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FORUM
25.01.2006
Selbstbestimmungsrecht

Die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol soll in der neuen österreichischen Verfassung verankert werden. In den italienischen Medien hat dies eine Diskussion über das Selbstbestimmungsrecht für Südtirol ausgelöst.
18.06.2007
Anton, St. Jakob
Dieses Fest ist eine ausgezeichnete, nicht nur eine religiös - geschichtliche Gelegenheit die ungebrochene Einheit des geteilten Landes Tirol überall, in Süd, Ost und Nord zu demonstrieren, damit endlich alle zu verstehen beginnen, Süd-Italien gehört geschichtlich, kulturell und zivilisatorisch zu Italien, genauso wie das Land Süd-Tirol zu Tirol gehört. Alle Menschen können somit mit ihrer Teilnahme jedes Jahr ihren Willen zur Wiederherstellung der Landeseinheit Tirols bekunden, solange diese in unserer Zeit noch nicht existiert. Alle Tiroler sind mit dem Festhalten an diesem alten Brauch sehr gut gefahren, vor mehr als 200 Jahren genauso wie in der Zeit von 1918 bis Heute 2007. Es ist so, alsob die Vorsehung seit damals die schützende Hand über gerade das "Heilige Land Tirol" südlich des Brenners gehalten hatte und weiterhin hält und es in den schwierigsten Zeiten nicht zugelassen hat, dass dieses kleine Landl Süd-Tirol in den Wirren der Geschichte untergeht. Allein dafür gibt es Grund genug an diesem Fest teilzunehmen und an diesem Tag der "Himmlichen Macht" zu danken und dafür zu beten und bitten, dass ein Land Tirol für alle Menschen, die das uneingeschränkt wollen, in diesem Land nicht Wunschdenken bleibt, sondern einmal die herrschende Wirklichkeit zwischen Salurn und Kufstein sein möge. Dafür benötigt man "die Hilfe von Oben", genauso wie die weiteren Segnungen der europäischen Integrations- und Einigundsprozesse, damit in der Zukunft alle Tiroler in der eigenen näheren und ungeteilteilten Heimat leben werden können. Diese Tiroler Einheit nimmt niemand etwas weg, sondern hat als Ziel das historische Unrecht der Teilung von 1918,1919 in der Europäischen Union von Heute wiedergutzumachen. Gerade dieses Tiroler "Herz Jesu Fest" ist die beste Gelegenheit die Welt an dieses Unrecht von damals und von Heute zu erinnern und den Willen in ganz Tirol nach Wiederherstellung der Landeseinheit unübersehbar zu demonstrieren.
15.06.2007
walli, bozen
Alle aufrechten Tiroler sind dazu aufgerufen, sich an den Feierlichkeiten zum Herz Jesu Sonntag zu beteiligen, und durch das Hissen der Tiroler Fahne ein offenes Bekenntnis für Volk und Heimat abzugeben. Die unzähligen Bergfeuer in der Herz Jesu Nacht sind ein loderndes Bekenntnis der innigen Verbundenheit zu Glaube und Heimat, sie sind aber auch ein unmissverständlicher Ruf nach Freiheit.
14.06.2007
Anton, St. Jakob
@ Ettore. Die italienischen Schilder sind in meinen Augen kein bedeutendes Problem für das Land Süd-Tirol, ganz im Gegenteil. Ich persönlich bejahe die Mehrsprachigkeit, da sie eine ungeheuere Bereicherung der eigenen Bildung bedeutet, aber ich werde sicherlich keinen italienischen Standpunkt in der Frage der bedingungslosen Verwendung des Italienischen einnehmen. Die italienischen Flur- und Ortsnahmen sind Heute oft genug absolut notwendig. Sie sollen aber auch einen Sinn ergeben. In diesen Gemeinden des Landes, wo die einzigen Italier aus den wenigen Zugereisten besthen oder Carabinieri, macht es doch keinen Sinn an den erfundenen italienischen Ortsnamen festzuhalten. Aus Unwissenheit nannten seinerzeit die italienischen "Eroberer" Süd-Tirols z.B. den Ort Sterzing "Vipiteno", obwohl es auch dafür den ladinischen Namen "Sterzo" für Sterzig gäbe. Man könnte sogar in der Landespolitik überlegen, ob es möglich wäre, bei der geplanten Ortsnamenreform "Vipitenum" zu streichen und stattdessen den Ortsnamen "Sterzo" für Sterzing neu einführen, oder man könnte einmal in der Gemeinde selbst darüber abstimmen. In der verzweifelten Suche nach mikroskopischen Spuren der Italianitá dieses Landes mussten die Italiener sogar Anleihen aus der Zeit des Imperium Romanum vor 2000 Jahren machen, daher nannten sie Sterzing eben Vipitenum. Über Adam und Eva sind die Süd-Tiroler mit den Italienern aber ganz sicher verwandt. Solche Beispiele von absurden offiziellen Flur- und Ortsnamen gibt es Zuhauf und die alte Zeit der aufdringlichen, rücksichtslosen Verwendung dieser erfundenen topographischen Bezeichnungen durch den Staat ist schon längst überholt. Die italienische "Irre-denta" hat seinerzeit den Süd-Tirolern erfundene Flur- und Ortsnamen mit aller Gewalt aufgezwungen. In Welsch-Tirol hingegen, in Trentino hat man alle Spuren der Zweisprachigkeit aus der Zeit des k.u.k. Österreich diskret bis in unsere Zeit ( ! ) getilgt, alsob das noch irgendeine Bedrohung der Italianitá des Trentino von Heute darstellen würde. Dieses Land Welsch-Tirol war fast 700 Jahre bei Österreich und erst seit 90 Jahren ist es ein Teil Italiens. Man kann den Welsch-Tirolern auf ihrem weiteren Weg bei italien nur alles gute wünschen, und ich meine das nicht ironisch, es sei denn sie selbst entdecken ihre von Irredenta verschüttete "Tirolitá" wieder. Das passiert ohnehin laufend in diesem alten Teil des Tiroler Landes, vor allem über Schützenwesen, daher auch in Welsch-Tirol gibt es Heute ein unübersehbares Aufflackern der Tiroler Identität dieses Landes, was alle Tiroler im höchsten Masse nur freuen kann. In diesen 700 Jahren Welsch-Tirols bei Österreich hat niemand in der ganzen Geschichte versucht, abgesehen von kleineren unbedeutenden Episoden, den italienischsprachigen Tirolern nur im entferntesten ihnen etwas von ihrer walschen Identität wegzunehmen, und das noch in der alten, angeblich so rückständigen Zeit. Ganz Tirol war bis 1918 offiziell zweisprachig. In Trentino war Italienisch ohne jede Einschränkung die Sprache Nr. 1., auch in der Verwaltung. Die Habsburger waren zwar das Herrscherhaus in Welsch-Tirol oder im Kronland Küstenland um Triest und Istrien, aber die Italiener, solange sie sich zu der damals herrschenden Staatsmacht loyal verhielten, haben in ihrem eigenen Land der k.u.k. Monarchie mit allen sprachlichen Rechten und Regelungen gelebt, wie Heute vieleicht die Italiener in Tessin/Ticino in der Schweiz. Es ist wertvoll dies in Erinnerung zu rufen, vor allem im Hinblick darauf, was die Süd-Tiroler in ihrem eigenen Land von 1918 bis Heute an Erfahrungen der Verwendung der eigenen Muttersprache mit Italien gemacht haben. Ich wünsche diesem Staat Italien mehr Auseinandersetzung mit der Geschichte, vieleicht werden dadurch Heilkräfte wirksam, die allen drei Sprachgruppen in Süd-Tirol ein unverkrampfteres Miteinander ermöglichen würden. Die uneingeschränkte Freiheit der Wahl zwischen Selbstbestimmung und status quo gibt es noch hier nicht, daher muss man mit der italienischen Minderheit, vor allem im Raum Bozen nicht nur einen sprachlichen Ausgleich suchen und finden und wenn alles gut nachher funktioniert, werden alle wieder sagen, wie toll die Autonomie ist, auch wenn die meisten Italiener so gut wie keine Bereitschaft zeigen noch mehr Kompromisse in der Frage der Mehrschprachigkeit zu machen. Die Antriebskraft der Weiterentwicklung der Autonomie, bis hin zur Selbstbestimmung liegt allein bei den Süd-Tirolern selber, wenn sie das für den richtigen Weg der politischen Zukunft des Tiroler Landes an der Sonnenseite der Alpen erachten.
