SVP-Senioren bei Kongress der Europäischen Seniorenunion in Pulheim
Für die SVP-Senioren ist Senator Karl Mitterdorfer in Pulheim anwesend und bekannte Persönlichkeiten, wie der Präsident der Europäischen Seniorenunion Bernhard Worms, die Bundesministerin a.D. Ursula Lehr – um nur einige zu nennen – werden die vom Präsidenten überarbeitete Geschäftsordnung verabschieden und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird ihre Grußworte und Empfehlungen über eine Videobotschaft abgeben. Breiten Diskussionsraum findet die Thematik „Alt und Jung gemeinsam – Garant für die Zukunft Europas“; sie ist nämlich das Motto des gesamten Kongresses.
Das dritte Jahrtausend sei durch vielfältige rasante sich vollziehende Entwicklungen gekennzeichnet. Weltweite Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, in Wissenschaft und Forschung, im Gesundheitswesen, in Kultur und Bildung, im Zusammenleben der großen Religionsgemeinschaften seien große Aufgaben, die wir bewältigen müssten. Wir sollten verantwortungsvoll die Gebote annehmen, die zu einem konfliktfreien Zusammenleben der Völker führen und wir müssten die Toleranz im Nebeneinander und die Solidarität zwischen den Generationen und mit den Schwächeren fördern. Die Geschichte der Völker und Kulturen lehre, dass nur dort eine Überlebenschance gegeben sei, wo sich jugendlicher Veränderungsdrang mit den Erfahrungswerten der Älteren paare. Dies bedeute für uns: nur gemeinsam, Jung und Alt zusammen, müssen Argumente abwägen, gemeinsame Ziele und Wege diskutieren, entscheiden und schließlich handeln.
Eine große Herausforderung für die Gesellschaft und so auch für die Politik sei der demografische Wandel, denn immer mehr Ältere stehen immer weniger Jüngeren gegenüber. Dies führe – zusammen mit wirtschaftlichen Entwicklungen – zu einer Belastung unseres sozialen Sicherungssystems: verspäteter Berufsanfang, verfrühtes Ende der Berufstätigkeit tragen zu den Defiziten in den Renten- und Krankenkassen bei.
Trotz des vergleichsweise hohen sozialen Engagements älterer Menschen – man denke dabei an die Ehrenamtlichkeit, die ohne das selbstlose Zutun der Senioren nicht aufrecht erhalten werden könne - sei deren politische Repräsentation eher gering. Partizipation seit aber weit mehr als lediglich eine Stimmabgabe bei den Wahlen. Es brauche Beratungsorgane, Mitspracheverfahren usw.
Wir leben in einer Zeit des rapiden technischen und sozialen Wandels, in der morgen schon veraltet sei was heute als Neuigkeit angepriesen werde. Ein lebenslanges Lernen sei deswegen heutzutage zur Existenznotwendigkeit geworden. Entweder die Senioren stellen sich den neuen Anforderungen einer Informationsgesellschaft, lernen den Umgang mit dem Computer und Internet, oder sie verlieren den Anschluss, und zwar für immer.
Resümierend stellt Otto von Dellemann fest: „die Seniorenbewegung in der Südtiroler Volkspartei kann sich mit ihren politischen Aktivitäten gut mit jenen der anderen Seniorenorganisationen in Europa messen. Den Weg den wir eingeschlagen haben, ist der richtige und wir werden uns weiterhin für gleiche Chancen und Mitwirkungsrechte für Jung und Alt, für Frauen und Männer, in Familie, Beruf, Gesellschaft und Politik, ohne jede Diskriminierung und ohne jede starre Altersgrenze einsetzen, denn Erfahrung ist und hast Zukunft! Mit Fakten belegen werden wir dies bei unserer Tagung am Internationalen Tag des älteren Menschen, dem 1. Oktober, im Vereinshaus in Andrian um 15.00 Uhr“
SVP-Senioren beim IV. Kongress der Europäischen Seniorenunion in Pulheim
Das dritte Jahrtausend sei durch vielfältige rasante sich vollziehende Entwicklungen gekennzeichnet. Weltweite Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, in Wissenschaft und Forschung, im Gesundheitswesen, in Kultur und Bildung, im Zusammenleben der großen Religionsgemeinschaften seien große Aufgaben, die wir bewältigen müssten. Wir sollten verantwortungsvoll die Gebote annehmen, die zu einem konfliktfreien Zusammenleben der Völker führen und wir müssten die Toleranz im Nebeneinander und die Solidarität zwischen den Generationen und mit den Schwächeren fördern. Die Geschichte der Völker und Kulturen lehre, dass nur dort eine Überlebenschance gegeben sei, wo sich jugendlicher Veränderungsdrang mit den Erfahrungswerten der Älteren paare. Dies bedeute für uns: nur gemeinsam, Jung und Alt zusammen, müssen Argumente abwägen, gemeinsame Ziele und Wege diskutieren, entscheiden und schließlich handeln.
Eine große Herausforderung für die Gesellschaft und so auch für die Politik sei der demografische Wandel, denn immer mehr Ältere stehen immer weniger Jüngeren gegenüber. Dies führe – zusammen mit wirtschaftlichen Entwicklungen – zu einer Belastung unseres sozialen Sicherungssystems: verspäteter Berufsanfang, verfrühtes Ende der Berufstätigkeit tragen zu den Defiziten in den Renten- und Krankenkassen bei.
Trotz des vergleichsweise hohen sozialen Engagements älterer Menschen – man denke dabei an die Ehrenamtlichkeit, die ohne das selbstlose Zutun der Senioren nicht aufrecht erhalten werden könne - sei deren politische Repräsentation eher gering. Partizipation seit aber weit mehr als lediglich eine Stimmabgabe bei den Wahlen. Es brauche Beratungsorgane, Mitspracheverfahren usw.
Wir leben in einer Zeit des rapiden technischen und sozialen Wandels, in der morgen schon veraltet sei was heute als Neuigkeit angepriesen werde. Ein lebenslanges Lernen sei deswegen heutzutage zur Existenznotwendigkeit geworden. Entweder die Senioren stellen sich den neuen Anforderungen einer Informationsgesellschaft, lernen den Umgang mit dem Computer und Internet, oder sie verlieren den Anschluss, und zwar für immer.
Resümierend stellt Otto von Dellemann fest: „die Seniorenbewegung in der Südtiroler Volkspartei kann sich mit ihren politischen Aktivitäten gut mit jenen der anderen Seniorenorganisationen in Europa messen. Den Weg den wir eingeschlagen haben, ist der richtige und wir werden uns weiterhin für gleiche Chancen und Mitwirkungsrechte für Jung und Alt, für Frauen und Männer, in Familie, Beruf, Gesellschaft und Politik, ohne jede Diskriminierung und ohne jede starre Altersgrenze einsetzen, denn Erfahrung ist und hast Zukunft! Mit Fakten belegen werden wir dies bei unserer Tagung am Internationalen Tag des älteren Menschen, dem 1. Oktober, im Vereinshaus in Andrian um 15.00 Uhr“