Bei der unlängst stattgefundenen Sitzung des Landes-
seniorenausschusses brachte es der Spitzenkandidat der Parlamentswahlen, Siegfried Brugger auf den Punkt: „Wir müssen unsere Wählerinnen und Wähler dahin gehend sensibilisieren, dass sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und ihre Stimme den SVP-Kandidaten/innen geben, denn Südtirol braucht eine starke Vertretung in Rom“
Bei den anstehenden Parlamentswahlen gehe es nicht um Rom, sondern um Südtirol in Rom! Der Zusammenhalt der Südtiroler Bevölkerung sei von größter Bedeutung und deswegen müsse auf die Wichtigkeit des Urnenganges aufmerksam gemacht werden.
Das derzeit geltende staatliche Wahlgesetz sei ein Hohn auf die Demokratie: der Kandidat wird von den Parteien selbst nominiert und mit dem Ankreuzen des Listenzeichens gilt er als gewählt. Außerdem bedingt die autonome Kandidatur der SVP auch, dass wir bei den kommenden Parlamentswahlen mehr Stimmen als 2006 bekommen müssen, um die politische Vertretung in Rom im selben Ausmaß zu sichern.
Lobend hob Brugger die Arbeit des scheidenden Ministerpräsidenten Romano Prodi hervor, der viele seiner Versprechungen in der kurzen Legislaturperiode umgesetzt hat.
„Die Voraussetzungen für die anstehende Arbeit in Rom sehen für uns nicht rosig aus, aber der Mix aus Erfahrung der zu bestätigenden Abgeordneten und dem frischen Tatendrang unserer neuen Kandidatin Magdalena Amhof sind ein gutes Rezept für eine autonomiefreundliche Politik in Rom“. – meint zuversichtlich Siegfried Brugger.
Der Vorsitzende des Landesseniorenausschusses, Otto von Dellemann, zeigte die technischen Daten der Wahl auf: „Insgesamt werden an diesen beiden Tagen bei uns an die 388.000 Wählerinnen und Wähler zu den Urnen gerufen. 295.000 davon sind deutsche Wähler und davon wiederum ca. 86.000 über 60 Jahre alt. Genau auf diese letztere Wählerschaft können wir zählen, denn wir wissen: Senioren sind die treuesten SVP-Wähler. Danke im voraus!“