14.06.2007
ettore, vizze
meister, sozusagen wird es keine gerechtigkeit geben. mussolini gab uns einen rucksack voll faschismus, mit dem wir uns nun auf die reise begeben. mit fasschismus im gebäck in die zukunft... na dann los.... für all die, die kein solches geschenk brauchen, ein tiroler land ist unser ziel. diesen sonntag brennen wieder die herzen und kreuze in unseren bergen, fürdass unser gedanke immernoch lebt.
13.06.2007
E.Ekat, München
Die Kugel schweigt sich aus, Ettore. Die Schilder werden nicht verschwinden. Würde Südtirol mit Tirol zu Österreich kommen (oder aber selbständig werden), so wäre die jetzige italienische Bevölkerung durch Minderheitsrecht geschützt. Dazu gehört dann wieder die zweisprachige Ausschilderung. Jeder wird weiterhin nach Hause finden.
13.06.2007
ettore, vizze
meister ekat, was sagt denn ihre kugel zum thema ortsnamen. werden die italienischen verschinden?
13.06.2007
E.Ekat, München
@Manni, riffian, was immer wieder auffällt ist die Unsachlichkeit der hier sich äußernden Verfechter einer Wiedervereinigung mit Tirol. Habt ihr keine Argumente ? Ich verstehe nichts von Astrologie, wie Sie unterstellen, wohl im Gegensatz zu Ihnen selber. Aber putzen Sie mal ihre Kristallkugel, die betrügt sie. Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich die bessere Zukunft Südtirols nicht unter einer österreichischen Zugehörigkeit, sondern in der Selbständigkeit Südtirols. Was dann wohl auch richtigstellen dürfte, daß ich den Südtirolern womöglich wesentlich mehr zutraue, als Sie selber. Wenn Sie mit Werten zu argumentieren beginnen: ich habe bei meiner Befassung mit Werten gelernt hat, daß die allermeisten Menschen sich zwar gerne auf Werte berufen, oder sie aber beschwören, aber in den seltensten Fällen sagen können, was "Wert" überhaupt ist. Wie man Wert definiert. Wie Werte wirken. Verhält sich dies dies bei Ihnen besser ? Sie stellen in diesem falle als höchsten „Wert“ für sich heraus, als Österreicher in einem vereinten Tirol leben zu wollen. Mein höchster Wert in dieser Angelegenheit wäre, Südtirol an die allererste erste Stelle meiner persönlichen Werteordnung zu stellen. Vor einem Gesamt- Tirol. Ich habe im allgemeinen Achtung vor denen, die von anderen Wertvorstellungen getragen sind. Wenig Achtung habe ich, wenn meine eigenen Werte mißachtet, und dazu mit diskriminierenden Witzchen über Astrologie- Foren aufgepeppt werden. Achten Sie darauf, daß dadurch am Ende nicht die Achtung anderer vor ihren Werten zwangsläufig leiden muß. Sie und die Werte, für die Sie eintreten, werden danach eingeschätzt, wie Sie selber anderen, und deren Werten entgegentreten. Südtirol geht für mich vor Gesamt- Tirol. Dafür habe ich gute Gründe, die Sie ebenfalls achten sollten. Eine Weiterentwicklung des derzeitigen Status von Südtirol - was ich beführworte - besteht für mich in einer Selbstständigkeit Südtirols. Das bittte ich zu achten. Wenn gewünscht, so werde ich meinen Standpunkt sachlich begründen. Ich hoffe, daß auch Sie über sachliche Gründe verfügen, die den Anschluß an Österreich rechtfertigen. Um das auch gleich klarzustellen: ich habe nichts gegen Österreich, oder die Österreicher. Ich habe keinerlei Vorbehalte gegen dieses Land, oder seine Menschen. @anton, sehr fleißig. Aber nicht vergleichbar, nicht anwendbar auf Südtirol. Übrigens, die BRD hat sehr viel weniger bezahlt, als Sie vermuten. Relevant ist, daß ein paar wichtige Jahrestage auf Südtirol zukommen. Italien scheint mir zudem nicht mehr das größte Problem zu sein. Damit behaupte ich nicht, daß es einfach wäre, eine Abstimmung herbeizuführen, aber es erscheint mir möglich. Viel schwieriger wird es, eine Mehrheit zu formen, ohne dadurch Gräben aufzureißen. Dies wird aber verweigert, nicht zuletzt von denen, die für die Vereinigung mit Tirol eintreten. Sagt meine Kristallkugel.
13.06.2007
manni, riffian
es geht nicht nur wegen dem wohlstand, sondern um werte ekat. dein jammern, dass es uns nachher schlechter ginge sehe ich nicht... ich glaube sie verbringen auch viel zeit in astrologieforen, deshalb ihre prophezeiungen.unsern wohlstand haben wir ausschliesslich uns zu verdanken. niemand will das beste pferd im stalle ziehen lassen, das ist der grund, ekat.
