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ORGANISATIONEN & BERATENDE ORGANE
ArbeitnehmerInnen
PORTRAIT
ArbeitnehmerInnen

Entstehungsgeschichte
Die ArbeitnehmerInnen sind die soziale Organisation der Südtiroler Volkspartei. Sie besteht aus ArbeiterInnen, Angestellten, RentnerInnen und allen sozial Aufgeschlossenen, die sich zu den Zielen der ArbeitnehmerInnen bekennen.
Offiziell gegründet wurde die ArbeitnehmerInnen-Bewegung am 8./9. November 1975. Doch bereits im März 1973 wurde den ArbeitnehmerInnen durch eine entsprechende Abänderung des SVP-Statuts die Mitarbeit in den Parteigremien gesichert. Bei den Landtagswahlen im Herbst 1973 wurden mit Rosa Franzelin Werth und Erich Achmüller erstmals zwei VertreterInnen der ArbeitnehmerInnen auf die SVP-Liste gesetzt.
Die ArbeitnehmerInnen sind das "soziale Gewissen" der SVP. Die Bewegung versucht sozialdemokratische und christlich-soziale Traditionen der ArbeitnehmerInnenbewegung weiterzutragen und ihnen ein neues modernes Gesicht zu geben. Wesentlich ist dabei die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Sozialverbänden des Landes.

"Meilensteine" in der Geschichte der ArbeitnehmerInnen-Bewegung
1968 ArbeitnehmerInnen-Vertreter Franz Plaikner wird in den Landtag gewählt
März 1973 ArbeitnehmerInnen werden im SVP-Statut verankert
Herbst 1973 Erstmals ArbeitnehmerInnen-Kandidaten auf der SVP-Kandidatenliste
April 1978 Gründung der ersten ArbeitnehmerInnen-Sozialausschüsse in Gemeinden
Herbst 1978 Die ArbeitnehmerInnen Rosa Franzelin Werth und Erich Achmüller
werden in den Landtag gewählt
1979 ArbeitnehmerInnen-Vertreter Hubert Frasnelli wird SVP-Abgeordneter in Rom
1980 39 ArbeitnehmerInnen-Sozialausschüsse sind gegründet
1981 Landesweit bestehen 54 ArbeitnehmerInnen-Sozialausschüsse
1981 Wahl des ersten ArbeitnehmerInnen-Landessozialausschusses
1983 Alle 4 ArbeitnehmerkandidatInnen schaffen die Wahl in den Südtiroler Landtag: Erich Achmüller, Rosa Franzelin Werth, Hubert Frasnelli, Otto Saurer
1984 Mit Erich Achmüller stellen die ArbeitnehmerInnen erstmals einen Parteiobmann-Stellvertreter
1988 Die ArbeitnehmerInnen holen 6 Landtagsmandate: Erich Achmüller, Rosa Franzelin Werth, Hubert Frasnelli, Otto Saurer, Robert Kaserer und Sepp Kußtatscher
1992 ArbeitnehmerInnen-Vertreter Hans Widmann wird Abgeordneter in Rom, Karl Ferrari wird Senator 

Juni 2002
Die ArbeitnehmerInnen, bisher "beratendes Parteiorgan", werden eigenständige Parteiorganisation. 

Februar 2003
Neuwahl des Landessozialausschusses: Albert Pürgstaller wird zum dritten Mal in Folge zum Vorsitzenden gewählt. 

März 2003
Mit 7 KandidatInnen setzen die ArbeitnehmerInnen starke Signale für Südtirol und stellen sich den Landtagswahlen 2003. 

10. Jänner 2004 Der 43jährige Gefäßchirug Reinhold Perkmann übernimmt den Vorsitz der Arbeitnehmer/innen. Er wird einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.




Zur Geschichte, Entwicklung und Politik der ArbeitnehmerInnen in der SVP siehe auch Diplomarbeit von Bettina Dalvai:
"Die Arbeitnehmer in der Südtiroler Volkspartei", Salzburg 1997
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