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Unterland
PRESSEMITTEILUNGEN
16.03.2006
Wahlkampf läuft auf Hochtouren

Neumarkt - Die Parlamentswahlen am 9. und 10. April standen im Mittelpunkt der Bezirksausschusssitzung der SVP Unterland am vergangenen Mittwoch in Neumarkt. SVP-Bezirksobmann und Senator Oskar Peterlini hielt Bilanz über seine Tätigkeit in den vergangenen fünf Jahren und unterstrich besonders die Erfolge für das Unterland und das Überetsch. „Die SVP Unterland hat in den vergangenen Jahren viel erreicht und wir sind sehr stolz darauf.“ Landtagsabgeordnete und Bezirksobmann-Stellvertreterin Rosa Thaler wies bei der Sitzung darauf hin, dass der Senatssitz von Oskar Peterlini nur mit den Stimmen der Italiener gewonnen werden kann: „Unsere Wähler müssen über diese Schwierigkeiten aufgeklärt werden, um Unsicherheiten aus dem Weg zu schaffen. Ansonsten verlieren wir die Wahlen gegen Mitte-Rechts und damit auch unseren Vertreter in Rom.“ Der Unterlandler Senator rief die SVP-Funktionäre auf, ihn vor allem auf Ortsebene im Wahlkampf zu unterstützen: „Eure Mitarbeit ist in dieser Phase besonders wichtig. Die Wähler in den verschiedenen Unterlandler Gemeinden müssen informiert werden und sollen auch Gelegenheit bekommen, direkt mit den Kandidaten der SVP zu reden.“ Parteiobmann Elmar Pichler Rolle erklärte die wesentlichen Änderungen durch das neue Wahlgesetz sowie das Wahlbündnis der SVP mit den Mitte-Links-Parteien. Das Wahlkonzept für die Parlamentswahlen erläuterte Landessekretär Alexander Mittermair: „Die Aufgabe der Südtiroler Volkspartei ist es, die Vertretung für Südtirol in Rom zu sichern. Dafür müssen wir alle unsere Kräfte einsetzen.“ 



 

 

 

„Wir unterstützen in diesem Wahlbündnis Romano Prodi als Kandidat für den Ministerpräsidenten“, so Parteiobmann Elmar Pichler Rolle in seiner Motivationsrede, „gleichzeitig bleiben die einzelnen Parteien des Bündnisses aber Konkurrenten, was die Wahl der Abgeordneten betrifft. Wir sind daher nicht Teil von Mitte-Links. Das in letzter Minute verabschiedete Wahlgesetz bringt einige Schwierigkeiten mit sich.“ Zum einen können die Wähler keine Vorzugsstimmen vergeben und haben somit keine wirkliche Wahl. Zum anderen bestehe das Problem der Regierungsfähigkeit. Berlusconi habe in der vergangenen Legislaturperiode nur für sich selbst gearbeitet. Das Wahlgesetz wurde mit dem einzigen Hintergrund verabschiedet, bei einer möglichen Niederlage der Casa della Libertà – jenen Parteien, die Berlusconi unterstützen – dem Sieger ein möglichst aufgesplittertes Feld zu hinterlassen. Bei unterschiedlichen Mehrheiten in den beiden Kammern werde es schwierig, eine stabile Regierung aufzubauen.

 

Senator und Bezirksobmann Peterlini hielt bei der Bezirksausschusssitzung Rückblick  über seine Arbeit in Rom. Neben dem Schutz der Autonomie, setzte er sich besonders für die Umwelt und den Tierschutz, für den Frieden in der Welt sowie für eine bessere Politik und Wirtschaft ein. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die soziale Sicherheit und Altersvorsorge, bei der er seine Erfahrungen als Gründer des Zentrums PensPlan einbringen konnte. Besonders stolz sei er aber auf die Erfolge für das Unterland und das Überetsch. „Der von uns vorgelegte Forderungskatalog wurde von der Landesregierung bereits in Angriff genommen und zum Teil auch schon umgesetzt.“ Im Anschluss stellte Landessekretär Mittermair das Wahlkonzept vor: „Der Wahlkampf geht nun in die heiße Phase über. Jetzt sind auch die Funktionäre in den einzelnen Orten gefragt.“ Gemeinsam mit Senator Peterlini appellierte er an die Funktionäre des Unterlandes, beim Wahlkampf aktiv mitzuhelfen: „Wir müssen der Wählerschaft die Möglichkeit geben, mit den Kandidaten in Kontakt zu treten.“

 

Landtagsabgeordnete und Bezirksobmann-Stellvertreterin Rosa Thaler erinnerte in der abschließenden Diskussion, dass der Wahlkampf im Wahlkreis Unterland besonders für den Senatskandidaten Oskar Peterlini eine große Herausforderung sei: „Ohne die italienischen Wählerstimmen wird es unser Unterlandler Vertreter nicht schaffen. Die deutschen Wähler müssen über diese Schwierigkeiten informiert und aufgeklärt werden. Der Dialog zwischen den Funktionären und der Wählerschaft in den verschiedenen Dörfern – vor allem in den gemischtsprachigen Gemeinden des Unterlandes - könne aber wesentlich dazu beitragen, den Leuten ihre Ängste und Sorgen zu nehmen.“ In den letzten Wochen vor den Wahlen sind einige Veranstaltungen in den Gemeinden geplant, bei der die Wähler Gelegenheit haben werden, mit Oskar Peterlini, aber auch mit den anderen Kandidaten zu sprechen.

 

  

 

 

 

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