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Die Sanität braucht bestimmte Reformen um konkurrenzfähig zu sein

Nach den ausführlichen Erläuterungen des Ressortdirektors des Gesundheits – und Sozialwesens Dr. Florian Zerzer stimmten grundsätzlich die Anwesenden des Aus-schusses der Seniorenbewegung der Sanitätsreform des Gesundheitslandesrates Dr. Richard Theiner zu.



Florian Zerzer berichtete, dass der Gesundheitslandesrat Dr. Richard Theiner mit den Gene-Generaldirektoren und anderen Experten ein Konzept für die Gesundheitsreform ausgearbei-tet hat, die nun auch umgesetzt werden sollte. „Wir wollen eine höchstmögliche Qualität zu angemessenen Kosten für alle Bürgerinnen und Bürger in unseren Krankenhäusern und wir werden die Grundfürsorge auch in den peripheren Krankenhäusern weiterhin gewährleisten“ waren seine einleitenden Worte.
Die Strukturen in den Sanitätsbetrieben müssten wettbewerbsfähig mit der EU sein und des-halb müsse die Qualität noch steigen. Primariate würden zusammengeschlossen in so genann-genannte Departements, denn es brauche die Konzentration des Wissens. Abteilungen wie Stationäre Neuropsychiatrie für Kinder, Künstliche Befruchtung u.a.m. werde es in Südtirol nur mehr einmal geben, ebenso wolle er die zu langen Wartezeiten für Patienten in den Griff bekommen. Auch im Verwaltungsbereich könne seines Erachtens nach eingespart werden, indem nur mehr ein EDV-System ausgearbeitet wird. Trient spielt dabei eine Vorreiterrolle, denn dort gibt es bereits seit 10 Jahren ein einziges Sanitätssystem mit mehreren peripheren Krankenhäusern, die allesamt besser funktionieren als früher.
Angesprochen wurde auch die Pflegeversicherung. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Dr. Josef Gasteiger regelt noch einige Details, die in absehbarer Zeit abgeschlossen sein werden. Nach der Genehmigung des Gesetzentwurfes durch die Gesetzgebungskommission ist der Start der Versicherung im Jahr 2007 geplant.
Breiten Raum fand auch die Diskussion über die Wahl der Kammerabgeordneten. Sollte das alte Parlamentsgesetz beibehalten werden, so werden wir unsere derzeitigen Mandatarin-nen bzw. Mandatare in Rom unterstützen, sollte die Reform aber doch noch über die Bühne gehen, so werden wir in einer Dringlichkeitssitzung über eventuelle neue Kandidaten/innen-vorschläge diskutieren.

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