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FORUM
21.11.2005
Abtreibung

Die Abtriebungspille RU 486 wird in zwei Regionen Italiens getestet. Diese Tatsache hat in ganz Italien zu heftigen Diskussionen geführt.
21.12.2005
Thomas Maran, Kaltern
Wir sehen Jugendliche mit Kleidern, welche mit roten Sternen, nach dem kommunistischen Vorbild, behaftet sind. Die Jugendorganisation der Grünen „g.eco“ bekennt sich zum Sozialismus, welche von Zeit zu Zeit in den Aussagen deren Sprecher radikale Züge annimmt. Ihr Logo ist ein grüner Klecks mit, siehe da, geballter Faust, ähnlich dem Symbol eines linksradikalen Hetzblattes. Kein Schülerprotest, kein Streik, ohne Hammer und Sichel auf Fahnen, Plakaten und Gewänder. Rote Terroristen gelten als Leitmotiv für Leibchen und Kappen und werden so zu Vorbildern hochstilisiert. Die Schule versagt, wenn es darum geht auf die Gefahr des Kommunismus hinzuweisen. Heute gibt es eine große Anzahl an Lehrern, beschäftigt an Mittelschulen, Gymnasien, Oberschulen und anderen Bildungseinrichtungen, welche in kommunistischen, sozialistischen oder anderen linken Vereinigungen bis hin zu Parteien aktiv mitarbeiten und keine Gelegenheit auslassen um den Schülern ihre Geisteshaltung aufzudrängen und sie politisch zu beeinflussen. Solange eine rote Fahne, ein Plakat mit Hammer und Sichel bei Streikkundgebungen oder Protestmärschen zu sichten ist, soll und darf keine junge Person, wenn auch nationaler Gesinnung eingekerkert werden, nur weil ihm der Besitz von Material angelastet wird, welches seiner politischen Überzeugung entspricht. Wo es doch Verbrecher gibt, welche unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit die rote Fahne mit Hammer und Sichel schwingen, oder die geballte Faust erheben. Und es wirklich bedauerlich, wenn sich nun die Worte des italienischen Premier Berlusconi, wonach die Rechtssprechung links angesiedelt sei, als wahr herausstellen. Die jüngste Aussage des Ministerpräsidenten, wo er die Verbrechen des Faschismus, welche gerade wir Südtiroler zu spüren bekamen, verharmlost ist ein Schlag ins Gesicht (und es wäre gewiss wünschenswert, wenn wir als Partei darauf reagieren würden…), doch er behält recht, wenn er vor der roten Gefahr warnt und darauf verweist, dass es bis heute zwei Parteien gibt die sich auf den Kommunismus berufen und diese Bezeichnung, dieses Unwort, in ihrem Namen tragen. Es liegt mir fern, gerade im Bewusstsein unserer Geschichte, diese Ideologie zu verteidigen oder deren Anhänger zu schützen, doch es ist sehr anstößig, dass manche vor dem Gesetz „gleicher“ sind als andere… Auf dem linken Auge blind Justitia?
21.12.2005
Tarfusser, Ihr Verhalten ist unverantwortlich bis dorthinaus!!! Seit April vorigen Jahres sollen die polizeilichen Untersuchungen laufen, aber jetzt vor Weihnachten schmeissen Sie heranwachsende Judendliche ins Gefängnis?? Ich kann nur sagen, dass so ein Verhalten kriminell ist und nicht das der paar 20igjährigen, die Zuhause einen Basballschläger herumliegen hatten. 20jährige schmeissen Sie hinter Gitter, zu Gängstern und Gaunern 3 Tage vor Weihnachten?!?!?! Was wollen Sie erreichen? Geständnisse die unwahr sind? Wollen Sie Familien riunieren? Hass wecken? Oder was glauben Sie zu erreichen mit so einem Akt? Dann den Weihnachtsmann spielen, der gute Tarfusser, der die Jungs wieder nach Hause schickt, weil Heiliger Abend ist? Die Macht die Sie ausüben ist Ihnen wohl zu Kopfe gestiegen!!! Ich hoffe, dass hier politisch eingegriffen wird, was immer diese paar Jungs schon 'schweres' angestellt haben. Schon die Zeit der Verhaftung ist zu verschreien.... Wo doch die Untersuchungen schon seit 1,5 Jahren laufen!!! Unverantwortlich und provozierend ist das alles, mehr nicht. Ein frohes Weihnachtsfest an alle. Mir selbst ist die Lust zum Feieren vergangen.....Roland
20.12.2005
luis, amplatz nr. 4
anscheinend anerkennt die SVP dieses Ziel als unverfolgbar. Vielleicht um nicht mit der Union gemeinsame Sache zu machen? bö
10.12.2005
