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Mit der Sanitätsreform muss die medizinische Betreuung für die Senioren weiterhin gewährleistet bleiben

Nach den ausführlichen Erläuterungen des Gesundheitslandesrates Dr. Richard Theiner stimmten die Anwesenden grundsätzlich der Sanitätsreform zu. Es bleibt zu hoffen, dass ein Netz geschaffen wird, welches den Senioren eine ihren Bedürfnissen angemessene medizinische Betreuung weiterhin gewährleistet.

Landesrat Theiner erklärte den Mitgliedern den Beweggrund für die Gesundheitsreform. „In der Vergangenheit haben die vier Gesundheitsbetriebe in Südtirol gut funktioniert, aber um in der heutigen Zeit konkurrenzfähig zu sein und den Bürgern die bestmöglichste Betreuung bieten zu können, brauchen wir die Sanitätsreform. Wir haben die höchste Lebenserwartung Europas und heute bieten wir eine ausgeprägte territoriale Versorgung. Der Bürger versteht sich aber immer mehr als Kunde und nicht so sehr als Patient.“ „Die zunehmende Liberalisierung in Europa führt dazu, dass der mündige Patient dorthin geht, wo er die beste Leistung erhält. Für jene Regionen, die nicht Schritt halten können, bedeutet dies massive Qualitätsverluste und finanzielle Einbußen“ – so weiters Theiner in seinen Ausführungen. Ein einziger Sanitätsbetrieb mit gemeinsamen, schlanken Führungs- und Verwaltungsstrukturen an der Spitze und gleichzeitige Erhaltung von autonomen Entscheidungs- und Handlungsspielräumen in den Gesundheitsbezirken müsse geschaffen werden. Bestimmte Verwaltungsaufgaben würden landesweit nur mehr einmal ausgeführt. Durch den Abbau von Parallel – und Mehrfachstrukturen könnten diese Ressourcen gezielter für die direktre Gesundheitsbetreuung am Patienten eingesetzt werden. Durch die Modernisierung werde auch gewährleistet, dass wir in Südtirol ein flächendeckendes für alle Bürger – unabhängig von der Größe ihres Geldbeutels und ihres Alters – zugängliches öffentliches Gesundheitswesen aufrechterhalten. „Ein älterer Menschen muss weiterhin das Recht haben, seinen Bedürfnissen entsprechend, angemessen medizinisch betreut zu werden und es darf nicht sein, dass bestimmte Betreuungen nur betuchten Privatpatienten vorenthalten sind“ waren die eindringlichen Worte des Gesundheitslandesrates.
Angesprochen wurde bei dieser Sitzung auch das hervorragende Ergebnis der Südtiroler Volkspartei bei den Gemeinderatswahlen am letzten Sonntag. „Dem Spitzenkandidaten und Parteiobmann Elmar Pichler Rolle gratuliere ich zu seinem hervorragenden Wahlerfolg in Namen der gesamten Seniorenbewegung. Stolz bin ich auf die fünf Seniorenkandidaten bzw. Seniorenkandidatinnen, die den Sprung in den Gemeinderat geschafft haben. Es sind dies Oswald Ellecosta, Helmut Rizzolli, Norbert Clementi, Greti Rottensteiner und Judith Peintner.“ – so der Vorsitzende Otto von Dellemann. Alle Anwesenden vertraten bei dieser Sitzung die Meinung, dass der Bezirksseniorenvorsitzende Greti Rottensteiner als best gewählte Frau der Sessel der Stadträtin zuerkannt werden soll.

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