28.03.2008
Bezirksfrauenausschuss unterstützt Helga Thaler Ausserhofer
Am vergangenen Mittwoch, dem 26. März, traf sich der SVP Bezirksfrauenausschuss des Pustertales zu einer Sitzung in deren Mittelpunkt die anstehenden Parlamentswahlen am 13. und 14. April standen. Weiters besprochen wurden aber auch lokale Themen wie etwa die Sanität im Pustertal und das Brustkrebszentrum.

Parlamentswahlen
In ihrem Bericht ging Bezirksfrauenreferentin Luise Eppacher auf die jüngste Tätigkeit der SVP Frauenbewegung im Bezirk ein.
Unter den zahlreichen Teilnehmerinnen konnte die Bezirksfrauenreferentin auch die Senatorin und Bezirksobfrau Helga Thaler Ausserhofer begrüßen. Eppacher lobte die Senatorin für ihren politischen Einsatz und sicherte ihr die volle Unterstützung des Bezirksfrauenausschusses zu: „Helga Thaler Ausserhofer ist ein sehr wichtiges politisches Zugpferd und hat in der Vergangenheit sehr viel für Südtirol erreicht. Auch wenn sie manchmal einiges einstecken musste, blieb sie stets kämpferisch und hat die Interessen der gesamten Südtiroler Bevölkerung, natürlich auch jene der Frauen, immer stark vertreten.“ Die Bezirksfrauenreferentin sei sich sicher, dass die Senatorin auch in Zukunft mit so viel Einsatz für die Anliegen der Bevölkerung eintreten werde. „Besonders in der momentan sehr unsicheren politischen Situation in Italien, brauchen wir eine starke und erfahrene Vertretung, die mit viel Kompetenz und Fachwissen für uns in Rom spricht“, betonte Eppacher.
Die Bezirksfrauenreferentin wies darauf hin, dass bei diesen Wahlen eine hohe Wahlbeteiligung besonders wichtig ist: „Durch das kompliziert Wahlsystem ist es unbedingt notwendig, dass möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Wahl gehen und geschlossen hinter der Südtiroler Volkspartei stehen. Nur dann hat Südtirol eine Chance weiterhin mit gleich vielen Mandatarinnen und Mandataren vertreten zu sein.“
Anschließend berichtete Thaler Ausserhofer über die derzeit schwierige politische Situation auf Staatsebene die sich durch die Wahlen ergeben hat und ging dabei auch auf anstehende Reformen, wie etwa die notwendige Verfassungsreform, ein. „Die höchste Priorität in Rom hat für uns aber die Festigung und der Ausbau unserer Autonomie.“, bekräftigte die Senatorin. „Ich möchte mich aber weiterhin auch für die Interessen der Frauen stark machen. Besonders die Familien gilt es verstärkt zu schützen und zu unterstützen.“, fügte Thaler Ausserhofer hinzu.
Einsatz für ältere Menschen
Luise Eppacher betonte, dass die Absicherung für ältere Menschen ein großes Anliegen des Bezirksfrauenausschusses ist. Dem stimmte die Senatorin voll zu und erklärte, dass sie alles daran setzen werde, damit älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein möglichst angenehmer Lebensabend bereitet werden kann. Sie stelle sich Unterstützungen bei Energie-, Wohnungs-, Transport- und Medikamentenkosten vor: „In erster Linie müssen wir aber danach trachten die Mindestrenten anzuheben. Wir dürfen aber nicht den Fehler machen und Wahlversprechen machen, die nicht einzuhalten sind, wie es beispielsweise Walter Veltroni in den letzten Tagen getan hat.“, fügte Thaler Ausserhofer hinzu.
Sanität im Pustertal
Im Anschluss wurden auch lokale Themen diskutiert, wobei die Gesundheitsdienste im Pustertal im Mittelpunkt der Gespräche standen. Die Bezirksfrauenreferentin wiederholte, dass besonders die geplante Errichtung eines Brustkrebszentrums dem Bezirksfrauenausschuss ein großes Anliegen sei: „Hier besteht noch sehr große Unsicherheit.“, merkte sie an. Die Bezirksobfrau Thaler Ausserhofer informierte die Anwesenden, dass es seit Herbst eine Bezirkskommission gibt, welche sich mit dem Bereich Sanität befasst. Diese werde in kürzester Zeit gemeinsam mit der Bezirksfrauenbewegung die Anliegen des Pustertales in dieser Thematik an das zuständige Landesassessorat weiterleiten.
