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Mindestrenten werden erhöht

Mit Genugtuung nimmt die SVP-Seniorenbewegung die am letzten Montag im Chigi-Palast in Rom stattgefundenen Verhandlungen zwischen den Regierungsvertretern und den Sozialpartner zur Kenntnis. „eine Erhöhung der Mindestrenten wurde vereinbart und auch wir Senioren in der SVP forderten seit geraumer Zeit diese Anhebung, denn von den rund zwei Millionen Mindestrentenbezieher leben zirka 120.000 in Land Südtirol“ – so der Vorsitzende der Seniorenbewegung Otto von Dellemann.

Die Zahlen sprechen für sich: laut unseren Recher- chen betrage die durchschnittliche Bruttorente der Südtiroler/innen 614 Euro und liege somit deutlich unter dem Durchschnitt in Norditalien (703 Euro), unter dem Trentino (684 Euro) und sogar unter dem auf gesamtstaatlicher Ebene (634 Euro). Bei den Altersrenten, die zahlenmä- ßig am umfangreichsten sind, sei die Rente einer Frau durchschnittlich nur halb so hoch wie die eines Mannes. Außerdem gebe es bei uns an die 38.600 Renten, die einer Ergänzung bedürfen, um den Mindestbetrag zu erreichen.

Wir fragten: ist das der Dank an unsere Väter und Mütter? Sie sind doch diejeni- gen, die nach dem Krieg unser Land zu dem Wirtschaftsaufschwung gebracht ha- ben, von dem wir heute alle profitieren. Das Sozialversicherungssystem hat es damals bei uns in der Praxis nicht gegeben, und deswegen können viele unserer älteren Menschen nicht die Versicherungsjahre vorweisen, die für eine angemes- sene Pension erforderlich sind. Ein besonders Nachsehen haben in dieser Hinsicht die Frauen: sie haben zwar das Wertvollste für unsere heutige Gesellschaft getan und Kinder geboren und großgezogen; es wurden aber für sie keine Sozialabga- ben geleistet. Die Folge davon ist eine steigende Altersarmut, von der besonders Frauen betroffen sind.
Dazu von Dellemann: „Laut Medienberichten wird es eine Einmalzahlung von 250 Euro im September für das laufende Jahr geben und eine monatliche Erhöhung von 40 Euro ab dem Jahr 2008. Die Regierung Prodi will durch diese Maßnahme der zu verzeichnenden finanziellen Not im Alter entgegenwirken und dafür danke ich im Namen der betroffenen Senioren den zuständigen Politikern in Rom“.

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