VOLLTEXTSUCHE
QUICKNAVIGATION
 

THEMA
St. Vigil in Enneberg: „Familienpaket"

Auch wir Ladiner sind erfreut, dass das Familienpaket termingerecht umgesetzt wird“. Diese Haltung vertrat die ladinische SVP-Gebietsobfrau Paola Bioc Gasser beim Informationsabend über das „Familienpaket“ in St. Vigil. Viele Interessierte Enneberger hatten sich kürzlich dazu eingefunden. Hauptreferentin war die Vizeregionalpräsidentin Dr. Martha Stocker, es sprachen auch der Ladinische Landesrat Dr. Florian Mussner und Gebietsobfrau Paola Bioc Gasser und Bürgermeister Fortunato Ferdigg.



SVP Ortsobmann Franz Kanetscheider begrüßte die Referenten  und die Anwesenden. Kanetscheider sagte, dass es wichtig sei, dass die Familien über das Familienpaket Bescheid wissen. Er begrüßte diese Initiative des SVP-Ortsausschusses St. Vigil.

 

 

SVP-Gebietsobfrau Paola Bioc Gasser begrüßte in ihrer Ansprache die intensive Arbeit der Regionalregierung. „Wir Ladiner sind erfreut dass das Familienpaket termingerecht umgesetzt wird. Die Bestimmungen des neuen regionalen Familienpakets, die unter anderem das Familiengeld für 25.000 Familien und die rentenwirksame Anerkennung der Erziehungs- und Pflegezeiten umfassen, können ab dem 1. Juli umgesetzt werden. Deshalb danken wir  die Vizepräsidentin der Regionalregierung Dr. Martha Stocker für ihren engagierten Einsatz für die Familien und Frauen.“ betonte Bioc Gasser.

 

 

Die Gastreferentin Vizeregionalpräsidentin Martha Stocker erläuterte ganz ausführlich die Neuerungen im Familienpaket. Im Februar wurde das regionale Familienpaket vom Regionalrat genehmigt. Bevor dieses Familienpaket in Kraft treten kann, muss die praktische Umsetzung genau geregelt werden. Dies geschieht mittels einer Durchführungsbestimmung. Diese Durchführungsbestimmung wurde von der zuständigen Regionalassessorin Martha Stocker ausgearbeitet. Damit kann die Regionalregierung am Donnerstag 9. Juni die Durchführungsbestimmung definitiv verabschieden und das Familienpaket termingerecht angewendet werden. „Dieses Familienpaket bringt ganz klare Verbesserungen für unsere Familien und Frauen: Jene Frauen, die sich entscheiden, für die Erziehungszeiten zu Hause zu bleiben, werden für ein Jahr in ihrer Rentenabsicherung unterstützt! Bisher gab es keine Unterstützung für die Rente“, so Stocker. „Auch die wertvolle Arbeit der Frauen, die über Jahre Angehörige zu Hause pflegen, wird honoriert. Solange die Pflege zuhause möglich und nötig ist, wird die Pflegende in ihre Rentenabsicherung unterstützt.“ Sie führt weiter aus: „Wichtig ist auch, dass auch jene Frauen unterstützt werden, die Angehörige pflegen und gleichzeitig einer Teilzeit-Beschäftigung nachkommen. Auch sie erhalten anteilig einen Beitrag für ihre Rentenabsicherung.“ unterstreicht Stocker. Sie ging noch in die wichtigsten Bestimmungen ein und brachte auch viele konkrete Beispiele aus dem Alltagsleben.

 

 

„Die Familie ist die Keimzelle für unsere Gesellschaft. Das Familienpaket ist ein Signal für junge Leute, denen wir Mut machen wollen, sich für die Gründung einer Familie zu entscheiden, sie ist der Grundstein unserer Gesellschaft. Der wichtigste Schritt ist getan: Die Familienpolitik, gen auer gesagt eine gezielte Förderung und Unterstützung der Familien, ist das Schwerpunktthema in dieser Legislaturperiode. Jetzt werden neue Angebote für die Südtiroler Familien geben. Es gilt in erster Linie Politik für die Menschen zu machen. Die Politik hat die Fundamente, die richtigen Voraussetzungen für eine gute Zukunft der Familien in Südtirol geschaffen.“ betonte Landesrat Dr. Florian Mussner.

 

 

Der Bürgermeister aus St. Vigil in Enneberg betonte die Wichtigkeit des Familienpakets. „Es ist erfreulich, dass das Familiengeld nun ab dem 2. Kind, statt bisher erst ab dem dritten Kind ausgezahlt wird. Damit bekommen ab jetzt vier Mal soviel Familien eine Förderung wie bisher. Mit diesem Gesetz investiert die Region den halben Haushalt in die Familie. Dies ist  wirklich als großer Fortschritt und Wertschätzung für die Familien zu bewerten“, so der Bürgermeister Ferdigg.

 

 

Anschließend dankte Franz Kanetscheider die Referenten „Sie haben im Laufe ihrer Tätigkeit immer ein offenes Ohr für die Anliegen, Sorgen, Wünsche und Erwartungen der ladinischen Sprachgruppe gehabt. Wir Enneberger sind ihnen sehr dankbar“, so Kanetscheider. 

 

 

 

 

 

    SVP-Ladina | Übersicht/Organisationen   Drucken
 
Home   Kontakt   Impressum   
© 2003 - Südtiroler Volkspartei
 
© teamBLAU