12.06.2007
Anton, St. Jakob
Gerade Heute, am 12. Juni, wenn ich mich nicht irre, ist der 20. Jahrestag der berühmten Rede des amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan in West-Berlin am Brandenburger Tor, direkt vor der Berliner Mauer, wo er in Richtung des damaligen Sowjetischen Staatschefs gesagt hat, Mr. Gorbatschow "open this gate", und weiter reissen Sie diese Mauer nieder, geben Sie den Menschen die Freiheit der Wahl. Diese Rede Reagens ist dann umgehend von der DDR-Propaganda als gewitzt und als Einmischung in die inneren Angelegenheiten dieses fernbestimmten Staates gewertet worden, der damals der direkten Kontrolle aus Moskau unterstand. Kurz davor 1985, 86 nach jahrzentelanger Erstarrung in kommunistischen Doktrinen und Utopien erlebte zuerst die Gesellschaft der SU einen atemberaubenden Reformkurs des Kreml. Dieser ist bekanntlich vom Generalsekretär der KP der SU, Michael Gorbatschow ausgelöst worden. Mit dieser neuen Politik ist Bewegung in die erstarrten Fronten Zwischen Ost und West gekommen und die Völker in diesem noch unfreien Teil Europas durften wieder auf Selbstbestimmung und Demokratie in eigenen Ländern hoffen. Es dauerte nicht lange, bis die gewaltigsten politischen Veränderungen in Europa seit dem Ende des II. Weltkrieges den ganzen ehemaligen Ostblock und den entferntesten Winkel der DDR erreicht haben. Die Völker Ost-Europas liessen sich das nicht zwei mal sagen und erkannten sofort den Gunst der historischen Stunde und forderten Selbstbestimmung und Demokratie überall ein, von Ost-Berlin bis Tallin und Sofia. Ein vereintes Deutschland gab es noch nicht und manche Politiker der alten BRD betrachteten die Wiedervereinigung als Wunschdenken. Zitat von Gerhard Schröder, Juni 1989, Quelle: "Spiegel"-Online, "Gegen die Mauer", vom 31.03.2005. "Nach vierzig Jahren Bundesrepublik sollte man eine neue Generation in Deutschland nicht über die Chancen einer Wiedervereinigung belügen. Es gibt sie nicht." Einige Monate später fiel am 09. November 1989, nach friedlichen Massendemonstrationen der ost-deutschen Bevölkerung die Berliner Mauer und damit die Mauer in den Köpfen der Politiker in allen Ländern in Ost und West und die alte Ordnung Europas begann langsam zu bröckeln. Die Wiedervereinigung des geteilten Deutschland und Europas wurde von nun an nicht mehr als Wunschdenken abgetan. Knapp ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer feierte das Nachbarland Österreichs am 03. 10.1990 das Fest der Wiedervereinigung. An diesem Tag endete mit dem Beitritt der neuen deutschen Bundesländer zur BRD die seit dem Ende des II. Weltkrieges bestehende Spaltung dieses Landes. Die Sowjets stimmten zwar der deutschen Wiedervereinigung zu, aber sie liessen sich diese teuer bezahlen. Ich glaube der damals von Bonn bezahlte Preis dafür waren bis zu 150 Milliarden Euro an "Krediten" aus der bundesdeutschen Kasse an die so gut wie politisch, moralisch und wirtschaftlich bankrotte Sowjetmacht, Ende der 80-er Jahre. In den letzten zehn Monaten bis zur Wiedervereinigung am 03. Oktober 1989 überschlugen sich wörtlich die Ereignisse in Ost-Deutschland. Die in Ost-Berlin von Moskau-Gnaden regierenden Parteifunktionäre der SED beherrschten die politische Lage in diesem Land nicht mehr. Die Bürger dieses so lang gedemütigten und entmündigten Volkes gingen in Massen auf die Strasse, stürmten die Gebäude der Staatsmacht und der berüchtigten Stasi und gründeten neue Organisationen und Parteien. Die Genossen in Ost-Berlin versuchten zwar noch in einer "Regierung der nationalen Verantwortung", den Schein der alten Staatsmacht aufrecht zu erhalten, aber der Zug zur Selbstbestimmung und Wiedervereinigung war schon längst abgefahren. Nach den ersten freien Wahlen zu einer neuen Volkskammer der DDR ist in diesem Teil des geteilten Deutschland die konservative, aus drei Parteien bestehende "Allianz für Selbstbestimmung und Wiedervereinigung Deutschlands" an die Macht in Ost-Berlin gekommen. Zuvor aber, im Feber 1990 ist die wichtigste Entscheidung für den weiteren Weg des Nachbarlandes der Österreicher gefallen. In Moskau gab der sowjetische Staats- und Parteichef M. Gorbatschow nach langen Verhandlungen mit Helmut Kohl sein Ja zur Einheit der Deutschen. Die neue demokratische Regierung der DDR konnte somit mit den Verhandlungen mit der Bundesregierung in Bonn über eine Wirtschafts-, Währungs-, sowie Sozialunion der beiden deutschen Staaten beginnen. Im Zuge dieser Verhandlungen wurde ein "Einigungsvertrag" zwischen Vertretern von Volkskammer der DDR und der deutschen Bundesregierung ausgehandelt, der den Beitritt der neuen Bundesländer nach Artikel 23 des Grundgesetzes der BRD möglich machte. Kurz davor unterzeichneten die vier Siegermächte in diesem Sinne den völkerrechtlichen Vertrag, der die Wiedervereinigung der Deutschen in einem Staat der Europäischen Union regelte. Am Branderburger Tor, dem Symbol der Deutschen Teilung, ab nun der Deutschen Einheit, jubelten Deutsche aus West und Ost und die nur eine deutsche Regierung erklärte den 3. Oktober für alle Zeiten zum "Tag der deutschen Einheit", der ab 1990 alljährlich in diesem Land feierlich begangen wird. In diesem Zusammenhang ist es vieleicht noch zu erwähnen, dass die kommunistische Diktatur übelster Sorte zuerst einmal auf die friedliche Demonstationen und Selbstbestimmungbekundungen der Ost-Deutschen mit grausamer Gewalt dieser kommunistischen Staatsmacht antworten wollte. Im Zeitalter von"Glasnost" und "Perestroika" war das aber ein Ding der Unmöglichkeit, auch in einem Land, das von einer Diktatur