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Senioren
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1. Oktober, Internationaler Tag der älteren Menschen

Am 14. Dezember 1990 bestimmten die Vereinten Nationen den 1. Oktober zum Internationalen Tag des älteren Menschen. Er wird nun weltweit begangen und an diesem Tag stehen die Menschen ab 60 Jahren im Mittelpunkt. Aus diesem Anlass resümiert die SVP-Seniorenbewegung über das in unserem Land letzte Zeit positiv Erreichte für unsere älteren Menschen, stellt aber auch einige Forderungen.


Der Großteil der alten Menschen führe hierzulande ein durchaus lebenswertes Dasein, aber eine be-stimmte Anzahl davon sei doch von Krankheit, Einsamkeit und seelischer Not betroffen. Für diese Men-schen müsse man sich noch mehr einsetzen, um ihnen eine angemessene Lebensqualität zu sichern!„Als Seniorenbewegung in der SVP stellen wir fest, dass in dieser Hinsicht vieles angeregt und ausdis-kutiert wurde, wie Rentenversicherung, Pflege und Wohnen im Alter, aber auch Seniorenbildung. Das Miteinander aller – ob alt oder jung - in der Gesellschaft wird nun schrittweise umgesetzt. Lobenswert hervorzuheben ist die von Landesrat Richard Theiner ausgearbeitete Gesundheitsreform, welche eine Qualitätssteigerung der Pflege bei geringeren Kosten verspricht“ - so Otto von Dellemann in einer Aus-sendung.
Ein wunder Punkt sei aber nach wie vor die Einführung der Pflege(ver)sicherung. Dazu die bittere Äußerung vom Seniorenchef: „Seit dem fernen Jahr 1994 fordern wir – als erstes Gremium in der Südtiroler Volks-partei - diese Versicherung, denn uns war schon damals bewusst, dass auf diesem Gebiete etwas ge-schehen muss. Ein Altern in Würde muss gewährleistet werden und deshalb muss die Pflege(ver)siche-rung baldigst eingeführt werden“
Sorgen bereite der Seniorenbewegung der zu verzeichnende Pflegenotstand. Dazu von Dellemann: „dieses Berufsbild muss durch verschiedenste Bildungsmöglichkeiten attraktiver gemacht werden. Bewusst muss uns allen sein, dass der Pflegmangel allein durch landesinterne Pfleger nicht gelöst werden kann und dass wir die ausländischen Pflegerinnen brauchen.“
Bezüglich des demografischen Wandels sei eine Dramatisierung der Situation festzustellen. Die Einglie-derung der älteren Menschen mit ihrem Potential an Erfahrung und Lebensweisheit in die Gesellschaft und Politik wäre eine wirkungsvolle nachhaltigere und vor allem menschlichere Antwort auf die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft, als die dauernde Klage über den angeblichen Versorgungsengpass dieser von Jahr zu Jahr größer werdenden Altersgruppe.
Eine Werteveränderung sei festzustellen, die negative Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft habe, denn es brauche wieder mehr Gebote und auch Verbote, ohne dabei den Fortschritt zu bremsen.
Im Gegensatz zu einer langläufigen Meinung hinterließen die älteren Menschen den Jungen nicht nur Las-ten, sonder auch Entlastungen. Man denke an den ständig gewachsenen Reichtum, der wesentlich auf die Leistung der älteren Menschen zurückzuführen sei und der sich jetzt auf immer weniger Erben verteile. Dazu von Dellemann: „Im Großen und Ganzen ist zwar in unserem Land ein Wohlstand zu verzeichnen, aber wir dürfen nicht die insgesamt 121.042 Rentner hierzulande vergessen, die laut unseren Recherchen eine Alters-, Invaliden- oder Hinterbliebenenrente von durchschnittlich 613,92 Euro brutto monatlich bezie-hen. Jeder kann sich ausrechnen, was bei einem solchen Betrag dann effektiv ausgezahlt wird; ganz zu schweigen von den 72.543 Frauen, denen durchschnittlich noch 150,00 Euro weniger gewährt wird. Auf der Hand sind das dann läppische 200,00 Euro, wenn nicht noch weniger! Da frage ich mich: ist das unser Dank an unsere Väter und Mütter? Die letzte Woche entnahm ich den Medien vom Geldüberschuss im Landeshaushalt. Sicher sind die Ausgaben der Gelder zweckgebunden, aber trotzdem appelliere ich an die zuständigen Politiker, vor allem an jene im Römischen Parlament: setzt euch für die Anhebung der Mindestrenten oder Bezuschussung der Mindestrenten ein, wir sind dies unseren Rentenbeziehern schuldig!“
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