„Sterben geht uns alle an und jeder, ob jung oder alt, ist gefordert, wenn er damit konfrontiert wird. Seit dem Jahr 1995 gibt es die Hospizbewegung, die kostenlos Betroffene betreuen, als auch deren Angehörige. Wir helfen die Zeit des Abschiednehmens und über den Tod hinaus leichter zu bewältigen“ – so Decarli bei der Vorstellung der Hospizbewegung, die bei der Caritas in Bozen, Meran und Bruneck angesiedelt ist.
Die tiefe Angst, in der Würde gekränkt zu werden, nichts mehr wert zu sein, aber auch unerträgliche Schmerzen seien Grund für Todessehnsüchte Qualifizierte Mitarbeiterinnen begleiten und betreuen Menschen in der Endphase ihres Lebens, sofern diese es wünschen, und sorgen für eine Entlastung der Angehörigen, freiwillig und unentgeltlich. Wertvoll sei auch die Palliativtherapie mit ihrer menschenwürdigen ganzheitlichen Betreuung der Patienten bis zum Lebensende.
Die Anwesenden, allen voran der Vorsitzenden Otto von Dellemann, waren beeindruckt über die gut strukturierte Arbeit der Hospizbewegung, die sie mit Professionalität, Diskretion, Seriosität und vor allem mit größter Sensibilität ausführt.