15.06.2005
Die Stellungnahme des Koordinierungs-
Ausschusses der SVP zum offenen Brief des Bürgermeisters Benussis ist eine klare und richtige Sprache, die erforderlich war! Bravo und großer Beifall! Hoffentlich bleibt die SVP bei ihrer Linie und taktiert nicht so, wie in der Vergangenheit. Fest bleiben in der Sache, dabei kann man im Ton durchaus freundlich bleiben.
11.06.2005

Re.: Talex. Du bist ein Beispiel dafür, wie man mit sachlichen Argumenten Dinge austauschen kann, ohne seine Überzeugungen aufzugeben. Aber die letzten Ungenauigkeiten müssen beseitigt werden, damit der Rest übrig bleibt, wo man sich tatsächlich nicht einigen kann.
1.) Ja es stimmt, mein Nachnahme ist rätoromanisch. Er kommt aus dem Ortlergebiet, wo in den Seitentälern noch bis 1820 diese alte ehrwürdige Sprache gesprochen wurde. Wir gehören also zur Urbevölkerung.
2.) Nicht richtig ist deine Analyse der Sprachinseln. Sie ist zu statisch. Die Sprachinseln sind die Überreste eines einst geschlossenen deutschen Sprachgebiets, dem der italienische Nationalismus z.T. unter dem Zusehen der schlafmützigen österreichischen Verwaltung den Garaus gemacht hat (Bernhard Wurzer, die deutschen Sprachinseln in Oberitalien)
3.) Die Klagen der postfaschistischen AN mit den berechtigten Anliegen der einheimischen Wohnbevölkerung auf eine Stufe zu stellen ist absurd. Es kommt mir vor als ob geklagt wird in Berlin-Kreuzberg sei eine Bezeichnung noch nicht auf türkisch zu lesen.
4.) Der europäische Gedanke muss gerade für Vieles herhalten. In einem hast du allerdings recht: Dein Ideal der Stärkung der Individualrechte ist dem Schutz der Minderheiten diametral entgegengesetzt.
Die Minderheitenrechte gehen immer davon aus eine Minderheit besonders zu schützen, da der Schwächere den Schutz vor dem Stärkeren bedarf und nicht umgekehrt.
5.) Deine Zahlen über den Rückgang der Italiener in der Provinz Bozen berücksichtigen nicht die letzte Volkszählung. Das trifft so nicht zu. Richtig ist, dass die italienische Besiedlung 1961 ihren Höchstand erreicht hat und von diesem Stand aus zurückgegangen ist. Aber in den letzten Jahren ist die Tendenz zu beobachten, die Einwanderer aus Drittstaaten
bei Einbürgerung den Italienern zuzuschlagen.

11.06.2005
Talex, Bozen

Du redest an den Daten vorbei, und die besagen, dass die it. Sprachgruppe seit min. 20 Jahren im geschlossenen dt. Gebiet der Provinz Bozen langsam aber konstant abnimmt (das Schiksal der Sprachinseln hat wohl weniger mit dem it. Nationalismus als mit dem Fortschschritt zu tun-Sprachinseln konnten sich nur in Zeiten erhalten, in denen die Menschen kaum ihr Tal verließen. Du kannst einem deutschstammigen Trientner auch nicht vorschrieben, er muss für das dt. Volkstum kämpfen.) Nebenbei kommst du wieder mit der Zweisprachigkeit daher! Was deine Quellen angeht ("SOGAR diese Homepage...") kann ich dir nur erwidern, dass du auf der AN Homepage genau gegenteilige Beispiele finden würdest...viel Spaß beim Vergleichen der entgegengesetzten Nationalismen und Ethnozentrismen!Das Komische daran ist, dass sich genau jene (auch du?) über eine mangelnde Umsetzung der Zweisprachigkeit beklagen, die sie am liebsten abschaffen würden! Ich will eine gelebte Mehrsprachigkeit in einem postnationalen Europa, in dem Individualrechte den Vorrang gegenüber aufgezwungenen Kollektivrechten haben-du willst einen Freistaat,der den Italienern die Staatsbürgerschaft entzieht, und nachdem sie staatenlos sind, können sie auch wieder dort hin, wo sie her sind-das lettische Modell!! Tirol war nie ein ethnisch sauberes Gebiet, sondern immer ein Grenzland, in dem sich Sprachgruppen überlappten, vermischten und manchmal auch verschwanden(siehe die Rätoromanen im Vinschgau, die erst im 17.-18. Jh. ihre Sprache verloren-geht dein Nachname auf sie zurück?) Wir sind alles kleine Alpenbastarde, ob es uns nun gefällt oder nicht!

