



Eine Arbeitsgruppe befasst sich schon seit längerem mit dieser Thematik und sie wird ver-stärkt auf die adäquate Ausbildung der deutschen Lehrer aller Schulstufen ein waches Auge werfen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre auf politischer, schulverwalterischer und pä-dagogischer Ebene zeigen, wie wichtig die ständigen Bemühungen um Sprachpflege sind. Die Sprache muss unbedingt gefördert werden. Wenn die Muttersprache zu wenig Wertschät-zung bekommt, so ist dies politisch gefährlich, denn wir sind eine sprachliche Minderheit in Italien.
Die korrekte Verwendung der Muttersprache im öffentlichen Leben und in der Schule sei die Grundlage für die Erhaltung der eigenen Identität und Ausgangspunkt für die Weiterentwick-lung unserer Sprachkultur. Die Liebe zur Sprache, Tradition, Kultur und zur Zeimat müsse wach gehalten werden, um der Gefahr entgegenzutreten, die in einer übertriebenen Moderni-tät unterzugehen drohe. Unsere Sprache müsse vertieft weden und nicht austauschbar ge-macht werden mit anderen Sprachen.
„Wir Senioren müssen auch Verantwortung gegenüber unseren Nachkommen haben, denn auch diese haben das Recht ihre Muttersprache und Kultur weiterleben zu dürfen. Selbstverständlich befürworten wir die Erlernung einer zweiten, oder auch dritten Sprache, die Muttersprache deutsch muss aber unbedingt an erster Stelle sein!“ so die zusammenfas-sende Meinung von Martha Ebner, die ebenfalls Mitglied des Landesbeirates für Altenarbeit ist.