pé, Brixen
Herr Pichler Rolle, als Obmann der Volkspartei sind sie die geeignete Person, um eine Frage zu beantworten, die ich mir seit langem stelle: Meines Wissens steht das Ziel »Selbstbestimmung« auch heute noch in den Statuten der Südtiroler Volkspartei. Warum haben Sie dessen Verfolgung dann de facto aufgegeben? Wäre es nicht sinnvoll, vielleicht zwar die Modalitäten zu überdenken (nachdem wir ein akzeptables Maß an friedlichem Zusammenleben erreicht haben, ist die Unabhängigkeit nur im Konsens mit den Italienern sinnvoll, dafür gälte es konsequent zu arbeiten!), das für die gesamte Gesellschaft erstrebenswerte Ziel »Eigenregierung« aber nicht außer Auge zu lassen und der Wählerschaft unter moderneren Vorzeichen endlich wieder schmackhaft zu machen? Was die meisten Südtiroler ablehnen, ist doch höchstens eine erneute Forderung nach Unabhängigkeit im STREIT mit den Italienern. Setzte man sich endlich zusammen, um gemeinsame Voraussetzungen ausfindig zu machen, wäre das Ziel allerdings wohl leicht erreichbar und auch für das Zusammenleben heilvoll... Ich muss sagen, dass ich in der Kandidatur von Frau Artioli keinen Widerspruch, sondern einen erstaunlichen Einklang mit dieser Idee erkennen kann: Die Volkspartei müsste die Italiener konsequent für ihr Programm gewinnen und einbinden, damit der Prozess wieder ins Rollen kommt!
30.11.2005
Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen
Während dem Frühstücken und nach der Einnahme von Antibiotika und sonstigen Medikamenten hab ich mir gedacht, soll ich noch meinen letzten Beitrag in einem Forum schreiben oder nicht, weil ich "von diesem ganzen Blödsinn genug habe". Ich tu's doch. Regt euch nicht auf, die Entscheidungsträger (sagen wir mal so, denn unter Politiker stell ich mir verantwortungsbewußte und wissende Personen vor), tun sowieso was sie wollen. Bei der Abtreibungspille geht es der Unterberger usw. um die Frauenrechte. Aber übertriebene Frauenrechte brauchen wir auch nicht. Jeder Arzt weiß wie die Gesundheit einer Frau durch Abtreibungspillen leidet und das Auslöschen eines Menschen soll nicht so einfach gehandhabt werden. Die Gesundheit der Frau wird zerstört und auch ein junges Leben. Das Bewußtsein der Menschen muß sich ändern. Frau und Mann müssen zusammenstehen und ein neues Leben als was wunderschönes empfinden und für das Zustandekommen und den Erhalt der Familie als Einheit das bestmögliche tun. Neues Leben ist auch was schönes, wenn die Vorraussetzungen dafür gegeben sind. Ansonsten muß man halt das bestmögliche versuchen, daß kein neues Leben entsteht. Abtreibung ist eine unschöne Sache und gegen die göttliche Natur. Abtreibung nur in äußersten Fällen und die Abtreibungspille "runiniert" teilweise die Frau. Ich bin zur Zeit krank, jetzt geht's wieder aufwärts durch Antibiotika und Penezillin u sonstigen Medikamenten, weil ich in dieser wohlgepriesenen qualitätsbewußten Stadt lebe, wo es in der Stadt keine Parkplätze gibt, Autos nicht für längere Zeit stehengelassen werden dürfen und man gezwungener Maßen auf das Auto teilweise verzichten muß und mit dem Fahrrad fahren muß und durch die Kälte fast todkrank wird. Wie öffentliche Verkehrsmittel funktionieren wissen wir wohl, man müßte auch in der Kälte herumstehen. Im Bett liegend hört man in den Nachrichten, diese neuen Autoverkehrsverbote tragen zu einer gesundheitsbewußten Stadt bei. Das seh ich wohl selbst, wie man mit Antibiotika und sonstiger Medizin leben muß, weil man gezwungen wird, herumzufrieren. Ich hab genug von all dieser Politik. Auch wenn man nicht alles "schlechtreden soll" wie ein pol. Verwandter gesagt hat, aber das tu ich ja nicht. Aber bestimmte Verbote und Entscheidungen sind echt "Scheiße" und bringen Leute ins Grab. Auch wenn diese Beiträge von Pichler Rolle gelesen werden und von anderen Personen, die dann auch meine Worte in den Mund nehmen, ist mir auch egal. Dies soll mein letzter Beitrag in einem Forum gewesen sein, denn ich hab genug von all "diesem Blödsinn".
