09.05.2008
Muttertag
SVP-Landesfrauenreferentin Martha Stocker stellt anlässlich des Muttertags die Schwerpunkte vor, für die sich die SVP-Frauen für Mütter stark machen. Frauen sollen Lebensmodell selber wählen.

Die Rolle der Frau ist heute oft mit einer Doppel- bzw. Dreifachbelastung verbunden. Viele Frauen sind Mutter, Hausfrau und Berufstätige zugleich. Den SVP-Frauen ist es wichtig, dass die Familien-, Erziehungs- und Pflegearbeit wertgeschätzt werden. Außerdem, so SVP-Landesfrauenreferentin Martha Stocker weiter, „sollen Frauen ihr Lebensmodell selber wählen und hierfür gilt es weiterhin die Voraussetzungen zu schaffen“.
Schon vorgesehen ist z.B. die Ausdehnung des regionalen Familiengeldes auf Familien mit einem Kind bis zum Alter von 6 Jahren, eine Bestimmung, die rückwirkend ab 1.1.2008 greifen soll. Je nach Einkommen können diese Ein-Kind-Familien mit einer Summe von bis zu 840 Euro jährlich rechnen. Außerdem setzen sich die SVP-Frauen dafür ein, familienfreundlichere Arbeitszeiten, mehr qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsmöglichkeiten (denn wo es keine Kinderbetreuungsangebote gebe, da könne auch nicht von einer Wahlfreiheit gesprochen werden) sowie mehr Teilzeitstellen zu schaffen. Martha Stocker ist zudem die Väterkarenz ein Anliegen. „Die Einführung einer Lohnfortzahlung von 80% für aktive Vaterschaft mit einer 100% Rentenabsicherung würde mit Sicherheit dazu führen, dass mehr Väter Elternzeit beanspruchen. Damit wäre aktive Vaterschaft nicht mehr nur rechtlich möglich, sondern auch finanziell realisierbar“ so Stocker. Diese Aufteilung der Familienpflichten führe auch dazu, dass sich die Väter stärker mit der Familie identifizieren – und erst so könne Chancengerechtigkeit ermöglicht werden. Einig sind sich die SVP-Frauen auch, dass den Müttern nach der Geburt eines Kindes der Arbeitsplatz für 1,5 Jahre erhalten bleiben soll. Wichtig ist ihnen zudem die Erhöhung der Absetzbeträge für zu Lasten lebende Kinder.