regiert worden ist. Für dieDeutschen in Ost und West öffnete sich ganz kurz ein Zeitfenster und eine Chance auf die Wiedervereinigung des geteilten Landes. Sie habes es nicht verschlafen und sie haben diese Chance genutzt. Sie leben schon seit fast 17 Jahren in einem wiedervereinten Vaterland. Die Menschen in Süd-Tirol und in Österreich freuen sich mit den deutschen Nachbarn mit, aber sie beklagen oft genug das Fehlen einer Perspektive für die Wiedervereinigung der geteilten Tiroler Heimat. Die Wiederherstellung der Landeseinheit in Tirol gehört immer noch zu den wichtigsten politischen Zielen der Politik nördlich und südlich der Brenner-Grenze. Die Staatsmacht Süd-Tirols, Italien sowie das österreichische Vaterland sind beide ein Teil der Europäischen Union. Am Brenner gibt es sogut wie keine Grenze mehr und die geteilten Tiroler Landesteile wachsen ohnehin langsam zusammen. Die Landeseinheit Tirols aber ist weiterhin in weiter Ferne. Der US-Präsident Ronald Reagan rief damals genau vor 20 Jahren am 12. Juni 1987 dem damaligen Herrscher über Ost-Deutschland, SU-Präsident Gorbatschow zu, "Öffnen Sie dieses Tor, reissen Sie die Mauer nieder, geben Sie den Menschen hinter dieser Mauer die Freiheit der Wahl." Nur zwei Jahre später fiel die Berliner Mauer und ein Jahr darauf war Deutschland, das Nachbarland der Österreicher wieder ein vereintes Land. Die Süd-Tiroler müssen Heute nicht mit einer Mauer oder Stacheldraht-Grenze am Brenner leben, aber ob sie "die Freiheit der Wahl" schon Heute hätten, das bezweifle ich sehr stark. Nur so kann ich die Petition der Süd-Tiroler Gemeinden an den österreichischen Nationalrat in Wien verstehen; "1946-2006, 60 Jahre Friedesvetrag, 60 Jahre der Verweigerung der Selbstbestimmung für Süd-Tirol". Der Wunsch nach der Wiedervereinigung des geteilten Landes Tirol ist also in der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol klar vorhanden. Auf diese Petition aus Süd-Tirol antwortete der Nationalrat der Österreicher in Wien im September 2007 mit dem fast einstimmigen Beschluss zur Verankerung der Schutzmachtfunktion für Süd-Tirol in der neuen österreichischen Bundesverfassung, die wahrscheinlich in den nächsten Wochen beschlossen wird. Das Land Süd-Tirol wird im nächsten Jahr den Landtag wählen und die Frage der Selbstbestimmung wird wohl bei dieser Gelegenheit eine grosse Rolle spielen. Ein Jahr später, 2009 wird man in ganz Tirol den 200. Jahrestag der Tiroler Selbstbestimmung von 1809 und Andreas Hofer Jahr feiern und den 90. Jahrestag der Tiroler Teilung betrauern. Bis dahin ist noch genug Zeit, um in der Landespolitik über die Frage der Selbstbestimmung und eine Tiroler Wiedervereinigung nachzudenken. Schon sehr lange hat es nicht so eine für die Tiroler Einheit günstige Zeit gegeben, wie in der Zeit von unzähligen anderen Selbstbestimmungen in Europa von 1989 bis 2007 und in den Folgejahren. Wann denn, wenn nicht gerade in diesen Jahren sollte man sich die Klarheit verschaffen, ob man die Zugehörigkeit der AP Bozen zu Italien akzeptiert, oder ob man das Ziel der Selbstbestimmung und der Tiroler Einheit weiterhin politisch verfolgt. Diese Klarstellung, wäre man meiner Meinung nach dem Volk Süd-Tirols und dem Vaterland Österreich schuldig und über eine Volksabstimmung bei entsprechender Gelegenheit möglich. Die Demokratie ist dazu da, um sie zu leben. Die Staatsmacht Italien wird diesmal nicht wie in den 1960-Jahren mit militärischer Gewalt auf die Süd-Tiroler Selbstbestimmung antworten können. Den Freiheitswillen und den Wunsch nach Selbstbestimmung und Wiedervereinigung konnte in unserer Zeit nicht einmal die kommunistische Diktatur in Ost-Berlin mit Gewalt niederwerfen und die Deutsche Einheit im Nachbarland der Österreicher ist Heute politische Realität. Ich halte es für sinnvoll gerade in diesen Tagen daran zu erinnern und daraus mögliche Lehren für die weitere Zukunft der Süd-Tiroler Selbstbestimmung zu ziehen.
12.06.2007
E.Ekat, München
Das Beispiel würde, wie die vielen anderen gewählten Beispiele ja Sinn machen, wenn es für Südtirol lediglich darum ginge, sich von Italien loszulösen Dafür gäbe es ja auch in der Südtiroler Bevölkerung eine Mehrheit. Dann jedoch beginnen die Schwierigkeiten, denen nach Cossigas Vorschlag auch Italien NICHT im Wege stünde. Die Probleme läge demnach in Südtirol selber, bei der Südtiroler Bevölkerung. Diese müßte in einen Bewußtwerdungsprozeß eintreten, wo die Schwierigkeiten liegen, die einer Loslösung von Italien entgegenstehen. Ein Mehrtheitsproblem. Oder aber.... man pflegt den unausgesprochenen Konsens, daß Jammern und Klagen über das eigene und ungerechte Schicksal eben auch einen Zins abwirft. Dann wäre Südtirol bereits in einem labilen Endstadium angelangt. Dann wird das Klagen über die Verweigerung des Selbstbestimmungsrechts zu einer Art Folklore, die man pflegt, an die man erinnert, die man aber bestimmt nicht abschaffen wird. Auch damit kann man leben, sogar recht gut, wie man sieht. Es gibt vielleicht gute, vor allem wirtschaftliche Gründe, es beim dertzeitigen Status zu belassen, als daran rühren zu wollen. Inklusive des Jammerns. Dann wird das kompromißlose Festhalten an der Forderung nach einer Wiedervereinigung mit Tirol auch erklärlich, weil genau dies die Garantie für die Unlösbarkeit des derzeitigen Status darstellt. @Anton, Sie scheinen mir ein ganz gewitzter.
12.06.2007
olli, st. martin
warum soll die tiroler familie nicht endlich wieder zusammengehen... die erfundene italianitá ist sogar den italienern zu dähmlich.. tirol muss wieder eins werden, wie 1000 jahre zuvor..
