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FORUM
13.09.2005
Neuwahl in Bozen

Die Bürger von Bozen sind am 6. November erneut dazu aufgerufen den Gemeinderat und den Bürgermeister zu wählen, nachdem es Giovanni Benussi im Juni nicht gelungen war eine Stadtregierung zu bilden.
14.12.2005
pé, Brixen
Habe in der Eile die Quellenangabe vergessen, was ich schnell nachhole: http://www.sportgate.de/sportmix/43601-Katalonien-feiert-Rollhockey-Nationalteam.html Wäre schön, wenn Ihren in die richtige Richtung gehenden Worten Taten folgten.
13.12.2005
Elmar Pichler Rolle, Bozen
Vielen Dank für den Hinweis auf das Rollhockey. Wir könnten so etwas andenken, auch wenn der Weg sehr weit ist. Man müsste mehr auf Südtirol-Auswahlen setzen, und zwar in verschiedenen Disziplinen.
10.12.2005
pé, Brixen
Herr Pichler Rolle, wie es für die Katalanen bei Olympia aussehen wird, weiß ich nicht. An einer WM durften sie bereits mit einem eigenen Nationalteam antreten. Hoffentlich verschläft Südtirol diese Entwicklung nicht: Madrid (dpa) - Katalonien hat mit seiner «Nationalmannschaft» erstmals eine anerkannte internationale Sportveranstaltung gewonnen. Die Auswahl aus der Region im Nordosten der Iberischen Halbinsel sicherte sich den Titel bei der B-Weltmeisterschaft im Rollhockey in Macau. Der Jubel bei den Katalanen wollte kein Ende nehmen. Ihr Regierungschef Pasqual Maragall und Oppositionsführer Artur Mas flogen um den halben Globus nach China, um sich mit der Mannschaft ablichten zu lassen. Katalonien ist mit 6,3 Millionen Einwohnern die wirtschaftsstärkste Region Spaniens. Sie kämpft seit Jahren dafür, nach dem Vorbild von Wales oder Schottland mit eigenen Nationalteams an Welt- und Europameisterschaften teilnehmen zu können - auch im Fußball. Mit dem Erfolg im Rollhockey, so meinen die Katalanen, haben sie einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel getan. Ihre Mannschaft qualifizierte sich für die A-WM 2005 im US-Bundesstaat Kalifornien. Dort könnte sie auf Spanien treffen. Diese Vorstellung ließ in Madrid die Alarmglocken läuten. Konservative Kreise sehen die Einheit des Landes in Gefahr. «Es geht gar nicht um den Sport, es geht um Separatismus und eine Aufsplitterung Spaniens», meint die Zeitung «La Razón». Spaniens konservative Volkspartei (PP) will die Rollhockey-Affäre im Parlament zur Sprache bringen. «Dem Unsinn der Sezession von Auswahlmannschaften muss Einhalt geboten werden», forderte PP-Fraktionssprecher Eduardo Zaplana. Nach spanischem Gesetz dürfen Auswahlteams aus den Regionen zwar Freundschaftsspiele bestreiten, aber nicht an offiziellen Wettbewerben teilnehmen. «Ein Spiel Spanien gegen Katalonien wird es nicht geben», beharrt der Madrider Sportminister Jaime Lissavetzky. Die Spanier wollen nun alle Hebel in Bewegung setzen, um die Teilnahme der Katalanen an der Rollhockey-WM noch zu verhindern. Die Katalanen argumentieren demgegenüber, dass auch Teams aus Schottland, Wales, Nordirland oder von den Färöer Inseln an internationalen Sportturnieren teilnehmen, obwohl sie keine unabhängigen Staaten repräsentieren. Die Entscheidung im Rollhockey fällt in einem Monat. Dann stimmen die 103 Mitglieder des Weltverbandes FIRS darüber ab, ob Katalonien definitiv als eigenständiger Verband anerkannt oder ob es trotz der sportlichen Qualifikation von der WM ausgeschlossen wird. Bisher waren die Katalanen nur provisorisch im FIRS aufgenommen worden. Katalonien ist im Rollhockey eine Weltmacht. In der zu Ende gegangenen B-WM in Macau gewann das Team alle Spiele mit einem Torverhältnis von insgesamt 78:1. Im Finale fertigten die Katalanen England mit 6:0 ab. Ironie des Schicksals: Neben dem Sieger Katalonien repräsentieren auch der Zweite (England) und der Vierte (Macau) keinen unabhängigen Staat.
