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Pustertal steht hinter seinem Kandidaten

Parteiobmann Elmar Pichler-Rolle, Bezirksobfrau Helga Thaler Ausserhofer und Parteiomannstellvertreter Michael Hölzl
In der Sitzung des Bezirksausschusses am vergangenen Montag, dem 29. Oktober in Pfalzen wurden Michael Hölzl für das Amt des Parteiobmannstellvertreters und Elmar Pichler-Rolle als Parteiobmann nominiert. Die Wahlen finden auf der SVP-Landesversammlung am 17. November in Meran statt. Zu Gast im Bezirksausschuss war auch der Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes Arnold Schuler, welcher die Anliegen der Gemeinden und Bürgermeister dem SVP Gremium präsentierte.

Parteiobmann Elmar Pichler-Rolle
Berichte über Bezirks-, Landes- und Staatspolitik
In ihrem Eingangsbericht ging Bezirksobfrau Helga Thaler Ausserhofer in erster Linie auf das jüngste Geschehen im Bezirk ein. Neben den neu gewählten Ortsauschüssen hob sie vor Allem die Neugründungen der Gemeindejugendausschüsse von Gais, St. Lorenzen und Sand in Taufers hervor.
Thaler Ausserhofer unterrichtete die Anwesenden, dass die Bezirksleitung Beschlüsse für die Verankerung der christlichen Werte im neuen Bildungsgesetz und gegen die Nominierung von italienischen Kandidaten auf SVP Listen gefasst hat. Diese Beschlüsse seien an die zuständigen Stellen auf Landesebene weitergereicht worden.
In Rom ist man gerade dabei das Finanzgesetz für das Jahr 2008 zu erarbeiten. Die Situation sei aufgrund der knappen Mehrheit im Senat unverändert heikel, doch man versuche durch eine Reihe von Abänderungsanträgen ein möglichst gutes Ergebnis für die Südtiroler Bevölkerung zu erreichen. Vorab konnte die Senatorin aber versichern, dass es keine höheren Belastungen geben werde.
Unter den über 200 Teilnehmern an der Sitzung war auch Parteiobmann Elmar Pichler-Rolle, der in seiner Rede auf das Ergebnis der Referenden in den ladinischen Gemeinden des Belluno einging. Der Parteiobmann begrüßte das klare „Ja“ der Bevölkerung, da es ein Ausdruck der Wertschätzung für die Arbeit, die in Südtirol geleistet wird sei.
Pichler-Rolle warb sehr stark für eine noch bessere Einbindung der Jugend in die Parteiarbeit: Unsere Jugend sei gewillt mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Daher ging die Bitte an die Vertreter der einzelnen Ortsgruppen die Jugend verstärkt einzubinden.
Abschließend berichtete der Parteiobmann von der am gleichen Tag stattgefundenen Sitzung der Parteileitung, in welcher auf Antrag der SVP Bezirke Pustertal und Burggrafenamt eine einstimmige Entscheidung bezüglich der Kandidatenlisten für die Landtagswahlen 2008 gefasst wurde: Bei der Nominierung sollen nur Kandidaten berücksichtigt werden, die der deutschen und ladinischen Sprachgruppe angehören.
Parteiobmannstellvertreter Michael Hölzl
Nominierung der Kandidaten zur Wahl des Parteiobmannes und dessen Stellvertreter
Bei der Nominierung für die Wahlen des Parteiobmannes und des Parteiobmannstellvertreters wurden die Vertreter der Ortsgruppen an die Urnen gebeten. Mit großer Mehrheit wurde Parteiobmann Elmar Pichler-Rolle die Unterstützung bei der endgültigen Wahl am 17. November kundgetan. Pichler-Rolle bedankte sich für die Unterstützung und schwor alle Anwesenden auf einen verstärkten Zusammenhalt in der Partei ein.
Ebenso klar fiel das Votum für den bisherigen Parteiobmann-Stellvertreter Michael Hölzl für dessen Wiederwahl auf der anstehenden Landesversammlung aus. Auch dieser bedankte sich für das Vertrauen und versprach auch weiterhin mit viel Engagement und Beharrlichkeit die Anliegen des Pustertals zu vertreten. Auch wenn er seit geraumer Zeit in Bozen lebe ist und bleibe er ein Pusterer und werde sich weiter für die Pustertaler Interessen stark machen.
Präsident des Gemeindenverbandes Arnold Schuler
Anliegen der Gemeinden
Unter den Gästen war auch der Präsident des Gemeindenverbandes Arnold Schuler, der dem Gremium die Anliegen der Gemeinden darlegte. Schuler beklagte, dass die Gemeindemandatare sich immer mehr auf den Dienstleistungsbereich beschränken müssen, man wolle aber auch mehr politische Verantwortung übernehmen. Dabei sei es besonders wichtig, dass das Subsidiaritätsprinzip stärkere Anwendung finde, aber auch die Landeskompetenzen klarer von jenen der Gemeinde zu trennen seien. Neben mehr Spielraum im Bereich der Finanzautonomie der Gemeinden forderte Schuler auch eine Aufwertung des Rats der Gemeinden. Abschließen wurde auch das Thema Mandatsbeschränkung angesprochen: Schuler möchte keine Sonderbehandlung der Bürgermeister und Referenten, sondern man fordere lediglich die eine Gleichstellung auf allen politischen Ebenen.
Die Bezirksobfrau betonte die Wichtigkeit der anstehenden Entscheidungen in diesem Bereich und hielt auch die Ortsgruppen an sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen und dieses Thema eingehend zu diskutieren. Parteiobmann Pichler-Rolle warb für eine Behandlung der Anliegen in einer Arbeitsgruppe um einen Kompromiss zu finden.
In der abschließenden Diskussion wurden Fragen zu den in der Versammlung besprochenen Themen gestellt und Stellungnahmen abgegeben. Neben den Anliegen der Gemeinden wurde dabei auch die Öffentlichkeits- und Pressearbeit der Partei besprochen.
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