16.03.2005
Dritte Autobahnspur: Erfolg für das Unterland
Der SVP-Bezirk Unterland begrüßt den Beschluss des Regionalrates gegen die Errichtung einer dritten Autobahnspur. „Das Unterland hat sich auch hier durchgesetzt“ – freut sich SVP-Bezirksobmann Senator Oskar Peterlini, „allerdings muss klar sein, dass die Notspur nur für Noteinsätze verwendet werden darf“.

Daraus dürfe niemals – so Peterlini – eine dritte Spur werden. Peterlini dankt dem Regionalrat und unterstreicht die Bedeutung dieses Beschlusses, weil die Region bekanntlich zusammen mit den Autonomen Provinzen größter Aktionär der Brennerautobahn ist. Einen besonderen Dank übermittelt der Bezirk Unterland dem Fraktionsvorsitzenden der SVP, Seppl Lamprecht, dem es gelungen sei, die Ablehnung der dritten Spur nicht nur für Südtirol, sondern auch für das Trentino festzuschreiben. Das, so Peterlini, ist bemerkenswert, da es im Trentino viele Befürworter einer Erweiterung gibt. Ein Ausbau bis Salurn hätte allerdings den Druck für einen weiteren Ausbau auch in Südtirol und im Unterland verstärkt. Die Bevölkerung im Unterland und Überetsch könne keine weiteren Belastungen akzeptieren, so Peterlini abschließend.