02.12.2005
Elmar Pichler Rolle, Bozen
Hallo! War mit Koalitionsverhandlungen beschäftigt und hatte daher nicht Zeit, im Forum nachzuschauen. Bitte um Nachsicht. Zunächst zu Herrn Martin Weger aus Kurtatsch (24.11), der seine Mitgliedschaft nicht mehr erneuern will, weil zwei weibliche SVP-Abgeordnete sich für die Zulassung der Abtreibungspille ausgesprochen haben. Das ist, nota bene, die persönliche Meinung der beiden Abgeordneten und nicht die Meinung oder Linie der Partei. Soll man den beiden Abgeordneten das Recht auf persönliche Meinungsfreiheit absprechen? Ich denke nicht. Zum Tisner Ander (28.11.): Ich weiß, daß ich noch viel Arbeit vor mir habe. Und ich will Wähler der Union oder der Freiheitlichen weder beschimpfen noch schlecht über sie reden. Ich will sie mittelfristig für die Volkspartei zurückgewinnen. Mal sehen.... Zu pé (25.11.): Im Sport könnten wir gewiß viel mehr tun. Ein erster Schritt wäre der, daß das reiche Land Südtirol all jene Sportlerinnen und Sportler, die international in Aktion treten (und zumeist sehr erfolgreich sind) als Werbeträger verwendet - für die Marke Südtirol. Die Region Aosta oder das Bundesland Tirol machen uns dies vor. Nur bei uns klappt das nicht. Der Weg zu einem eigenen Olympiateam bleibt allerdings auch den Katalanen versagt, was nicht heißen will, daß man in bestimmten Disziplinen nicht auch Südtirol-Teams aktivieren könnte. Zu pé (18.11.).: Grundsätzlich absolut einverstanden!
29.11.2005
pé, Brixen
Der Begriff »Volkstumspolitik« ist ein guter Ansatz, um das Unbehagen vieler Südtiroler mit mehr Selbstbestimmung zu untersuchen: Viele Leute im Lande haben sich de facto von der Möglichkeit, Südtirol als eigenständiges Gebilde – oder innerhalb einer Europaregion – als Ziel zu verfolgen, weil sie sich mit dem Mief der reaktionären Volkstumsdebatte nicht mehr identifizieren. Wir brauchen kein Zurück in die Vergangenheit. Südtirol ist erwachsen geworden und blickt voraus. Das muss aber nicht heißen, dass es sich mit dem Status quo begnügt. Dieses Land braucht vielmehr ein zukunftsfähiges Modell, das Selbstbestimmung zu einem modernen, zeitgemäßen Ziel macht, das zu verfolgen es sich für einen Menschen des 21. Jahrhunderts lohnt! Das bedeutet ja nicht sofort, sich von den eigenen Wurzeln loszusagen, aber man kann und darf dieses Projekt auch nicht nur mit strammstehenden Schützen in Verbindung bringen. Da müssen schon vor allem die sozialen, kulturellen, und warum nicht auch wirtschaftlichen Vorteile auf den Tisch kommen, die ein solches Projekt mit sich bringt. Und schließlich brauchen wir einen Konsens, den es zu konstruieren gilt, um alle Sprachgruppen (ALLE!) und sämtliche sozialen Schichten in dieses Unterfangen zu involvieren. Daran ist bis dato nämlich noch jeder interessante Ansatz gescheitert. Herr Obmann, schauen Sie doch einmal ganz genau nach Katalonien. Dieses Land macht uns vor, wie man es macht. Niemand wird ausgeschlossen, Spanier aus anderen Regionen nicht und auch nicht die Zuwanderer. Und dennoch wird auf die eigene Kultur nicht verzichtet, ganz im Gegenteil! Doch das Zusammenspiel sämtlicher Bewohner Kataloniens im Prozess hin zu mehr Freiheit und mehr Selbstbestimmung macht das Land fast unbesiegbar, weil alle mitmachen und alle an einem Strang ziehen. DAS ist DIE Herausforderung der nächsten Jahre, falls wir nicht weiterhin Peripherie eines fremden Staates bleiben wollen, der uns nicht repräsentiert. Ich würde mich freuen, wenn Herr Pichler Rolle dazu Stellung nähme...
