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FORUM
23.12.2005
Politik 2006

2006 wird ein politisch spannendes Jahr. Es wird ein neues Parlament in Rom gewählt und im September jährt sich zum 60. Mal der Abschluss des Pariser Vertrags, der Grundlage für die Südtirol-Autonomie ist. Was erwarten Sie von der Politik im Jahr 2006?
18.05.2006
Luigi, Landhaus
Stirner-Brantsch wird für Ehrlichkeit bestraft. Wenn man den Seilschaften auf den Schlips tritt, wird man umgehend abserviert. Die Herren und Damen sollten gscheider regelmassig an den Sitzungen teilnehmen. Die Abgeordneten wissen im jahr 2006 wohl nicht , dass mit Volkes Gnaden und mit unserem Geld dort die Sessel wärmen!
21.03.2006
Chris, Flughafen
Wo bleiben denn die Versprechungen beim Bau des Flughafens in Bozen? Sollen wir uns alle verarschen lassen? Aber die nächsten Wahlen kommen bestimmt
16.02.2006
Mattia, Terlan
Entschuldigung für die doppelte Mitteilung, die Diskussion geht im Forum "Selbstbestimmungsrecht" weiter. Danke
15.02.2006
Mattia, Terlan
Es ist wirklich traurig, dass man heute noch immer über solche Argumente streiten muss, dass man die schöne Autonomie nicht lobt, dass man immer noch "Walsche" sagt, dass man nazionalsozialistische Bewegungen rund um Südtirol findet, dass man nicht die Geschichte kennt, und das Denkmal in Bozen als faschistisch bezeichnet, obwohl es im Jahre 1922 gebaut wurde, und zwar für die Toten des 1. Weltkriegs dort steht, als der Faschismus noch nicht existierte. Was das Denkmal an faschistisch hat, ist es nur dass es unter dem Faschismus gebaut wurde. Und dass man außerdem nicht versteht, dass die ganzen Polemiken die heute von der SVP wieder aufgeheizt werden, nur ein Ziel haben: möglichst viel Geld und viele Versprechungen aus Rom zu bekommen, um dann zu entscheiden mit welcher Partei man sich koalisieren muss. Was mich noch zum Lachen bringt, ist es an einem Tag in der Zeitung über Salbstbestimmung zu lesen, und am folgenden, dass die SVP auch für Südtirol die 1000 Euro für die neugeborenen Kinder verlangt, und nicht akzeptiert, dass hier die Finanzen autonom sind. Es geht alles nur um Geld am Ende, Es lebe die Autonomie, die italienischen Brüder und Europa.
17.01.2006
Der Tisner Ander, Kirchheim unter Teck
Re.: pé. Ich kann dir nur zustimmen. Allerdings zeigt das Beispiel der baltischen Staaten, dass bestimmte nationalistische und kolonialistische Auswüchse beseitigt werden müssen. Die Ressourcen und die Kreativität der Südtiroler im Exil könnte dann auch für die positive Entwicklung des Landes generiert werden.
15.01.2006
pé, Brixen
Ander, deshalb war auch davon die Rede, dass er sich »positiv« einbringt. Wobei letzteres weniger eine objektive Bewertung als eine subjektive Entscheidung des Einzelnen ist. Jeder in Tirol lebende darf Tiroler sein, bzw. nicht daran gehindert werden, andersrum ist jeder frei sich als das zu fühlen, was er möchte. Das ist doch selbstverständlich. Eine eventuelle unabhängige Region muss diese Frage aber inklusivistisch lösen, darf niemanden ausschließen, weil er einem bestimmten Kanon nicht entspricht. Tiroler ist, wer in Tirol lebt und Tiroler sein will. (Selbstverständlich gibt es auch Auslandstiroler, keine Frage!). http://selbstbestimmung.blogspot.com
15.01.2006
Tiroler, Bozen
Die Tiroler sind lustig, die Tiroler sind froh, sie verkaufen ihre Betten und schlafen auf Stroh
13.01.2006
Der Tisner Ander, Kirchheim unter Teck
Warum ist das denn so schwierig. Im historischen Tirol lebten drei Nationalitäten. Deutsche, Italiener und Ladiner. Das ist auch heute noch so, auch wenn wir empirisch sehen,dass die italienische Sprache auf Kosten der deutschen und ladinischen Sprache expandiert ist. Verwirrung stiftet man immer dann, wenn man Volkszugehörigkeit und Staatszugehörigkeit durcheinander schmeißt. Ein unverfängliches Beispiel: Die Slowenen leben autochthon in vier Staaten nämlich Slowenien, Österreich, Italien und Ungarn. In Slowenien sind sie Staatsvolk, in Österreich sind sie österreichische, in Italien sind sie italienische und in Ungarn sind sie ungarische Staatsbürger. Immer sind sie aber Slowenen. So sind die deutschsprachigen Südtiroler im ethnischen Sinne Deutsche, im staatsrechtlichen Sinne italienische Staatsbürger. Das gibt es auf der ganzen Welt, dass sich Staatsgrenzen nicht mit Volkstumsgrenzen decken. Ganz sicher bin ich mir übrigens auch, dass ein in Bozen wohnender AN-Wähler sich NICHT als Tiroler fühlen wird.