12.06.2007
Anton, St. Jakob
Heute habe ich gelesen, ein Land in West-Europa, in der EU im Jahre 2007 bricht auseinander. Nach der Wahl vom vergangenen Sonntag ist der wirtschaftliche, sprachliche und politische Graben zwischen Flandern und Wallonien in Belgien noch tiefer geworden. Manche Kommentatoren in den Medien meinen, dass dieses westeuropäische Land bald auseinander bricht. Der Hauptgrund ist der wirtschaftliche Erfolg des reichen Nordens, weil die reichen Flamen nicht länger den ärmeren wallonischen Süden über sehr hohe Ausgleichzahlungen subventionieren wollen. Belgien steht also nach einem kräftigen Rechtsruck bei der Parlamentswahl vor einer fast unmöglichen Regierungsbildung. Dieses Land wird ohnehein seit Jahrzehnten immer schwieriger zu regieren, da die Flämischen Parteien nicht mit den wallonischen können und umgekehrt. Als klare Wahlsieger bei dieser Wahl stehen Heute die Christdemokraten (CD&V) des flämischen Ministerpräsidenten Yves Leterne fest. Der frühere liberale PM. Guy Verhofstadt (VDL), der Belgien seit 1999 mit einer liberal-sozialdemokratischen Koalition geführt hat, übernahm die Verantwortung für die Wahlniederlage und meinte, dass eine Regierungsbildung in Brüssel fast unmöglich geworden wäre, zumal die Erfolge des rechtextremen Vlaams Belangs und die erfolgreiche Etablierung einer neuen rechtsliberalen Liste, vergleichbar vieleicht mit STF in Süd-Tirol, die politische Lage zusätzlich verkomplizieren würden. Die politischen Beobachter orten einen wirklich ernsten Konflikt im Kernland der EU und sind sehr um ein Land besorgt, dessen zwei Teile Flandern und Wallonien, sich immer stärker politisch, wirtschaftlich und mental auseinander bewegen. Der sprachliche Graben erinnert ein wenig an den Rüttli-Graben in der Schweiz, ist aber in Belgien viel tiefer und bald schon gehen u.U. Wallonien und Flandern in der EU getrennte Wege. Eine niederländische Tageszeitung "De Volkskrant" kommentierte die politische Lage am Montag, den 11.06.2007 so treffend: "Erste Sorge ist die Bildung einer neuen Regierung. Diese Aufgabe ist besonders kompliziert, weil Flandern und Wallonien zwar formell noch ehelich verbunden, aber praktisch am Tisch und Bett geschieden sind. Die föderalen Wahlen sind in Wirklichkeit getrennte Wahlen, (...) Hier schlummert ein ernshafter gemeinschaftlicher Konflikt." Kommt das einigen Menschen in Süd-Tirol nicht bekannt vor? Belgien ist nicht Italien und das Land Süd-Tirol ist niemals eine freiwillige Ehe mit dem Stiefelstaat eingegengen, vielmehr handelt es sich dabei, milde ausgedrückt, um die "enführte Braut" und alle warten noch auf ein "happy end" dieser unendlichen Geschichte. Italien und Süd-Tirol haben noch weniger gemeinsam als Flandern und Wallonien. Belgien wird von vielen für ein künstliches politisches Gebilde gehalten. Nach den napoleonischen Kriegen am diplomatischen Parkett des Wiener Kongresses 1815 dem Nachbarland, dem Königreich der Niederlande zugeschlagen und 1830 nach einem erfolgreichen Aufstand aus den Resten des Fleckerlteppichs der Österreichischen Niederlande, auch unter der Bezeichnung Vorder-Österreich bekannt (1713-1790), zuvor Spanische Niederlande genannt, als ein neues Land und Königreich in Europa entstanden. Das was bis Heute noch die Flamen und Wallonen in Belgien einte, das war vor allem das belgische Königshaus, die gemeinsame 200-jährige belgische Geschichte und andere gesamtbelgische Symbole. Diese beiden Teile Belgiens sind grundverschieden und das Zusammenleben in einem Staat war schon immer für beide Sprachgruppen sehr mühsam. Sie sind aber gleich stark und keiner kann oder darf dem anderen den eigenen politischen Willen diktieren oder aufzwingen, das macht eine mögliche Scheidung in Belgien um vieles leichter, aber auch "die entführte Braut" an der Sonnenseite der Alpen hat einen willenstarken Bruder, der ihr bei der geplannten Scheidung nach Kräften helfen wird. Der immerwieder bekundete Selbstbestimmungwillen der Flamen hat gerade einen neuen Höhepunkt erreicht und von manchen politischen Kommentatoren wird eine Scheidung in Belgien, wie seinerzeit in der ehem. Tschechoslowakei, 1991 glaube ich, für möglich gehalten. Diese Scheidung erfolgte unspektakulär und friedlich und beide Völker sind Heute gleichberechtigte Partner in der Europäischen Union und leben glücklich und zufrieden ohne einander zu vermissen. Es könnte durchaus passieren, dass in den nächsten Monaten und Jahren sich diese Geschichte einer erfolgreichen Selbstbestimmung, diesmal in Westeuropa und dazu in einem Kernland der EU, in Belgien wiederholen wird. Für mich stellt sich die Frage, welche Beispielwirkung wird diese mögliche neue Selbstbestimmung, diesmal im Westen unseren Kontinents auf die anderen möglichen Selbstbestimmungen der anderen politisch starken und aufstrebenden ethnischen Minderheiten haben. Heute spricht man in diesem Zusammenhang von Wallonien, Flandern, Katalanien oder Schottland, aber auch immer öfter von Süd-Tirol. Wie lange will man damit im Land Tirol südlich des Brenners noch zuwarten? Eines ist für mich sicher, eine neue und politisch gelungene Selbstbestimmung in einem westeuropäischen Land wird immer wahrscheinlicher und sie wird unwillkürlich weitere erfolgreiche Selbstbestimmungen, diesmal im Westen Europas nach sich ziehen.
11.06.2007
E.Ekat, München
Wie immer, so ist auch hier ratsam, das gesamte Zitat zu betrachten. In diesem Falle also, was Durnwalder unmittelbar vor dieser hier eingestellten Passage sagte. Zitatbeginn: "In letzter Zeit sind verschiedene Umfragen gemacht worden. Man sollte vorsichtig mit den Interpretationen, die in diesen Pressekonferenzen gemacht worden sind, umgehen. Ich bin der Meinung, dass sie an der Realität vorbeigehen, weil man verschiedene Ergebnisse nicht einfach zusammenzählen und behaupten kann, dass soundsoviele Menschen dieser und soundsoviele Menschen jener Meinung sind. Da in unserem Land drei Sprachgruppen leben, kann man einer Volksgruppe nicht das Wahlrecht entziehen. Die Aussagen .......... sind reiner Populismus und haben mit der Realität nichts zu tun. Man gaukelt den Leuten irgendetwas vor, das in dieser Form nicht möglich ist." Ende des Zitats. Das erst dann erst fortfährt mit dem hier durch Anton, St Jakob eingestellten Text. Was Durnwalder dort vortrug entspricht ziemlich genau dem, was auch ich hier ausgeführt habe: es gibt keine belastbare Mehrheit für die eine, oder andere Entscheidung, sollte man unvorbereitet zu einer Abstimmung über eine Selbstbestimmung schreiten. Was Durnwalder dann weiter ausführte, und hier dann als verkürztes Zitat eingestellt wurde, stellte wohl eher eine Replik Durnwalders dar darauf, daß Cossiga die Südtiroler nicht als Österreicher, sondern als Deutsche bezeichnete, weil es nach Cossigas spitzfindiger Meinung eine österreischische Volks-Zugehörigkeit garnicht geben kann. Sowas läßt ein Luis Durnwalder natürlich nicht stehen. Über den Ausgang einer Abstimmung im Rahmen der Ausübung zum Selbstbestimmungsrecht sagt dies jedoch garnichts aus, wie Durnwalder selber vorab klarstellte, und was hier leider unterschlagen wurde. Genau darum jedoch geht es hier. Jede ernsthafte Vorbereitung einer derartigen Abstimmung wird sich vorab mit der Mehrheitsbeschaffung befassen müssen. Bevor es diese Vorbereitung, diese dazu notwendigen vorbereitenden Diskussionen in der Bevölkerung nicht gegeben hat, wird es definitiv zu keiner Abstimmung kommen. Erst dann wird man sagen können, ob sich die österreichische Minderheit in Italien, also die Südtiroler, einen Anschluß an Österreich wünschen, oder aber einen eigenen Staat bevorzugen, um daraus ihre Verbundenheit mit Tirol zu gestalten. Sicher ist nach meiner Ansicht nur die Loslösung von Italien, die jedoch nur gelingen wird, wenn es zu einer starken Mehrheit für das eine, oder andere Lager gekommen sein wird. Gelingt diese Mehrheitsbildung nicht, so ist die Loslösung von Italien fraglich. Mit unabschätzbaren Konsequenzen.
