




Alle Autobusse, die neu eingesetzt wurden und in Zukunft noch werden, sind Nie- derflurbusse und die Vinschgerbahn wurde wegen ihrer barrierefreien Zugäng- lichkeit von der Sozialgenossenschaft „independent L“ als vorbildhaft in Europa bezeichnet.
Stolz berichtete Widmann über die bestens funktionierenden Citybusse: „Sie fah- ren alle Weiler und kleinsten Orte in der nächsten Umgebung der Städte an. Dem- nächst wird einer in Kaltern eingesetzt, weitere im Wipptal und im Unterland. Die- se Busse werden von der Bevölkerung sehr stark genutzt und besonders Senioren bedienen sich dieser Angebote“.
Für das kommende Jahr habe er die Einführung eines Seneniorenabos, ähnlich wie jenes für die Studenten, geplant. Ein Arbeitsgruppe, der Mitglieder seines Amtes und der SVP-Seniorenbewegung angehören, seien bereits dabei ein handlich un- kompliziertes System auszuarbeiten, damit dann die über 60Jährigen landauf – landab sehr kostengünstig die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können.
Ein wunder Punkt seien immer noch die Bahnverbindungen. Die Fahrpläne müss- ten besser aufeinander abgestimmt werden, aber er zeigt sich auch in dieser Hin- sicht zuversichtlich: „Im nächsten Jahr werden die Dienstverträge vom Staat auf unsere öffentliche Verwaltung übergehen und dann können wir bestimmen wann und wie oft der Zug zu fahren hat“.
In nächster Zeit stehe die Sanierung einiger Zugbahnhöfe an, die weitere Anbrin- gungen von Echtzeitanzeigesystemen an den zentralen Bushaltestellen, die Auf- stellung von 1.000 Wartehäuschen und die Fertigstellung des Fahrsicherheitszen- trums, um nur einige seiner Programmpunkte zu nennen.
Der Vorsitzende Otto von Dellemann resümiert zum Schluss: „Viel hat Thomas Widmann im öffentlichen Personennahverkehr bereits erneuert und dabei ein be- sonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Senioren geworfen. Er hat verstan- den, dass die Mobilität in allen Lebensabschnitten sehr wichtig ist und dafür danke ich ihm im Namen aller Senioren“.