11.06.2005

Re.: Talex. Auf ein paar Punkte muss noch hingewiesen werden. Die praktisch nicht vorhandene Zweisprachigkeit wird ja sogar auf dieser Homepage bemängelt. (z.B. Nisf) Jedem Forumsteilnehmer wird das "parla italiano, siamo in Italia" schon geläufig sein.
Es gibt eigentlich keine italienische Sprachgruppe in Südtirol, sondern nur italienische Zuwanderer. Ich könnte ja auch mit ein paar Freunden nach England auswandern und nach ein paar Jahren sind wir die deutsche Sprachgruppe in England. Daher sind in den Dörfern auch vereinzelt italienische Zuwanderer
von den Einheimischen assimiliert worden, wie Zuwanderer auf der ganzen Welt assimiliert werden. Die Italiener in Südtirol als Minderheit zu bezeichnen wäre auch doppelter Unsinn, da sie zum Staatsvolk gehören. Keine Minderheitenorganisation würde sie aufnehmen. Meine Analyse der deutschen Sprache beschränkte sich nicht auf Südtirol, sondern betrifft die deutsche Sprache südlich des Hauptalpenkammes. Es ist doch gar nicht zu bestreiten, dass sich die deutsche Sprache auf einem jahrhundertelangen Rückzug befindet. In diesen Tagen stirbt die deutsche Sprache in den sieben und dreizehn Gemeinden aus. Die Folgaria/Vielgereut hat die deutsche Haussprache verloren. Die sprachlichen Minderheiten des Trentinos/Welschtirols befinden sich auf dem Todesmarsch. Im Südtiroler Unterland kämpft die deutsche Sprache bereits um das Überleben. Der italienische Nationalismus denkt in Jahrhunderten. Es ist nur schade, dass er auch immer wieder deutsche Helferlein findet
(Lenin nannte sie nützliche Idioten.)

10.06.2005
Talex, Bozen

Zur praktischen Umsetzung der Zweisprachigkeit argumentieren wir beide ins Leere, weil es wohl keine Zahlen gibt, also lassen wir das beiseite. Ich finde, sie ist nach wie vor das wichtigste Recht im Umgang mit Behörden und müsste wohl auch in einem "Freistaat Tirol" erhalten bleiben, so wie sie auch für den südlichen TeilTirols (also dem Trentino/Welschtirol) zu K. u. K. - Zeiten üblich war. Was ich aber verfehlt finde, ist deine Analyse zm Schicksal der dt. Sprache in Südtirol. Auf dem "Todesmarsch" Gampers befinde sich heute wennschon die it. Sprachgruppe, und das belegen sowohl die Zahlen der Volkszählung als auch das Erscheinungsbild der Dörfer, in denen typisch italienische Elemente fast verschwunden sind: ich denke an Militärkasernen, Grenzposten usw. Die it. Bevölkerung ist mehr denn je in den Städten konzentriert, wo es auch am ehesten zu einer Vermischung kommt(die ich übrigens positiv finde). Wenn es eine Gefahr für die dt. Kultur gibt, dann sehe ich sie eher darin, dass eine "mir sein mir" - Mentalität gepflegt wird, in dessen Namen man sich ebenso vom it. wie auch vom dt. Kulturraum abschottet, um sich in Dialekt und Traditionen zurückzuziehen. Diese sollten sehr wohl weiterhin gepflegt werden, ohne dass damit aber eine Isolation einhergeht, die mit der Geschichte des "Land im Gebirge" nichts zu tun hat.

