Mandatsbeschränkung - es braucht vor allem neue Gesichter
Bei der ersten Präsidiumssitzung der SVP-Seniorenbewegung nach der Sommerpause wurde unter anderem ausgiebig über die Mandatsbeschränkung der Bürgermeister gesprochen, die zur Zeit in aller Munde ist. Vehement spricht sich die Seniorenbewegung gegen die Aussagen verschiedener Organisationen – auch innerhalb der Südtiroler Volkspartei – aus, die vor allem junge Gesichter für die nächsten Wahlen anwerben wollen.
Der Austausch könne nicht nur mit Jugend gleichgesetzt werden, es brauche in Zukunft auf allen politischen Ebenen weiterhin Junge und Alte - aber vor allem neue, mutige, spritzige Politiker. Diese Adjektive gemischt mit Lebenserfahrung könnten eine gute Basis für unsere Mandatare in Zukunft sein. „Die letzten Gemeinderatswahlen haben gezeigt, dass auch die älteren Bürgerinnen und Bürger bereit sind Verantwortung zu tragen, hat sich doch die Anzahl der gewählten Seniorenkandidaten im Vergleich zum Jahr 2000 verdoppelt“ – so der Vorsitzende Otto von Dellemann. Die Seniorenbewegung werde sich deshalb der Diskussion der Mandatsbeschränkung stellen, Forderungen unterbreiten und die daraus folgende Verantwortung nicht scheuen.