19.02.2008
SVP Bezirkswirtschaftsausschuss unterstützt Friedrich Mittermair
Der SVP Bezirkswirtschaftsausschuss Pustertal hat in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen die Kandidatur von Friedrich Mittermair für die Landtagswahlen zu unterstützen. Neben den Landtagswahlen und deren Vorbereitung wurden unter anderem auch Themen wie die anstehenden Parlamentswahlen und die Baukostenabgabe diskutiert.

„Wir begrüßen die Kandidatur von Friedrich Mittermair, da wir von seinen Kompetenzen fest überzeugt sind.“, freut sich der Vorsitzende Christian Gartner. „Mittermair zeichnet sich darüber hinaus durch seine politische Erfahrung und seine Geradlinigkeit aus. Deshalb unterstützen wir voll seine Kandidatur für die Landtagswahlen.“, fügt Gartner hinzu. Mit einem einstimmigen Beschluss zur Unterstützung Mittermairs bekräftigt der Bezirkswirtschaftsausschuss diese Haltung. Auch die ebenfalls anwesende Bezirksobfrau Helga Thaler Ausserhofer begrüßt die Kandidatur: „Friedrich Mittermair ist ein sehr fähiger Kandidat und ich bin mir sicher, dass er sich, sollte er gewählt werden, für das Pustertal stark einsetzen wird.“
Der Bezirkswirtschaftsausschuss möchte sich aktiv an der Erstellung des Programms für die kommende Legislaturperiode einbringen: „Wir sind gerade dabei mittels einer Umfrage unter den Pustertaler Betrieben konkrete Themenvorschläge zu sammeln, welche wir dann der Bezirksleitung und dem Bezirksausschuss unterbreiten werden.“, erklärt Gartner.
Die Senatorin Thaler Ausserhofer berichtete ebenfalls über die anstehenden Parlamentswahlen: „Im Moment sieht es auf Staatsebene so aus, dass noch keiner wirklich sagen kann, wer mit wem ein Bündnis eingehen wird.“ Die Südtiroler Volkspartei sei deshalb gut beraten, wenn sie blockfrei ins Rennen um die Sitze in der Kammer und im Senat geht. Thaler Ausserhofer bekräftigt, dass im Wahlkreis Bozen-Unterland-Überetsch nach einer Möglichkeit einer regionalen Absprache gesucht werden soll. Dabei muss jedoch danach getrachtet werden, dass diese Absprache lediglich mit regionalen Parteien erfolgt, damit man nicht wieder in die Mühle der italienischen Parteienlandschaft gerät.
Aus aktuellem Anlass wurde auch die mögliche Zusammenlegung der Steueramtdirektionen von Bruneck und Brixen besprochen: Der Bezirkswirtschaftsausschuss warnt vor einer Zusammenlegung der Direktionen oder gar Schließung der Steuerämter. Dies sei eine mehr als kontraproduktive Maßnahme die der Wirtschaft im Pustertal großen Schaden zufügen würde.
Ebenfalls besprochen wurde die Einführung der Baukostenabgabe der Gemeinden: „Diese Abgabe ist einfach ungerecht, da sie Investitionen der Betriebe hemmt und die Abwanderung unserer Unternehmen weiter fördert.“, bedauert Gartner. Der Bezirkswirtschaftsausschuss ruft den Präsidenten des Südtiroler Gemeindenverbandes, Arnold Schuler, auf die Abschaffung dieser Maßnahme voran zu treiben.