10.06.2005

Re.: Talex. Zunächst möchte ich dir danken für deine sachliche Art zu argumentieren. Daher ist es unangebracht, am Schluss den Rest als revanchistische Propaganda zu subsumieren.
Da du darauf hinweist, dass die Zweisprachigkeit vorgeschrieben ist, ist dir darin zunächst beizupflichten. Aber auch in Südtirol 2005 entspricht auch wie eh und je die geübte Praxis nicht der Rechtslage. Zweisprachigkeit gilt nur für Südtiroler, nicht für Italiener. Daran ändert auch der spektakuläre Fall des Chirurgen nichts.
Meine Gefühle sind nicht antiitalienisch. Ich liebe die italienische Sprache, die eine sehr schöne ist. Das ändert aber nichts daran, dass seit Jahrhunderten die italienische Sprache die deutsche gegen die Brennerwand drückt. Nimm dir einen Atlas oder eine Landkarte und verfolge wie die Entwicklung Jahr um Jahr verläuft. Italienische Faschisten mögen dies als Überlegenheit definiernen, Wohlmeinende, so wie du, sehen das als natürliche Entwicklung an, Dumme lachen darüber. Sie lachen in Wirklichkeit über sich selbst, denn sie leben mitten drin. Was die beiden Parteien Union und Freiheitliche angeht, so möchte ich dir ein weiteres Mal Recht geben. Parteien werden nicht wegen einem Programm- Punkt alleine gewählt, sondern wegen einer Vielzahl von Gründen. Es wäre auch zu wenig die Anhänger der Selbstbestimmung auf diese beiden Parteien zu beschränken.

10.06.2005
Es ist etwas verstümmelt rübergekommen. Es muss natürlich heißen: Lettland holt sich seine Hauptstadt Riga täglich zurück.
09.06.2005
Talex, Bozen

Ich zweifle nicht daran, dass Union und Freiheitliche "weg von Italien wollen", sondern daran, dass ihre -begrenzten- Wahlerfolge auf solche Aussagen beruhen. Der Vergleich mit der Sowjetherrschaft über die baltischen Staaten könnte höchstens in bezug auf den Faschismus was taugen, hinkt aber bezogen auf die letzten 30 Jahre gewaltig. Italiener müssen heute schon in den verschiedensten Bereichen Deutsch können, sonst werden sie von führenden Stellen ausgeschlossen. (Ich hoffe, dir ist der Fall des Neuochirurgen Prof. Scienza bekannt, ein guter Arzt, der aber nicht Deutsch konnte, und jetzt in Padua arbeitet) Dazu kommt noch, dass wegen des Proporzes ALLE wichtigen Verwaltungsposten in öffentlichen und halböffentlichen Körperschaften deutschsprachigen Südtirolern vorbehalten sind. Ein Italiener kann heute in Südtirol de facto höchstens eine Nr. 2 werden...eine gewisse Flexibilität würde daher sicher helfen, einige Frustrationen (den berüchtigten "disagio") zu vermeiden, die sich auch in der Wahlurne äußern. Dies ist die Situation in Südtirol 2005. Der Rest ist revanchistische Propaganda.

09.06.2005

Zu den Fragen von Talex: Wenn Union und Freiheitliche in ihren Programmen erklären, dass sie weg von Italien wollen, so glaube ich ihnen das. Nicht alle Politiker lügen! Es gibt übrigens auch SVP- Funktionäre, die mir unter vier Augen erklären, dass sie für die Freistaat- Lösung sind. Nach meiner Analyse sind die allerdings in der SVP zur Zeit in der Minderheit.
Zu Bozen: Es ist schwierig Dinge, die in der Zukunft liegen zu deuten. Das geht mit der Vergangenheit natürlich leichter.
Aber trotzdem, vergleichen wir einmal drei Hauptstädte miteinander: Bozen, Lhasa und Riga. Allen gemeinsam ist, dass sie in einer geschichlich kurzen Zeit durch Siedlungspolitik umgevolkt wurden.
1.) Bozen 1910 3% Italiener, heute fast 80%.
2.) Lhasa, die Hauptstadt Tibets ist heute überwiegend durch Chinesen besiedelt, wie inzwischen die Tibetaner gerade noch die Hälfte der Einwohner von Tibet stellen.
3.) Riga, die Hauptstadt Lettlands hatte mit Bozen gemein, dass die zugewanderten Russen
auf Russisch mit den Letten herumkommandiert haben. Der russische Einwohneranteil überstieg den lettischen bei weitem. Heute ist Lettland ein schmuckes neues Land in der EU und in der Nato. Die zugewanderten Russen in Riga sind arbeitslos und ohne Staatsbürgerschaft, wenn sie sich nicht um die lettische Sprache bemühen. Riga holt sich seine Hauptstadt täglich zurück. Die schlimmsten Hetzer sind sowieso von alleine verschwunden. Ich finde Riga hat das beste Los erwischt.

