Ausserhofer weiter, „dass wir eine kleine Minderheit im italienischen Staat sind, und auch wenn unsere Autonomie gut funktioniert ist sie nicht unantastbar. Wenn wir nicht gemeinsam ständig unsere Rechte als Minderheit einfordern riskieren wir unseren privilegierten Standpunkt.“
Die Südtiroler Volkspartei hält seit ihrem Bestehen die Mehrheit im Landtag. Dies ist ein Garant für Kontinuität und ermöglicht es auch langfristige Programme umzusetzen. „Unsere Sammelpartei bietet durch die Vertretung der verschiedenen Richtungen viel Raum für offene Diskussionen. Durch diese politische Vielfalt haben auch kritische Stimmen Platz in der Südtiroler Volkspartei. Es ist wichtig, dass wir einen konstruktiven Dialog pflegen, gemeinsame Entscheidungen treffen und zu diesen dann auch stehen.“, betonte Thaler Ausserhofer.
Im Anschluss an die Ausführungen der Bezirksobfrau entfachte eine rege Diskussion zu verschiedenen Themen auf Landes- und Staatsebene. Unter den zahlreichen Teilnehmern an der Versammlung war auch der Vorsitzende des Bezirkswirtschaftsausschusses Christian Gartner, der sich besonders über die sehr gute Diskussion freute: „Wir müssen nur offen miteinander reden und Mut zu Entscheidungen haben, dann bleibt die Sammelpartei noch lange ein Erfolgsmodell.“

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