11.06.2007
Anton, St. Jakob
Ein Zitat vom Landeshaptmann Luis Durnwalder aus dem Wortprotokoll der 92. Landtagsitzung, 08. Juni 2006: "Wir sind keine nationale, sondern eine österreichische Minderheit, unabhängig davon, ob Cossiga das zur Kenntnis nehmen will oder nicht. Nur durch die Ziehung einer Grenze sind wir keine anderen Menschen geworden. Wir waren Österreicher und sind jetzt eine österreichische Minderheit, die in Italien lebt. Es ist ziemlich gleichgültig, ob dies Cossiga befürwortet oder nicht." Ja, das stimmt, aber die Süd-Tiroler sind in der eigenen Autonomen Provinz Bozen eine 2/3 Mehrheit und daher keine Minderheit im klassischen Sinne. Ich würde daher die Süd-Tiroler eher mit solchen "Minderheiten" vergleichen, wie die Katalanen, Basken, Korsen, Sarden, Nord-Iren oder Schotten, die innerhalb der eigenen Verwaltungsgrenzen eine absolute Bevölkerungsmehrheit aufweisen. Auch diese Völker fordern Heute die Selbstbestimmung und handeln in der EU politisch unübersehbar auch danach. Europa stellt sich dem Selbstbestimmungswillen dieser Völker nicht in den Weg, sondern achtet darauf, dass diese Selbstbestimmungen nach demokratischen Spielregeln, im Einklang mit dem nationalen und internationalen Recht politisch legitimiert und geordnet verlaufen werden. Wenn sich Heute London aus Schottland der Frage stellen muss, ob dieses nördliche Land des U.K. im Jahre 2010 ein Selbstbestimmungsreferendum durchführen will, dann müsste auch diese Frage bald, in diesem Jahr oder in den nächsten Jahren, auch im Hinblick auf die Ausübung der direkten Demokratie und damit der Selbstbestimmung in Süd-Tirol dem jetzigen Verwalter dieses Süd-Tiroler Landes in Rom und in Bozen gestellt werden können. Diese Frage der Selbstbestimmung der AP Bozen ist auch Dank Cossiga-Vorschlag von 2006 hochaktuell und müsste in Italien politisch zulässig sein, wenn einer der höchsten Repräsentanten des italienischen Staates, der ehemalige Staatspräsident Italiens und Senator auf Lebenszeit sich für die Ausübung der Selbstbestimmung für Süd-Tiroler ausgesprochen hat. Ob der von ihm im Senat in Rom eingebrachte Gesetzesentwurf dafür wirklich geeignet wäre, das können vor allem nur die Völkerechtjuristen beantworten. Der Landeshauptman hat aber in der oben erwähnten Landtagsitzung, klar und deutlich für alle in Italien, in der EU und in der Welt die Frage der ethnischen Zugehörigkeit der Menschen in der AP Bozen beantwortet. Die Süd-Tiroler waren schon immer und sind Österreicher. Im Jahre 1989 war das vielen Politikern in der alten Bundesrepublik Deutschland und in Europa nicht ganz klar, ob z.B. die Ost-Deutschen im Zeitalter der Teilung noch genug "Deutsch" wären, um in einem vereinten Land mit den West-Deutschen zu leben. Die Geschichte der Deutschen Wiedervereinigung hat eine klare Antwort auf diese Frage gefunden. Dies ist sicherlich nicht 1:1 auf Süd-Tirol und Österreich übertragbar, aber auch hier in Tirol südlich des Brenners haben die Menschen das Recht auf Selbstbestimmung, und wenn man dies in den Parteistatuten der süd-tiroler Parteien zu den politischen Zielen und Aufgaben der Landespolitik zählt, dann sollte man auch diese für die Zukunft des Landes so wichtige Frage einmal nicht nur theoretisch behandeln, sondern danach praktisch in der politischen Wirklichkeit des Landes und der EU handeln und die Tiroler Einheit unter jetzt herrschenden politischen Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und Möglichkeiten umzusetzen versuchen. Ich würde meinen, die Selbstbestimmung ist auch einmal bald dem Staat Italien zumutbar, egal ob das den italienischen Politikern passt oder nicht. Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht und die Landespolitiker müssten sehr gut darauf aupassen, dass dieses Recht einmal in den Meandren der Geschichte nicht verloren geht. Noch ist es nicht zu spät dafür, ich würde meinen die Zeit für die Selbstbestimmung des Landes war noch nie in der ganzen Geschichte der AP Bozen so günstig, wie gerade in dieser Zeit, die Landespolitik müsste nur die Zeichen der Zeit erkennen und politisch das richtige daraus machen. Wer sich in diesen Jahren in Süd-Tirol dieser Frage annimmt, der wird sicherlich ein Neuland betreten, aber ein vereintes Land Tirol hätte das sicher verdient. Genauso wie seinerzeit Kanonikus M.Gamper, SVP-Parteigründer E. Amon, oder LH. S. Magnago zur richtigen Zeit das richtige gesagt und politisch gemacht haben, müsste man auch gerade in diesen Jahren von der Landespolitik das erwarten können. Solche Politiker gibt es auch Heute in Süd-, Ost-, Nord-Tirol und in Wien und wenn sie etwas substantielles in der Frage der Tiroler Einheit zusammenbringen, dann wird ihnen ein Ehren-Platz in der Geschichte des Österreichischen und damit des Tiroler Vaterlandes sicher sein.
10.06.2007
BergHeil, Südtirol
Los von Italien, Freiheit für Südtirol!! Es wird Zeit dass wir uns endlich selbst verwalten, ohne wischi-waschi Autonomie. Jede kleine Verbesserung wird gross gefeiert, aber andere Länder machen uns vor wie es auch bei uns funktionieren sollte: Montenegro, Schottland, Katalonien etc etc... Ohne Angst in die Zukunft, ihr Hosenscheisser!!