09.06.2005
Andreas Amort - Ortsjugendreferent, Montan
Mit Parteien, welche Ihren "Sieg" ausgerechnet auf dem Bozner Siegesplatz feiern und mit Gesten und Worten ganz klar zeigen, dass sie auf einer Wellenlänge mit dem Gedankengut von Tolomei und Mussolini stehen, sind weder Verhandlungen noch Koalitionen zu bilden.
08.06.2005
Benussi nein Danke!
Keine Zusammenarbeit mit den Nationalisten.
Vor den Wahlen kräftig die nationalistische Werbetrommel rühren und jetzt eine Koalition mit der deutschen Volksgruppe wollen!! Laßt euch nicht auf solche Handel ein, lieber Neuwahlen!
08.06.2005
flo, bozen
ich denke, dass dieses "von oben herab" des Parteiobmannes der ganzen Partei schadet. Er sollte endlich einsehen, dass wir Bozner mündige, erwachsene Bürger sind und uns nicht präpotent bevormunden lassen müssen. Ausserdem sollten nicht so unüberlegte Äusserungen gemacht werden.
Aber grundsätzlich: vielleicht erinnern sich die Politiker wieder einmal daran, dass das Volk eine Zukunft will, mit Sicherheiten für Alter und für die Kinder, mit Arbeit und Wohnung, mit natürlichen Freiräumen. Kurzum eine lebenswerte Stadt. Mit konkreten Zielen, Projekten und Vorstellungen. Die Parteienfarbe wird dem Bürger in Zukunft auf Gemeindebene unwichtig sein.
08.06.2005
Talex, Bozen
Zur Analyse des Tisner Anders: Wie stellst du dir das "Zurückholen" der Landeshauptstadt vor? Was die (vermeintlichen oder wahren) Erfolge von Union und Freiheitlichen in den Dörfern angeht, glaub ich nach wie vor, dass sie die Folge eines Demokratiebedürfnisses der Wähler sind. Wären sie Ausdruck einer anti-italiensichen Stimmung, dann wäre diese parodoxerweise dort stärker, wo es inzwischen fast keine Italiener mehr gibt, und somit auch die Zugehörigkeit zu Italien praktisch nicht mehr wahrgenommen wird. (Bis auf den Ortsschildern...ich weiss schon:-)
07.06.2005