13.01.2006
flo2, Tirol
Dann ist aber auch jeder auf italienischem Staatsgebiet lebende Tiroler Italiener :)
13.01.2006
pé, Brixen
Von aufkeimendem Nationalsozialismus zu sprechen ist wohl ziemlich übertrieben, obschon den Anfängen zu wehren ist und nichts zu unterschätzen. Das »Tirolertum« darf man doch als einen Patriotismus werten, der sich dem gleichmacherischen Deutschnationalismus widersetzt und auf die Unabhängigkeit und Freiheit unseres Landes abzielt. Ich meinerseits würde sagen, jeder ist Tiroler, wenn er in Tirol lebt und sich hierzulande einbringt. Ganz unabhängig von Sprache, Herkunft, Religion und Hautfarbe.
11.01.2006
flo2, Tirol
Anscheinend ist die Akkuladezeit bei Herrn Pichler Rolle doch eher 4 Jahre als, wie bei normalen Menschen eine Stunde. :) Schon interessant was man für einen Wahlkampf nicht alles macht... Obwohl man extremsten Stress hat, schreibt man Beiträge wie vom wilden Affen gebissen. Ist die Wahl vorüber wird die Forumsseite nie mehr aufgerufen...
11.01.2006
Niederstätter Anton, Villanders
Ich möchte meine Frage an den Herrn Obmann wiederholen: Was bitte verstehen Sie unter den Begriff "Tirolertum"? Auch in Verbindung mit dem aufkeimenden nationalsozialistischen Gedankengut bei uns in Südtirol....
10.01.2006
Ebnicher, Bozen
Wem haben wir es zu verdanken, daß die Gemeindehaushaltsmittel immer kleiner werden? Zuerst wird beim Land geprasst und den Gemeinden wird das Geld vorenthalten. Die sollen sich ihr Geld doch beim Bürger holen. Auch das immer größer werdende Arbeitspensum in den Gemeinden mit einhergehenden beschnittenen Kompetenzen der Gemeinderäte ist die das Ergebnis einer verfehlten Landespolitik. Die Gemeindeausschüsse haben zu viel Macht und die Gemeinderäte sind nur der verlängerte Arm der Ausschussmitglieder. Und wenn das Gemeinderatsmitglied noch einer anderen Partei angehört, dann servus... Die sind auf verlorenem Posten. Ich persönlich befürworte die Parteienvielfalt in den Gemeinden. Leider sieht die Realität in Südtirol anders aus.