09.06.2007
E.Ekat, München
Das vollständige Zitat Durnwalders im Zusammenhang findet sich im Sitzungsprotokoll des Landtages. Der Link hierzu: http://www.landtag-bz.org/downloads/092-06.pdf Dort auf Seite 30 wird Durnwalder zitiert. Tatsächlich wird ihm meiner Meinung nach etwas kurzsichtig vorgeworfem die Tiroler Einheit nicht zu forcieren, stattdessen Südtirol in den Vordergrund zu stellen. Nachlesen.
08.06.2007
kalle, walten
wir werden es schaffen, die ungerechtigkeit zu beseitigen. jeder von uns wird einen kleinen beitrag leisten, damit auch nach langer zeit das unrecht enlarvt wird
08.06.2007
Anton, St. Jakob
Ein Zitat aus der Hohen Politik: "Wenn es wirklich zu einer Abstimmung käme und wir sechs Monate Zeit hätten die Bürger aufzuklären, würde sich auch heute eine knappe Mehrheit für eine Rückkehr zu Österreich finden". Landeshauptmann der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, Luis Durnwalder. Quelle: Die süd-tiroler Tageszeitung "Dolomiten" vom 08. Juni 2006. Ein richtiges Wort zur richtigen Zeit, Danke! Ich möchte es noch einmal wiederholen, Bittet und ihr werdet es bekommen, klopfet an, überall in der EU und in der Welt und es wird sich auch für Süd-Tirol einmal das Tor zur eigenen Selbstbestimmung und Tiroler Einheit auftun. Tirol isch lei oans!
07.06.2007
elmar, rasen
http://www.faschistische-relikte.bz.st/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1
07.06.2007
E.Ekat, München
Das ist scheinbar eine Spezialität einiger weniger - wenn überhaupt - hier Vertretener, (die sich dabei allesamt auf italienische Einflechtungen zu verstehen scheinen, nicht wahr, Anton ?) die sich mit anderen Meinungen glauben nicht auseinandersetzen zu müssen. Und dafür mit wenig tauglichen Mitteln ihre blassen Vielzeiler glauben verteidigen zu können. Da kann ich nur höhnen: „Willkommen in Europa“. Da wird bei dem einen oder anderen der Wecker wohl noch ordentlich klingeln. Macht aber nichts. Es gibt immer welche, die vorneweg ziehen, und dazu jene, die sich am Ende hinschleppen müssen. Ich hatte schon vor einiger Zeit hier die Vermutung eingestellt, daß ein bestimmtes Beharren mit Mobbing- Einlagen allenfalls Mitgefühl für die Südtiroler Italiener erzeugen dürfte. Die sich einer rechthaberischen Attitüde gegenübersehen, die ja auch hier deutlich erkennbar wird. Am derzeitigen Status von Südtirol tatsächlich etwas verändern zu wollen, das wird ein wenig fröhlicher Prozeß, der mit Bitternis geführt zu werden droht. Sowas benötigt Europa wie einen Stein um den Hals. Ist das der Grund, warum die politisch Verantwortlichen daran nicht rühren wollen ? Dann stünde die "1000-Jahre-Heim-nach Österreich-Fraktion" sich am Ende wohl selber im Wege? Weiterhin viel Spaß beim Studieren meiner Kommentare wünscht E.Ekat, derzeit München (Monaco)
07.06.2007
E.E., gfrill
aber ekat, ihre meinung will doch schon lange keiner wissen...non serve insistere... bleiben sie bei ihrer...
07.06.2007
E.Ekat, München
Besonders in Uneinigkeit zu Ihnen, verehrter Anton aus St. Jakob, bleibt es eine schlichte Tatsache, daß man nicht den Eindruck erwecken sollte, wir blickten hier auf eine 1000 jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Ich weiß, daß Sie gelegentlich etwas spitzfindig zu argumentieren pflegen, und es anschließend nicht gerne sehen, daß dies zurechtgerückt werden muß. Sie werden es nicht schaffen, durch noch so abfällige Kommentare, die offenbar für Ihre Darstellungsweise notwendig ist mich daran zu hindern, besonders unterschwellig daherkommende Halbwahrheiten wieder ins rechte Licht zu rücken. Das sollten Sie eigentlich mittlerweile begriffen haben. Sei es, daß Sie hier Mehrheiten für Ihre Sache behaupteten, die es schlicht nicht gibt, sei es, daß Sie Zugehörigkeiten ausdehnen in den Bereich der Märchenwelt. Sei es, daß Sie sich nicht anders zu helfen wissen, als mit Unwahrheiten aufzuwarten über Positionen anderer zur Selbstbestimmung Südtirols, oder eine von der Ihren abweichende Meinung schlicht in das entgegengesetzte Lager diffamieren. Bleiben sie sachlich. Finden Sie sich sich damit ab, daß ich zu Unsachlichkeit und Stimmungmache Stellung beziehe, meine Meinung äußere. So ist es überall Brauch unter aufrechten Menschen, Anton.
06.06.2007
Anton, St. Jakob
@ E.Ekat, München. Sie wollen in Ihrem letzten Beitrag scheinbar den Eindruck erwecken, dass jemand in diesem Forum mit Ihnen einer Meinung wäre. Damit aber können Sie bestimmt nicht mich gemeint haben und bitte sprechen Sie mich nicht schon wieder in so einem Zusammenhang an, wie Sie das in Ihrem letzten Beitrag getan haben! Ich will mit Ihnen nicht diskutieren und Sie können sicherlich nicht mich damit gemeint haben, wenn Sie schreiben; "Da sind wir uns sicherlich einig". Vieleicht meinen Sie damit die politische Bewegung der Frau Allessandra Mussolini, Unitalia, oder Aleanza Nationale, das weiss ich nicht und ich will es auch nicht wissen, mit wem Sie sich einig in Ihrer sonderbaren Meinung zu Süd-Tirol sein wollen, daher halten Sie sich an Ihren eigenen Vorsatz; "Wir wollen hier ja keinen falschen Eindruck entstehen lassen" und handeln Sie auch danach. Sie können damit beginnen, indem Sie mich bitte aus Ihrem Spiel lassen. Das war aus meiner Sicht eine notwendige Klarstellung, die ich in diesem Zusammenhang anbringen muss. Ich ersuche Sie höflich, E. Ekat dies zur Kenntnis zu nehmen, mille grazie! Con tutta stima, Anton aus St. Jakob
05.06.2007
E.Ekat, München
zu "..... als Volksgruppe in der eigenen seit 1000 Jahren angestammten Heimat,..." In den angesprochenen 1000 Jahren - wir wollen hier ja keinen falschen Eindruck entstehen lassen - kann man von einer österreichischen Zugehörigkeit jedoch nicht sprechen. Da sind wir uns sicherlich einig. Und Heimatvertriebene, das gab es im erweiterten Sinne zwar auch. Dennoch stellt dies in diesem Falle nicht das zu lösende Problem dar. Es lebt jeder, der dies will, in seiner seit 1000 Jahren angestammten Heimat. Es geht hier um andere Dinge, es geht um die Staatszugehörigkeit in einer ansonsten weitreichenden Autonomie, und nicht darum, daß man von einer 1000- jährigen Zugehörigkeit zu Österreich abgeschnitten wäre.