28.11.2005
Der Tisner Ander, Kirchheim unter Teck
Sehr geehrter Herr Pichler Rolle, es ist gar nicht zu verkennen, dass seit Ihrer Übernahme der Obmannschaft (Vorsitz) der SVP im Ton und im Stil einiges zum Guten verändert hat. Aber nun einmal ohne Umschweife: Wie wollen Sie die volkstumspolitische Kompetenz, die die SVP früher einst hatte, denn wieder gewinnen? Wenn auch die Menschen, die eigene Wege gehen und Italien nicht als Zukunft der Tiroler Volksgruppe sehen im Augenblick nicht die Mehrheit stellen, so sind sie doch eine beachtliche Anzahl. Sind da schwammige Appelle an das Zusammenleben (siehe Friedensplatz/Siegesplatz) nicht der blanke Hohn? Stellt nicht auch der ständestaatliche Aufbau der SVP mit Wirtschaft, Bauern und der linkskatholischen Politsekte der Arbeitnehmer ein Hindernis für jeden unabhängig denkenden Menschen dar? Was ist an der SVP denn noch Sammelpartei, wenn bei den Landtagswahlen und den Gemeindewahlen immer mehr Stimmen zu den deutschen Oppositionsparteien abwandern? Was soll dagegen helfen. Diese Wähler zu beschimpfen oder schlecht reden? Sie als arme Verirrte zu betrachten? Sie haben noch viel Arbeit vor sich!
23.11.2005
pé, Brixen
Danke für Ihren Einsatz, danke für Ihre Antwort. Ich bin sicher, die Wähler werden kritische Beobachter Ihres Handelns, aber wie im Fall der Neuwahlen auch bereit sein, die VP für gute Arbeit zu belohnen. Die Euregio ist auch mir ein Anliegen, hoffentlich nehmen sie die Politiker endlich ernst.
22.11.2005
Elmar Pichler Rolle, Bozen
Mit wem immer man auch diskutiert, eines ist unbestritten: der Wunsch, zumindest beide Landessprachen gut zu beherrschen - in Wort und Schrift. Hinzu soll noch möglichst Englisch oder eine andere Sprache kommen. Die Frage ist das Wie? Wie ist dieses absolut von allen teilbare Ziel erreichbar, ohne den Schutz der Minderheiten (Deutsche und Ladiner) zu gefährden? Und wie ist dies möglich, ohne die Errungenschaften der Autonomie (eigentständige Schule) aufs Spiel zu setzen. Wir sind alle gefordert und müssen uns dieser Debatte stellen. Ich bedanke mich bei Ivan für seine anerkennden Worte, über die ich mich natürlich sehr gefreut habe. Die Europregion soll natürlich mit mehr Leben gefüllt werden, und da gibt es noch viel zu tun. Wir werden es tun. Über den Rest Schweigen, aber nicht aus Angst vor einem offenen Dialog, sondern weil anonyme Hinweise ebenso in den Papierkorb gehören wie anonyme Briefe.
19.11.2005
Maran, Kaltern
Anonyme Forumbesucher, wie „einGast“ (welcher auch im Forum der Freiheitlichen andere schikaniert und denunziert, und ganz nebenbei wie der Brixner Lehrer Di Luca Gabriele klingt) bestätigen meine vorhergehenden Aussagen. Also bitte ich entweder an der Diskussion mit sinnvollen kommentaren teilzunehmen oder sich davon fern zu halten.
18.11.2005
einGast, st
vielleicht sollte sich Elmar Pichler informieren statt der Theorie zu glauben, es sei dem TH.M. übel mitgespielt worden. Augen zumachen und sich blind stellen. Wird nichts nützen. Pichler könnte ja auch sonst ein wenig schauen, welche Sprüche Maran loslässt.