27.11.2005
pé, Brixen
Das wird zu wenig beworben: Es gibt einen Testbetrieb für die neue Wikipedia auf Dolomitenladinisch (wie bereits für das schweizerische Bündnerromanisch). In kurzer Zeit sollten etwa 100 Artikel zustandekommen, damit die freie Enziklopädie in den ordentlichen Betrieb genommen wird. Falls ihr der ladinischen Sprache mächtig seid, helft mit. Der Betrag aller ist gefragt, um dieses Ziel zu erreichen! Jeder kann auch mit geringen Vorkenntnissen mitmachen. Hier die Adresse: http://meta.wikimedia.org/wiki/Test-wp/lld Die Wiki ist der ideale Ort um einer Minderheitensprache auf die Beine zu helfen, ihr Leben einzuhauchen.
25.11.2005
pé, Brixen
Herr Pichler Rolle: Von Ihnen, der Sie sich ja für die Europaregion ausgesprochen haben, würde ich auch zu einem anderen Thema gerne eine Meinung haben. Was halten Sie davon, dass junge Südtiroler Sportler nach wie vor für Italien an den Start gehen müssen und zum Teil sogar noch als Fahnenträger engagiert werden? Sollte es nicht endlich möglich sein, dass sich die Südtiroler wenigstens frei entscheiden können, für »wen« sie an den Start gehen? Katalonien hat sogar schon eine eigene Feldhockey-Nationalmannschaft (!) und was dort möglich ist, sollte auch für uns nicht unerreichbar sein. Warum ist die VP hier derart untätig? Ich glaube nicht, dass das ein gutes Zeichen für den Fortbestand unseres Landes als eigenständige kulturelle Region ist.
25.11.2005
pé, Brixen
Glaubst du nicht, jene die gegen Abtreibung sind, können sich im Ernstfall frei und in Ausübung ihres Rechts auf »Selbstbestimmung« gegen diesen Schritt entscheiden? Und glauben Sie nicht, dass Frauen wie Julia Unterberger, die sich im Notfall (und nur im Notfall, KEINE Frau macht sich eine derartige Entscheidung leicht) dafür entscheiden würden, dies im Einklang mit ihrem Gewissen machen dürfen sollten? Diese Entscheidung ist derart persönlich, dass sie einem der Staat nicht abnehmen sollte.
24.11.2005
Martin Weger, Kurtatsch
Ich bin enttäuscht von der Meinung v. Frau Unterberger u. Frau Stirner, die sich für die Abtreibungspille aussprechen. Sie sprechen sich gegen das Parteiprogramm aus. Andersdenkende Esponenten der SVP haben nicht den Mut dagegen anzukämpfen, obwohl die Mehrheit der Südtiroler/Innen gegen die radikale Lösung einer Abtreibung ist. Ich kann den Parteiausweis leider nicht mehr erneuern.
21.11.2005
pé, Brixen
Schade zunächst, dass die Neuwahl-Diskussion ins Kämmerchen verbannt wurde, es waren gerade ein paar interessante Themen aufgeworfen worden. Über den Link "Offene Themen" kommt man selbstverständlich noch rein. Ich würde mir auch vom Obmann dort noch eine Stellungnahme wünschen. Danke! Was die Abtreibung betrifft, so finde ich, dass sie ein Recht der Frau ist und als solche - als oberstes Gut der Freiheit - zu erhalten ist. Das bestehende Gesetz ist gut und sollte nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Das selbe gilt für die Abtreibungspille, der Staat darf solche Maßnahmen, die die privatsphäre der Person tangieren, nicht verbieten. Wenn die Kirchen bedenken haben, so ist dies gerechtfertigt, doch jede Frau, jedes Paar muss frei entscheiden dürfen, ob es moralische oder religiöse Bedenken ernst nehmen will oder nicht. Der laizistische Staat darf da nicht für eine Religion Partei ergreifen!
 
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