07.01.2006
Stefan Wieser, Schenna
Gemeindesatzungen 2006 - Für die Gemeinden Südtirols stellt die Überarbeitung der Gemeindesatzungen im Jahr 2006 eine wesentliche Herausforderung dar. Wir sollten uns gemeinsam bemühen, den Gemeinderäten wieder einen größeren Stellenwert bei anstehenden Entscheidungen einzuräumen. Es werden die Haushaltsmittel und somit die Spielräume für die Gemeindeverwalter immer kleiner, aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich die einzelnen Gemeinderäte verstärkt in die Entscheidungsprozesse einbringen. Es wird in Zeiten der knapper werdenden Finanzmittel unerlässlich sein, verstärkt Prioritäten zu setzen. Es sind schließlich die Steuergelder unserer Bürgerinnen und Bürger (Wählerinnen und Wähler) mit welchen wir die laufenden Ausgaben, Darlehenszrückzahlungen und die Investitionen tätigen. Auch muss die Tarifpolitik der Gemeinden welche letztendlich von den Bürgerinnen und Bürgern zu finanzieren ist, zielgerecht verfolgt werden. Deshalb ist es gut, wenn die gewählten Gemeinderäte verstärkt in die Entscheidungsprozesse der Gemeinde-Tagespolitik eingebunden werden. Die Gemeindesatzung ist jenes Instument, in welchem diese Möglichkeiten zu definieren sind. Die Gemeinderäte müssen sich als direkt gewählte Volksvertreter bei der Überarbeitung bzw. Anpassung der Gemeindesatzung eine stärkere Rolle als bisher einfordern. Nur so ist meiner Meinung nach eine gute Gemeindepolitik, welche das allgemeine Wohl vor Augen hat sicherzustellen. Auch an eine Verstärkte Rolle der Mitbeteiligung der Bevölkerung an der Gemeindepolitik sollten wir uns nicht verschließen. Dies mein Wunsch an die Kolleginnen und Kollegen Gemeinderäte im Lande! Stefan Wieser, SVP-Gemeinderat in Schenna
06.01.2006
Niederstätter Anton, Villanders
SVP-Obmann zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft / „Klare Trennlinie unerlässlich“ „Tirolertum und Heimatverbundenheit haben nichts und dürfen nichts mit nationalsozialistischem Gedankengut oder rassistischen Anschauungen zu tun haben. Hier gilt es für alle Südtiroler Parteien, Verbände und Vereine, aber auch für alle Einzelpersonen, stets eine ganz klare Trennlinie zu ziehen.“ Was bitte verstehen Sie unter "Tirolertum", Herr Pichler-Rolle?
03.01.2006
pé, Brixen
Balsan, lieber Luis, Balsan. Oder je nach Tallage Bulsan. Übrigens würde es mich freuen wenn es typisch für Südtirol wäre, dass hier so vielschichtige Sätze formuliert werden, aus denen man so vieles herauslesen kann. Dem ist leider nicht so. Alles Gute im Neuen!
31.12.2005
Feichter, Balzan
ob das nun Bozen oder Bolzano oder wie auf ladinisch Balzan heißt, ist einerlei. Alter schützt vor Torheit nicht und Deppen gibt's überall
30.12.2005
Südtiroler, Südliches Tirol
Bozen schreibst Du? Wenn ich Deine Kommentare verfolge, möchte man doch meinen Bolzano passe besser zu Dir...
27.12.2005
Feichter, Bozen
Dann gibt es solche, die zwar nur EINEN Satz schreiben, den ich aber ein paar mal durchlesen muss, um ihn zu verstehen. Und je öfter ich ihn durchlese, umso öfter lese ich etwas anderes heraus (auch zwischen den Zeilen). Typisch für Südtirol
27.12.2005
Südtiroler, Südtirol
Würde der besagte Italiener noch dazu deutsch sprechen, damit er die Sprache notfalls beherrscht, wäre er wohl ein Vorbild für SEINE italienischen Mitbürger.
26.12.2005
Feichter, Bolzano
Ein italienischsprachiger Mitbürger schreibt folgendes, und er trifft den Nagel der Südtirol-Politik auf den Kopf. Lest selber: I gruppi linguistici vivono vite completamente separate, non entrando quasi mai in contatto tra loro, come si trattasse di mondi paralleli. Ci sono persone di madrelingua italiana, nate e cresciute in Alto Adige, che non sanno il tedesco, non hanno un solo amico di lingua tedesca, frequentano solo i bar italiani, lavorano per aziende di proprietà italiana, si sposano con italiani, leggono i quotidiani che parlano della comunità italiana, si divertono in compagnia di soli italiani, vanno alla messa in lingua italiana celebrata da un prete italiano, abitano in un quartiere italiano, fanno le vacanze sulle spiagge italiane, mandano i loro figli nelle scuole italiane e si relazionano con insegnanti italiani ed altri genitori italiani. In pratica, trascorrono la loro intera vita senza mai entrare in contatto con l’altro gruppo linguistico. Und die SVP unterstützt diesen Separatismus
26.12.2005
Feichter, Luis
echt spannend..... daß der Pariser Vertrag vor 60 Jahren abgeschlossen wurde...?!?! Also es ist höchst an der Zeit, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Das haben wir alles schon in der Schule gelernt und damit basta. Was ich mir erwarte von der Politik 2006 ist euer Bestreben, weiterhin Hetze zu betreiben. Die SVP wird weiterhin an der traditionellen Gedenkfeier des Südtiroler Attentäters Sepp Kerschbaumer teilnehmen. Und die Politiker werden weiterhin überbezahlt und mit zahlreichen Privilegien überhäuft werden.
 
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