08.05.2007
Einsatz für Strukturen der Kinderbetreuung gemeinsam
Die CSU-Frauen Nürnberg-Fürth-Schwabach haben die SVP-Frauenbewegung besucht und sich über deren Arbeit informiert. Sie selbst stellten ihr Konzept „Vorfahrt für Familien“ für die anstehenden Kommunalwahlen in Bayern vor.

Die Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Nürnberg-Fürth-Schwabach Frau Karin Goller hat mit einer Delegation ihres Bezirkes die SVP-Frauenbewegung besucht. Sie tauschte dabei mit Landesfrauenreferentin Martha Stocker und den Bezirksfrauenreferentinnen Doris Schweigkofler Seebacher und Martina Ladurner Erfahrungen und Anregungen über verschiedenste Themen aus. Die Frauen der CSU berichteten dabei über ihre Initiative für die Kommunalwahlen, unter dem Titel „Vorfahrt für Familien“. Kernpunkte derselben sind die beschleunigte Umsetzung der Ganztagsschulen, die Verlängerung der Öffnungszeiten für Kinderbetreuungseinrichtungen, die Verbesserung des Bildungsangebotes in Kindergärten und Schulen, die Verbesserung der Infrastruktur und die Schaffung familienorientierter Familienangebote und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. „Die Themen der Frauen in Südtirol und Bayern sind eigentlich dieselben“, so Frauenreferentin Martha Stocker. Sie berichtete über die Situation der Familien in Südtirol und die Maßnahmen von Land und Region zur Stärkung der Familien. Darüber hinaus stellte sie in aller Kürze die SVP-Frauenbewegung und die wichtigsten Daten zu Frauen in der Politik in Südtirol vor. Herausragend ist im Vergleich der Frauenanteil in der SVP: während hierzulande 40% Frauen in der SVP gebunden sind, sind in Bayern nur gut 20% Frauen in der Partei. Zurückzuführen sei dies auch auf verschiedene Modelle der Mitgliedschaft und weit höherer Mitgliedsbeiträge in Bayern als in Südtirol.
Ein nächstes Treffen steht bereits fest: Martha Stocker wird auf Einladung der Landesvorsitzenden der CSU-Frauen Staatsministerin Emilia Müller am 14.Juli in München bei der Landesversammlung der CSU-Frauen referieren