Ich glaube, dass den Strategen der SVP um Pichler- Rolle einiges in der Analyse verrutscht ist. Und da die Analyse falsch ist, sind auch die Schlussfolgerungen falsch. Ich werde hier einige Punkte anführen, die zu diesem Wahldebakel MIT BEIGETRAGEN haben. Man hüte sich aber auch hier vor monokausalen Erklärungen, da es immer mehrere Gründe gibt.
1.) Als einer der Gründe wird allgemein unstrittig die geringere Wahlbeteiligung angesehen. Das muss aber nicht am schönen Wetter liegen, sondern die SVP muss stärker deutlich machen, für was es sie gibt und für was man sie braucht! Ein paar kesse Sprüche aus der Waschmittelwerbung genügen nicht, vor allem ersetzen sie keine geradlinige Politik.
2.) In den Städten und auch im Unterland wohnen die echten Zweisprachler, die sowohl Deutsch und Italienisch perfekt sprechen: Abkömmlinge aus Mischehen, gut ausgebildete Intellektuelle usw. Ich persönlich finde es immer als witzig, wie Pichler - Rolle sich das vorstellt! Im ersten Wahlgang "gehören" die Stimmen ihm und im zweiten Wahlgang führt er dann "das Stimmvieh" geschlossen zu Salghetti- Drioli. Er wird doch diesen intellektuellen Menschen nicht seine Denkweise aufzwingen und ihnen nicht verbieten, gleich in einem Aufwasch Salghetti- Drioli gewählt zu haben. Zumal oh Wunder, diese "deutschen" Stimmen für die SVP bei den Stadtteilwahlen wieder aufgetaucht sind.
Diese Zweisprachler sind auch im Unterland zum Ulivo gegangen. Man schaue sich nur die Fraktion Laag in der Gemeinde Neumarkt an. Das entsteht durch die italophile Politik der SVP.
In Brixen sind diese Leute zu den interethnischen Grünen gegangen. Es gibt Zeugen, die eine Wahlveranstaltung der Grünen in Brixen besucht haben, die bestätigen, dass in dieser zweistündigen Veranstaltung kein Wort Deutsch und nur Italienisch gesprochen wurde!!!( Ja wieso auch nicht, jeder versteht doch Italienisch???) Wer sich wie die SVP in Italien eingerichtet hat, wird es im Laufe der Jahre immer schwerer haben zu vermitteln, warum man sie auch wählen soll.
3.) Bei 80% Italienern in Bozen ist die SVP keine große Partei mehr, noch nicht einmal eine Mittelpartei. Das heißt, die Italiener wählen mehrheitlich den, den sie wollen. Die Wichtigtuereien der SVP sind in Bozen unangebracht und gleichen einem Versuch wo "der Schwanz mit dem Hund wedelt." Die Südtiroler sollten sich lieber Gedanken machen, wie sich das Land eines Tages seine Hauptstadt wieder zurückholen kann. Die Entwicklung in den Dörfern geht sowieso langsam aber stetig in Richtung von Union und Freiheitlichen. Ein Beweis dafür, dass der Kampfesmut der Südtiroler noch nicht gebrochen ist. Die SVP wird von Wahl zu Wahl immer mehr schrumpfen, da die Menschen die Politik des "Wassertragens auf beiden Schultern" der SVP entweder schon durchschaut haben, oder noch durchschauen werden.

06.06.2005
Auf zum Schwur, Ladinser-Band
Heb zum Himmel Fasciohand
was die Väter einst gelitten
züchten wir in unserer Mitten
drum geloben wir aufs Neue
Nussibe, Dir ew'ge Treue!
31.05.2005
Anonym, Bz
Mit welcher Begründung wirft Frau Dr. Pardeller die Union und die Rechtsextremen in einen Topf?
31.05.2005
Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen
Ich hab Berlusconi am Siegesplatz zugehorcht. Aber das was ich glaubte, zu verstehen, war zuviel. Sprach immer von Libertà. Welche Libertà meinte er, die Libertà über die deutsche Bevölkerung in Südtirol? Das war mir zuviel. Entweder hab ich es falsch verstanden oder? Mein Gefühl war, daß er.....
30.05.2005

Dem geschätzten Landeshauptmann sei für seine deutlichen Worte in einer Presseaussendung unter www.stol.it gedankt, in welcher er klar stellte: „Die SVP ist eine Partei der Mitte. Wir sind weder mit links, noch mit rechts verheiratet“
Es sollte mit jenen Kräften koaliert werden, die sich für die Autonomie aussprechen und provozierende Gesten verhindern.
Wenn wir heute von der Gefährdung der Tiroler Identität sprechen, so nicht weil irgendwelche politischen Entscheidungen, wie oft propagiert, dies hervorrufen, sondern weil viele wegen eines überspitzten Toleranzempfindens diese nicht mehr leben. Es waren nicht die Faschisten, welche diese Interethnizität predigten. Der grüne postkommunistische Träumer Langer hatte diesen Stein ins Rollen gebracht und damit unseren Tiroler Werten mehr geschadet als es die MSI zeitweise konnte.
Man kann also nicht von vornherein davon ausgehen, dass Grüne und interethnische Kräfte auf Seiten der Linken „besser“ für Südtirol seien als die gemäßigten Mitte-Rechts-Parteien.
Auch in Hinblick auf das ernstzunehmende Ausländerproblem vertritt der Mitte-Rechts-Block die vernünftigere Haltung. Als Partei der Südtiroler sollen und müssen wir an der Regierung beteiligt sein, es darf kein Deutschsprachiger vom Rechts-Block unsere Volksgruppe vertreten und auch wenn Mitte-Links einen Kandidaten im Falle der Neuwahlen stellt, so bezweifle ich dass dieser Erfolg haben wird, sodass die Situation die selbe bleiben wird. Neuwahlen werden nicht die gewünschte Lösung bringen, wenn nicht von vornherein ein bestimmtes Ziel angepeilt wird. Notfalls und unter den gegebenen Voraussetzungen kann das auch eine Koalition mit Mitte-Rechts bedeuten.