18.11.2005
Ivan, Bozen
Herr Obmann, ich gratuliere zu Ihrer Standhaftigkeit. Wohl jede andere Partei hätte sich auf die Verführungen des Frühlings eingelassen und mit den italienischen Rechten geflirtet. Sie haben riskiert, mit Neuwahlen den Unmut der Bevölkerung zu kassieren – doch Sie wurden belohnt, für Geradlinigkeit und Ehrlichkeit. Mangelware in der Politik. Man kann es Ihnen gar nicht hoch genug anrechnen, die politische Linie nicht gegen den ephemeren Wert eines Sessels eingetauscht zu haben. Eine Bitte: Tun Sie bitte mehr dafür, dass die Europaregion keine leere Hülle bleibt.
18.11.2005
pé, Brixen
Ich möchte mich in die Grundsatzdiskussion Artioli-Gemischtsprachige-Sprachenlernen einklinken. Ich bin sehr wohl davon überzeugt, dass in Südtirol eine bessere Vermittlung der Spachen (sämtlicher Sprachen, vieler Sprachen!) vonnöten ist. Es könnte z.B. auch ein umfangreiches freiwilliges Angebot der Schulen unter Beibehaltung des heutigen Südtiroler Schulsystems sein. Allerdings bin ich seit jeher skeptisch, ob das in Vorträgen illuminierter Experten so hochgelobte Immersionsmodell unseren Bedürfnissen wirklich genügt, die da auch sind: der Minderheitenschutz. Ich bin jüngst im Netz auf eine wissenschaftliche Analyse der Situation im Aostatal gestoßen, die ich hier teilen möchte: http://www.fondchanoux.org/site/pages/sondage.asp Die Ergebnisse finde ich ernüchternd und erschreckend, von Mehrsprachigkeit und Erhaltung der Minderheit in einem Ausmaß wie in Südtirol kann da keine Rede (mehr) sein! Was halten Sie davon? Ich meinerseits bin der festen Überzeugung, dass ein immersives Modell abermals ein höheres Maß an Selbstbestimmung für Südtirol voraussetzt. Im Klartext: In einer lösgelösten Situation (etwa Luxemburger Verhältnisse), wo es keine natürliche Entwicklung hin zu einem angeschlossenen »Nationalstaat« geben kann, ist keine Assimilierung zu befürchten, mutigere Bestrebungen können erfolgreich verlaufen. Solange wir aber nicht kulturelles und geistiges Zentrum unserer selbst sind, sondern lediglich die Peripherie zweier Sprachräume, laufen wir stets Gefahr, den Aostanern in den Abgrund zu folgen. Ich hoffe, die SVP nimmt keine Abkürzungen, neue Wege müssen in entsprechende Vorkehrungen eingebettet werden.
17.11.2005
Stefan, Bozen
Kompliment, schnell reagiert. Das "Alto Adige" ist weg, nur, wenn man genau sein darf: es ist noch von "altoatesini", "storia altoatesina" etc. die Rede. Sollte man eigentlich auch durch "sudtirolesi" etc. ersetzen; mit der Taste "find and replace" gehts in 3 Minuten. Oder noch schneller.
16.11.2005
Elmar Pichler Rolle, Bozen
Simon hat absolut Recht. Das habe ich nicht gesehen und unsere Mitarbeiter haben es wohl auch übersehen. Peinlich. Wir werden das natürlich unverzüglich korrigieren. Roland soll sich keine Sorgen machen, mein Ladegerät braucht keine vier Jahre! Die Umgangsformen der Politessen und Polizisten lassen manchmal zu wünschen übrig, das mag stimmen. Hoffe aber, daß der Ton nicht immer so, pardon, schnarrend ist, denn Polizisten sind auch nur Menschen und der korrekte Umgang gilt für beide Seiten. Frau Artioli macht Fehler im Deutschen? Nun, sie spricht Deutsch und schreibt auf Deutsch und das finde ich gut. Sie selbst tritt ja dafür ein, daß die Sprachkenntnisse in Südtirol unbedingt verbessert werden müssen, und sie tut dies auch aufgrund der eigenen Erfahrungen. Finde ich noch besser! - Zum Tisner Adler: Teile großteils die Überlegungen und verspreche, mein Bestes zu geben.
