



In Hinblick auf die von hohen Funktionären der italienischen Eisenbahn getätigten Aussagen bezüglich Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel im Unterland, fordert nun Bezirksobmann und Senator Oskar Peterlini den SVP-Parteiobmann Elmar Pichler Rolle auf, das Problem bei der kommenden Sitzung der Parteileitung aufzuwerfen.
„Während die Südtiroler Landesregierung – gemäß den Forderungen des Unterlandes – im Beschluss, mit dem sie die Zustimmung für den Brennerbasistunnel gibt, festgelegt hat, dass die Strecke im Unterland gleichzeitig und im Tunnel gebaut werden muss, verkündigen und bestätigen die Eisenbahnvertreter, dass dies im Prioritätenplan der Regierung nicht vorgesehen sei“, so Peterlini in einer Pressemitteilung. Im Unterland sei laut Funktionären der Eisenbahn frühestens 2030 mit einer Untertunnelung zu rechnen, so der Bezirksobmann weiter. Das könne und dürfe weder von der Partei, noch von der Südtiroler Landesregierung unwidersprochen hingenommen werden. „Wenn die Landesregierung schon ihr Einvernehmen geben muss, dann hat sich der Staat auch an die entsprechenden Bedingungen zu halten. Ansonsten ist das Einvernehmen aus meiner Sicht hinfällig“, so Peterlini abschließend in der Mitteilung.