23.05.2006
„Im Bezirk großartiges Ergebnis eingefahren“
Neumarkt – Die Ergebnisse der Parlamentswahlen vom 9. und 10. April analysierte Senator und SVP-Bezirksobmann Oskar Peterlini bei der jüngsten Sitzung der Bezirksleitung Unterland. „Ich danke allen SVP-Funktionären des Unterlandes für ihre Mitarbeit und das schöne Ergebnis in unserem Bezirk. Dort wo es am schwierigsten war, haben wir glänzend gesiegt“, betonte der Unterlandler Senator. Auf der Tagesordnung stand auch die Mitgliedersammlung im Bezirk, die in den nächsten Tagen abgeschlossen wird.

„In der Kammer ist es der Südtiroler Volkspartei bei diesen Parlamentswahlen gelungen, drei Kandidaten plus einen Trentiner Tiroler durchzubringen. Das ist ein sehr schönes Ergebnis. Im Senat wurden die drei Mandate bestätigt und vor allem im Senatswahlkreis Bozen-Unterland, wo es am schwierigsten war, konnten wir einen großartigen Erfolg verbuchen“, fasste Oskar Peterlini die Ergebnisse vom 9. und 10. April zusammen. Während in den Senatswahlkreisen Brixen-Pustertal und Meran-Vinschgau Verluste von 9 bzw. 7 Prozentpunkten eingefahren wurden, gab es im Unterland ein Plus von 3,3 Prozent. „Dort wo man Bauchweh verbreitet hat, hat es Verluste gegeben“, kommentierte Peterlini. Im Senatswahlkreis Bozen-Unterland waren die Ergebnisse im Senat wesentlich höher für die SVP als in der Kammer, auch in den deutschen Hochburgen wie Aldein (88,9 Prozent im Senat, 84,4 Prozent in der Kammer) oder Kurtatsch (87,7 Prozent im Senat und 76,8 Prozent in der Kammer). „Insgesamt hat die SVP ihr Ergebnis im Vergleich zu den Landtagswahlen 2003 gehalten: 166.000 Stimmen gegenüber 167.000 von vor drei Jahren. Die Freiheitlichen haben zwar leicht an Stimmen gewonnen – von 15.121 auf 16.600 - aber bei den möglichen 34.000 Stimmen der deutschen Opposition sicher keinen großen Wahlerfolg eingefahren“, zeigte Peterlini auf. Ein erfreuliches Ergebnis im Hinblick auf die nächsten Landtagswahlen ist der Zuwachs der italienischen Mitte-Links-Wähler. „Zum ersten Mal ist es gelungen, die italienischen Wähler mehrheitlich von Mitte-Links anzusprechen. Während die italienische Rechte in Südtirol auf insgesamt 62.000 Stimmen kam, wählten 66.000 für die Unione von Prodi. Auf diesem Ergebnis können die autonomiefreundlichen italienischen Mitte-Links-Parteien bauen und damit haben auch wir in Zukunft stärkere Ansprechpartner“, freut sich Senator Peterlini.
Ein Punkt auf der Tagesordnung der Bezirksleitungssitzung war auch der Abschluss der Mitgliederwerbung für 2006. Noch bis Ende Mai können die Ortsausschüsse ihre Beiträge abgeben und sich damit die Stimmrechte für die nächsten Wahlen sichern.