15.11.2005
Simon, Tirol
Wer hat schon einmal in den »italienischen« Teil der SVP-Homepage geschaut? Da begegnet uns eine Orgie an »Alto Adige«, die ich mir von der Sammelpartei der Südtiroler nicht erwartet hätte. Warum werden nicht endlich Tatsachen geschaffen? Warum wird die faschistische Übersetzung nicht wenigstens im nichtinstitutionellen Gebrauch (im Italienischen) ausnahmslos mit »Sudtirolo« ersetzt? Ich glaub' es hackt! Elmar, bitte, besinnt euch endlich wieder auf Ideale, die da lauten könnten: Politik für Südtirol und für Südtiroler aller Sprachgruppen (mit besonderem Augenmerk auf den Minderheitenschutz!), was natürlich auch den Einsatz für eine sinnvolle Erweiterung der Selbstverwaltung mit einbezieht. Schluss mit der politischen Nachlassverwaltung, wir brauchen wieder mehr Dynamik - und das geht eben nur unter Einbeziehung aller Sprachgruppen und Bevölkerungsschichten.
12.11.2005
Roland, Bozen
Elmar, müde + erschöpft = ok, aber leer? Hoffentlich brauchen Sie nicht die ganze Legislaturperiode um wieder auf die Beine zu kommen + kreativ zu werden, dann, wenn wieder Wahlen an der Reihe sind..... Da ist viel zu tun, keine Zeit müde zu sein. Wie wär's, wenn ihr Politiker mal dafür sorgen würdet, daß unsere Stadtbullen mal einen Kurs für gute Manieren besuchen würden? Diese Bluthunde sind nicht nur auf Rekordsuch im Strafzettelausstellen, sie sind dazu noch undiszipliniert und unhöflich sondergleichen. Oder ist das eine Voraussetzung um bei der Stadtpolizei überhaupt eingestellt zu werden? Es hat den Anschein, denn diese Art von sehr schlechtem Benehmen ist in der Überzahl bei denen..... Na mal sehen ob gearbeitet wird und nicht nur Lärm gemacht, ansonsten geht meine Wahlstimme nächstes Mal wieder an andere Partei!!!
11.11.2005
Ich als volkstumspolitisch denkender Mensch bin bei der UNION, weil die Entwicklung der SVP in den letzten Jahren meine Toleranzgrenze in Fragen der Volkstumspolitik, überschritten hat. Das hat sich mit der Kandidatur einer Italienerin wieder einmal gezeigt. Schaut Euch einmal die Internet-Seite von Frau Artioli an, sie ist voller Fehler!! Und Sie will auch noch für die mehrsprachige Schule und für Sprachkompetenz eintreten?? Wenn sie nicht einmal korrektes Deutsch schreiben kann!!
11.11.2005
Der Tisner Ander, Kirchheim unter Teck
Sehr geehrter Herr Pichler-Rolle, zunächst die herzlichsten Glückwünsche zu diesem tollen Erfolg. Ich bin durchaus der Meinung von Herrn Senator Peterlini, dass man dieses Ergebnis genau analysieren muss. Dann sollten Sie und Sen. Peterlini aber nicht die falschen Schlüsse daraus ziehen. In dieser Ausnahmesituation ist die SVP vor allem auch wieder von Menschen gewählt worden, die sich schon längere Zeit, aus welchen Gründen auch immer längst von dem Kurs der Partei abgewandt haben. Wo ist denn der volkstumspolitische Flügel der SVP geblieben? Analyse ja, Legendenbildung nein. Vor allem sind die Menschen aufgestanden um einen Kandidaten der nationalistischen italienischen Rechten zu verhindern.
10.11.2005
Elmar Pichler Rolle, Bozen
Ich bin in diesen Tagen nach der Wahl müde und erschöpft, fühle mich leer. Aber ich bin glücklich und stolz auf alle Boznerinnen und Bozner! Das war eine schöne Erfahrung und ich danke all unseren Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen. Vielen herzlichen Dank. Nun müssen wir gut und verantwortungsvoll arbeiten - zum Wohle der Stadt. Ringrazio per i complimenti arrivati dalla Val di Fassa e anche da Torino. E' stato un successo importante per Bolzano e per il futuro di questa splendida città. Grazie!
