



Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter und trotz gesundheitlicher oder körperlicher Ein-schränkungen weiter in den eigenen vier Wänden leben zu können. In Notfällen möchten sie aber dennoch schnell Hilfe bekommen; ein Weg ist das Notrufsystem“ – so Lageder in seinen Erläuterungen.
Die Anfrage zur Installation des Apparates könne direkt bei der Notrufstelle des Weißen Kreuzes erfolgen. Es brauche dazu eine aktive Telefonlinie, eine Hauptsteckdose und eine Stromsteckdose. Geboten werde die Garantie der Funktionalität rund um die Uhr, sofortige Hilfeleistung, Benachrichtigung der Angehörigen, einen Schlüsseldienst und drei-monatige Kontrollanrufe.
Die Anschlussgebühr kostet 25 Euro, für Mitglieder des Weißen Kreuzes ist sie kostenlos und die Monats-gebühr beläuft sich auf 27 Euro, welche – je nach erklärtem Einkommen – vom Sozialsprengel rückerstattet werden kann. Dazu weiters Lageder: „An die zehn effektive Alarme erhalten wir pro Tag. Das heißt, dass wir jährlich 3.500 Menschen durch dieses System Hilfe leisten können!“
Resümierend meint der Vorsitzende des Landesbeirates Otto von Dellemann: „Das System ist effizient, denn es ist vor allem einfach zu bedienen und es gibt den allein lebenden Menschen eine gewisse Si-cherheit. Ich bin von der Notwendigkeit des Notrufsystems überzeugt und deswegen appelliere ich an alle hier anwesenden Multiplikatoren noch mehr in Seniorenrunden darauf aufmerksam zu machen“.
Diskutiert wurde auch die Mandatsbeschränkung der Bürgermeister, bei der sich die meisten Mitglieder für die Aufhebung aussprachen.
Die Einführung des Seniorenabos in nächster Zeit durch Mobilitätslandesrat Thomas Widmann begrüßten alle Anwesenden und deponierten die dementsprechenden Wünsche, die nun seinem Assessortat wei-tergeleitet werden.