„Beklagt haben wir uns damals über die unklaren und nicht gut sichtbaren Fahrpläne, heute sind sie klar und übersichtlich. Waren noch vor gut einem Jahr nur knapp die Hälfte der öffentlichen Verkehrsmittel senioren- und behindertengerecht, so sind es heute an die 80 Prozent“ – so Otto von Dellemann
Ein weiterer seniorenfreundlicher Schritt sei sicherlich die Einführung einer Buslinie vom Unterland zum Bozner Krankenhaus. Überprüfungen des Mobilitätslandesrates hätten ergeben, dass diese Buslinie hauptsächlich von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern genutzt werde. Ebenso wurden die Bus- und Zugverbindungen aufeinander abgestimmt und dadurch unnütze lange Wartezeiten aufgehoben.
Vor allem Jugendliche und Senioren seien auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Für Jugend-liche gibt es bereits eigene Abos, nach diesem Vorbild wolle Widmann auch bald für Senioren Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel einführen. Demnächst wird eine Arbeitsgruppe zusammen mit Vertretern der Seniorenbewegung ein solches Konzept .
„Der Straßenverkehr hat in den letzten Jahren stark zugenommen und ältere Verkehrsteilnehmer – aber nicht nur sie - sind deswegen oft überfordert. Wir haben vereinbart, dass wir gemeinsam, sprich Senio-renbewegung und Verkehrsassessorat, kostenlose Auffrischungskurse für alle Interessierte organisieren werden“ – weiters der Vorsitzende der SVP-Seniorenbewegung.
Alle Erwartungen haben die Einführung der Citybusse in Bruneck und Brixen übertroffen. Die Citybusse fahren die kleinsten Weiler und Orte der Städte an und sie werden von Müttern mit Kindern, aber haupt-sächlich von Senioren genutzt. „Die nächsten Zielpunkte sind Eppan und Kaltern und Widmann teilte uns mit Stolz mit, dass in Eppan dieser Dienst die nächste Woche eingeführt wird und Kaltern wird ebenso baldigst verkehrstechnisch mit den umliegenden Orte durch einen Citybus verbunden“ – resümiert zufrie-den Otto von Dellemann.