04.02.2008
Die Weichen richtig stellen
Die SVP Bezirksleitung hat sich in ihrer Sitzung vom vergangenen Freitag, dem 1. Februar, mit wichtigen politischen Themen auf Staats-, Landes- und Bezirksebene befasst. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Regierungskrise, Landtagswahlen und die Reform des SVP Parteistatutes.

Regierungskrise
Die Bezirksleitung befasste sich eingehend mit der Regierungskrise in Rom und war der einstimmigen Meinung, dass, sollte es Neuwahlen geben, für die Zukunft ein blockfreies Antreten der SVP die beste und nachhaltigste Positionierung sei. „Es liegt im Naturell einer Minderheitenpartei, die alle sozialen Schichten von Südtirol in sich vereint, unabhängig in den Wahlkampf zu gehen.“, so die Bezirksobfrau. Sie zeigte sich ebenfalls sehr erfreut, dass eine breite Mehrheit innerhalb der Parteiführung dieser Meinung sei.
Vorbereitung auf die Landtagswahlen
Trotz den wahrscheinlichen Parlamentswahlen im April wurde auch die Marschroute zur Vorbereitung der Landtagswahlen am 26. Oktober besprochen. Die erste Aufgabe wird es dabei sein starke Kandidaten/innen zu nominieren, die für den Bezirk ins Rennen gehen werden. „Wir werden unsere Parteibasis beauftragen sich intensiv mit dieser Angelegenheit zu befassen und Vorschläge für die Nominierungen zu machen.“, kündigt die Bezirksobfrau an. Aller Voraussicht nach wird am 28. April eine Sitzung des Bezirksausschusses stattfinden, in welcher die Vertreter der Ortsgruppen die fünf bindenden und zwei nicht bindenden Kandidaten des Bezirks nominieren werden.
Statutenreform
Angesichts der zahlreichen Aufgaben, die im laufenden Jahr anstehen, wurde in der Bezirksleitung auch die Statutenreform diskutiert. Diese soll von der Landesversammlung im April genehmigt und bis dahin von den Ortsgruppen studiert und diskutiert werden. „Sollte es im April zu Neuwahlen des Parlaments kommen, ist die Statutenreform neben der Nominierung der Kandidaten für die Landtagswahlen der dritte wichtige Schwerpunkt in diesem Monat.“ Aus diesem Grund hat die Bezirksleitung einen Beschluss gefasst der dem Parteiausschuss eine Verschiebung der Statutenreform vorschlägt, um den Ortsgruppen mehr Zeit für deren Behandlung zu bieten. Auch die Vorsitzende der Statutenkommission Martha Stocker schloss sich dieser Haltung an: „Eine Statutenreform braucht Zeit und Ruhe, damit sie der Partei auch wirklich von Nutzen ist.“
Arbeitsgruppen
Ebenfalls beschlossen wurde die Erneuerung des Bezirksausschusses für Schule-Kultur und Sport. Besprochen wurde auch die Einsetzung einer Arbeitsgruppe die sich mit dem Bereich Umwelt befassen soll.
