11.02.2008
Unterland braucht starken Kandidaten Oskar Peterlini
Landtagsabgeordnete Rosa Thaler Zelger begrüßt und unterstützt die Absicht der SVP-Parteileitung, in Hinblick auf die Parlamentswahlen im April auf lokaler Ebene eine autonomiefreundliche Allianz auf die Beine stellen zu wollen, um den Senatswahlkreis Bozen-Unterland zu halten. „Wir müssen das Unterland sicherlich gesondert betrachten und dies ist die einzige Möglichkeit, um den Senatswahlkreis Bozen-Unterland nicht an autonomiefeindliche Kräfte zu verlieren. Das können und wollen wir uns im Unterland nicht leisten“.

Die SVP Unterland sei seit 2001 mit Oskar Peterlini im römischen Senat vertreten und habe damit auch auf lokaler Ebene an Gewicht zulegen können. „Wir sind ein kleiner Bezirk und nur mit je einem Vertreter in Bozen und Rom vertreten. Oskar Peterlini hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass ihm sein Heimatbezirk und das Wohl aller Südtirolerinnen und Südtiroler am Herzen liegen. Wir können und wollen im Unterland, das sowieso schon mit genug Herausforderungen zu kämpfen hat, auf einen starken Vertreter in Rom nicht verzichten“, so Thaler Zelger. „Allein die zähen Verhandlungen über den Bau der unterirdischen Zulaufstrecke im Unterland, die wir jahrelang im Bezirk geführt haben und die Oskar Peterlini in Rom weitergetrieben hat, zeigen deutlich, wie sehr das Gebiet südlich von Bozen eine kompetente Vertretung in Rom braucht“. Es sei nicht anzunehmen, so die Landtagsabgeordnete weiter, dass man in dieser Frage, die für die Unterlandler Bevölkerung von enormer Wichtigkeit sei, mit einem Mitte-Rechts-Vertreter ähnlich erfolgreich gewesen wäre.
„Die Unterlandler SVP hat in dieser Sache keinen Handlungsspielraum. Entweder, wir arbeiten mit uns freundlich gesinnten italienischen Kräften zusammen, oder wir verlieren die politische Vertretung des Bezirkes im Senat an Mitte-Rechts“. Im Unterland wisse man nur zu genau, was das Zusammenleben der Sprachgruppen auch im Alltag bedeute und welche Herausforderungen damit verbunden seien. Die extreme Politik von Mitte-Rechts und seiner Vertreter sei für das friedliche Zusammenleben sicherlich nicht förderlich. „Aus diesem Grund befürworte ich eine lokale Abmachung der SVP mit gemäßigten Mitte-Links-Parteien. Nur in dieser Konstellation wird es der Unterlandler SVP möglich sein, wiederum einen starken Vertreter nach Rom zu entsenden und nicht zuzulassen, dass künftig autonomiefeindliche Kräfte das Unterland im Senat vertreten werden“, so Thaler Zelger abschließend.
