Wichtige Schritte in Richtung umweltfreundliche Energiepolitik
Der SVP-Landesumweltausschuss begrüßt und unterstützt den Weg der Südtiroler Landesregierung in punkto umweltfreundliche Energiepolitik. „Es ist lobenswert, dass das Land den Energieverbrauch senken und alternative Energiequellen fördern möchte“, so der Vorsitzende Gerhard Gruber.
Wie Landeshauptmann Luis Durnwalder in seiner Rede zum Haushaltsvoranschlag 2008 unterstrich, sei „die Energie, deren Herstellung, die Versorgung, die Verfügbarkeit und nicht zuletzt deren Preis ein Schlüssel zur zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung“. Die Energiepolitik ist aber auch mit dem Umweltschutz eng verbunden. So sind umweltfreundliche Maßahmen in diesem Bereich gelebter Umweltschutz. In den bestehenden Gebäuden, die energieeffizient saniert werden müssen, stecke großes Sparpotential. In diesem Bereich könne und wolle das Land von der Arbeit profitieren, die man in die Entwicklung des Klima Hauses gesteckt hat, da zahlreiche Entwicklungen für Neubauten auch bei Altbauten und deren Sanierung Anwendung finden können.
Wichtige Schritte in der Energiepolitik“ bescheinigt der Vorsitzende des SVP-Landesumweltausschusses Gerhard Gruber dem Land auch bezüglich der Förderung von Energiequellen. Laut Landeshauptmann Durnwalder werde nämlich bald die Hälfte der im Land verbrauchten Energie (Verkehr ausgenommen) aus regenerativen Quellen stammen. Für das Jahr 2015 werde die 75-Prozent-Marke angestrebt, für das Jahr 2020 die volle Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. „Das bedeutet, dass die Landesregierung mit großer Weitsicht und dem nötigen Verantwortungsbewusstsein die Energiefrage angeht“, unterstreicht Gruber. „Die Tatsache, dass Südtirol heute über ein Drittel der gesamten Fläche von Sonnenkollektoren staatsweit verfügt, spricht für sich.“ Der Landesumweltausschuss ist überzeugt, dass die Sensibilisierungskampagnen und verschiedenen Beiträge ihres dazu beigetragen haben, dass Südtirol in Energiefragen heute zu den fortgeschrittensten Regionen Europas zählt.