10.11.2005
alessandro, bozen
mein Name ist Alessandro und "I bin a Walsch" der in Bozen wohne, und Südtirol mein Heimat fühle. In der letze Wahl vom 06. November habe ich für das erste Mal an dem SVP meine Stimme gegeben. Ich bin 45.er, aber nur heute verstehe ich was Autonomie, Tolleranz und Zusammenleben bedeutet. Ich möchte eine Zukunft im Friede und Wohlstand und ich habe Angst von den italienische u. deutsche Rechtsparteien. Ich bin sehr froh der voller Erfolgt des SVP und in besonders für die vielen Vorzugstimmen an die Kandidaten Hr. Pichler Rolle und Fr. Artioli.
09.11.2005
Roland, Bozen
Ich denk mal so: an meinem Tisch kann jeder sitzen der nicht ein Volltrottel ist, egal ob er italienisch, deutsch oder anderer Muttersprache ist. Und da jeder seine Sympathien hat, soll jeder nach seinen Geschmck wählen, aber nicht nach Muttersprache!!! Das Problem wollen unsere Politiker immer wieder aufrollen, obwohl es für uns Bürger gar keines ist, ausser für jene 5% beider Sprachgruppen die wohl in ihrem Geiste eingeschränkt sind. Will bei uns hier eine Null von Politiker auf die erste Seite unserer Tageszeitungen braucht er nur Schlagwort Siegesdenkmal anpacken. Egal ob deutsch oder walsch! Geht mal andere Probleme an und macht das MEBO-Center auf, damit wir nicht unsere hart verdienten Kröten in Treibstoff ausgeben müssen, damit wir billiger einkaufen können. Aber da könnte SVP wohl einige tausend Stimmen (auf die ganze Provinz bezogen natürlich) verlieren, da die Kaufleutevereinigung diese ihnen entzieht. Ein Bekannter von mir, der in den letzten Wahlen in die Provinz wollte: Roland, 5 Jahre> 1,5 Milliarden Verdienst, dazu noch Macht, Vorteile, Vorteile, Vorteile.... Dann kaum drinnen, haben sich diese Bonzen gleich ihr Salär erhöht. Jetzt kriegen sie noch mehr, diese Schafe. Und schaffen tun se nada...cu...R.
09.11.2005
Francesco, Torino
Volevo solo dire che sono contento che abbiate vinto le elezioni...COMPLIMENTI! Giusto una richiesta: sarebbe bella una versione anche italiana del sito.Io il tedesco non lo so! Auguri, Francesco
08.11.2005
Stefan, Bozen
Dem Obmann Gratulation zum fulminanten Wahlsieg! Jetzt bin ich ja gespannt, wie es weitergeht mit den Interethnikern in der Partei...
08.11.2005
georg, bozen
nur zwei anmerkungen: erstens - wenn man sich so die gewählten SVP-mandatare in bozen anschaut,versteht man die vorhergehende diskussion um italienische kandidaten nicht :als oberflächlicher betrachter könnte man meinen die SVP ist eine gemischtsprachige wnn nicht mehrheitlich italienische partei!!! man lese nur die (nach)namen der kandidaten... zweitens :ich finde es einfach eine sauerei wnn parteien, die um die 1% "herumkrebsen", mit einem mandat belohnt werden . ist das noch demokratie ? man denke nur an die vielen schwirigkeitenund zeitverluste, bis alle parteien gehört und zu wort gekommen sind. und jeder hochofiziell seinen senf dazugegeben hat. (n.b. im bozner gemeinderat gibt´s parteien , die nicht mal ein prozent der stimmen haben!!!!)
08.11.2005
Franz, Bozen
Grundsätzlich hat der Tisner Ander Recht. Wenn die Wirtschaft schwächelt, Arbeitsplätze verloren gehen, dadurch das soziale Netz Risse bekommt, so wird man sehen, dass die multikulturelle Gesellschaft nicht funktioniert. Die jüngsten politischen Entwicklungen in den Niederlanden sind nur ein Beispiel dafür. Was in Frankreich passiert, kann bald schon in mehreren mitteleuropäischen Ländern vorkommen (ich hoffe nicht). Diejenigen Parteien, welche die multikulturellen Entwicklung erzwingen wollen, handeln absolut realitätsfremd. Bei den meisten Ideolgien weicht die Theorie 180 % von der Praxis ab.
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