30.05.2005
Italo, centro Italia
Salve a tutti!
Ho letto che senza l'appoggio di almeno 2 consiglieri di lingua tedesca la CDX non potrà formare la giunta a Bolzano...... Vi invito all'attenzione e al pragmatismo!
Se oggi non consentirete la giunta Benussi, a nuove elezioni vi ritroverete con una situazione in cui: come voi di lingua tedesca votate tutti (o quasi) SVP, gli italiani di Bolzano (e non solo), sentendosi figli illeggitimi della democrazia, voteranno tutti AN o UNITALIA............ risultato, un muro contro muro dall'esito inquietante!!!!
30.05.2005
Bravo Signora Daniela di Milano. Grazie primo per l ´auguri e secondo per la parola Sudtirolo e non la brutta Alto Adige.
30.05.2005
Carissimi amici sudtirolesi della Volkspartei!
Abito a Milano ma conosco molto bene la realtá sudtirolse e, bonariamente, la invidio. Faccio parte di un partto della sinistra. Voi avete avuto la fortuna di avere dei politici, uno per tutti Sivius Magnago, che hanno pensato alla loro gente e i risultati si vedono. Non lasciatevi fagocitare dal sistema e dalla mentalitá della destra.
RESISTERE RESISTERE RESISTERE!
28.05.2005
Da können Sie mal sehen, Frau Pardeller,was es für Vorteile hat in Italien zu leben. Als einziges Land in der Welt, ist das in Italien möglich.
Den walschen Namen Pinggera hätte ich schon.
Mit meinen vier deutschen Studienabschlüssen wäre ich in Südtirol ein Dr.Dr.Dr.Dr. Wenn Österreich so verfahren würde, hätte Österreich gleich ein paar hunderttausend Doktoren mehr,
Deutschland jedoch gleich ein paar Millionen.
Vielleicht schauen Sie sich mal die neue EU-Regelung an, das nennt sich übrigens Bologna-
Prozess
28.05.2005
Dr. Christa Pardeller, Deutschnofen
Union: junge Gemeinderäte: es gibt viele Protestwähler. Und natürlich sind die "total extremen Leute in den Rechtsparteien" nicht gut für die Politik, sei es auf der deutschen und der italienischen Seite. "Richtig rechtsextrem-orientierte und sonstige unfähige Politiker" müssen weg von der Politik, also dürfen nicht mehr gewählt werden (sowie wie es mit Salghetti geschah & Co.). Als nächste muß die total-rechtsextreme Person Biancofiore (oder wie sie heißt) aus der Politik verschwinden. Leute mit total-rechtsextremen Gedanken und Leute, die unfähig sind, müssen weg.
28.05.2005
Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen
Der Begriff "Spaghetti-Doktor" gefällt mir auch nicht, wie jemand in diesem Forum ihn geschrieben hat. Da lob ich die Italiener. Wenn jemand das Universitätsstudium abgeschlossen hat, bekommt er den Titel Doktor und nicht so wie in den anderen Ländern Dipl. oder Mag. usw. Dies ist doch irreführund und unklar. Wenn die Deutschen oder Österreicher den Titel Doktor machen, müssen sie ein paar Jahre länger "in der Uni mit Schreibarbeiten herumhängen". Bringt doch auch nicht viel. Theorie usw. ist gut, aber es braucht dann auch die praktische Arbeit und die Ausbildung bei der Arbeit selbst. Irgendwann muß mit "totaler Theorie" Schluß sein. Nur mit dem Studium ist es nicht getan. Es ist zwar eine gute Vorraussetzung, der Titel kommt zum Namen dazu, und im Leben zählen dann auch noch andere Dinge.
28.05.2005
Warum hat die Union gerade so viele junge Gemeinderäte in die Rathäuser gebracht?