05.06.2007
Anton, St. Jakob
Ein Auszug aus einem "Dolomiten"-Interview mit Ex-Ministerpräsidenten Italiens Giulio Andreotti vom 06.September 2006. Originaltext von Andreotti: Mussolinis motto war, viel Feind, viel Ehre. Entsprechend isoliert waren wir (nach 1945) in Europa. Wir haben nichts gezählt, die Allierten konnten machen, was sie wollten. Insbesondere die Briten waren interessiert, die Grenzen (am Brenner) zurechtzurücken. Es gab sogar einen offiziellen Beschluss. ich hatte aber den Eindruck, dass ein Teil der Öffentlichkeit mehr als eine Rückkehr zu Österreich, ein vereintes Tirol haben wollte. (...) Hätten die Britten genug Druck gemacht, Südtirol wäre an Österreich zurückgegeben worden. Ohne ´Pariser Vertrag´ hätten sie uns eine Grenzverschiebung (am Brenner) aufzwingen können, wie sie uns den Rest aufgezwungen haben." Damit meint wohl Andreotti die nach 1946 ethnisch korrekte Grenze zwischen Italien und Ex-Jugoslawien und Gebietsabtretungen an Frankreich. Am 24 Juni 1946 bekräftigten die Aussenminister der vier Siegermächte in Paris ihren Beschluss vom September 1945, das Land Süd-Tirol weiterhin unter italienischer Herrschaft zu belasssen, falls sich nichts neues an politischen Entwicklungen in dieser Frage ergeben sollte. Diese Abmachung schlug in Wien wie eine Bombe ein und der österreichische Aussenminister Karl Gruber fiel in einen Zustand tiefer Depression. Der damalige Bundeskanzler der Republik Österreich, Leopold Figl betrachte diese für das Land Tirol äusserst ungünstige Entwicklung realistischer. Er war der Überzeugung, dass das Land Süd-Tirol eines Tages nach Österreich zurückkehren werde. "20 Jahre sind nichts im Leben einer Nation; die Franzosen haben 50 Jahre gebraucht, um Elsass-Lothringen zurückzubekommen", so Figl. Seitdem sind aber schon über 60 Jahre vergangen und Süd-Tirol wartet immer noch auf seine Selbstbestimmung. Um nach 1945 wenigstens ein Autonomie-Abkommen für Süd-Tirol zu erreichen, wurden die Briten international aktiv. Sie übten starken diplomatischen Druck auf beide Seiten aus. Der damalige oberste Beamte im Londoner Foreign Office, Sir Orme Sargent, war überzeugt, dass, solange man beide Kontrahenten, Wien und Rom in der Süd-Tirol Frage sich selbst überlasse, nichts substantielles an Fortschritten geschehen wird. "Die Österreicher sind zu schwach, um die Dinge voranzutreiben, und für die Italiener als beati possidentes besteht keinerlei Veranlassung, sich in einem Abkommen eindeutig festzulegen, sosehr sie auch ihren guten Willen bekunden und vage Versprechungen hinsichtlich guter Absichten machen." Im September 1946 wurde der Pariser Autonomie-Vertrag für die AP Bozen zwischen Österreich und Italien unterschrieben. Rom sorgte aber bereits ein Jahr später für ein Eklat, indem es im Juli 1947 eine Verfassung beschloss, die die Bildung einer neuen Autonomen Region Trentino-Alto Adige vorsah, d.h. Zusammenlegung der AP Bozen mit der an Autonomie uninteressierten italienischen Provinz Trento/Trient, sog. Welschtirol und einige Monate später, 1948 das neue Autonomiestatut für diese Autonome Region beschloss. Das waren also die wahren "guten Absichten" im Hinblick auf die Gewährung der Autonomie für das Land Süd-Tirol, dem man nicht einmal den offiziellen Gebrauch des eigenen Landesnamen und anderer topographischer Bezeichnungen von Italien zugestanden hat. In der gemeinsamen erweiterten Autonomen Provinz Trient - Bozen waren die Süd-Tiroler plötzlich in einer eindeutigen Minderheitenposition. Der damals schon legendäre Süd-Tiroler Politiker, Kanonikus Michael Gamper hat daher im Jahre 1953 in einem seiner Kommentare festgehalten, dass die Italiener uns Süd-Tiroler auf einen "Todesmarsch" geschickt haben. Statt 1946 von Rom versprochener Autonomie kam die Fortsetzung der tolomeischen Unterdrückung und Duce-Italianisierungspolitik Süd-Tirols mit anderen Mitteln. Italien betrieb damals die sog. "51%-Politik" für Süd-Tirol, d.h. weitere rücksichtslose Zuwanderung von Italienern nach Tirol südlich des Brenners, bis man dort die absolute Mehrheit erreicht hätte. Die Verweigerung der versprochenen Autonomie führte zu den hinlänglich bekannten gewaltsamen, bürgerkriegsähnlichen Ereignissen der 50-er und 60-er Jahre und dazu, dass die Schutzmacht Süd-Tirols, das Vaterland Österreich den Weg zur UNO 1960 zur Beilegung dieser internationalen Krise beschreiten musste. Anders als in der Ersten Österreichischen Republik war aber Die Süd-Tirol-Frage Dank dem "Pariser Vertrag" von 1946 keine rein inneritalienische Angelegenheit mehr und sie ist es weiterhin auch Heute in der Zeit, in der wir alle leben. Dieses Abkommen ist vieleicht nicht ideal, aber mit der Unterstützung aus dem Vaterland Östereich wäre vieles an bereits Erreichten in diesem Land nicht möglich gewesen. Man könnte die Frage anders stellen, was wäre ohne den unermüdlichen Einsatz Österreichs aus der tiroler Sprachgruppe und aus Süd-Tirol nach 1946 geworden? Die grösste Sammelpartei des Landes, die SVP hat durch ihre konsequente Politik dieses Land zu einer der wohlhabensten Regionen der EU entwickelt und Heute zu einer wirklich Autonomen Region gemacht, ohne das Ziel der Selbstbestimmung für Süd-Tirol aus den Augen zu verlieren. Dieser politische Kampf um die Erlangung dieses wichtigsten Menschenrechtes, nämlich auf die eigene Selbstbestimmung als einzelner Mensch und als Volksgruppe in der eigenen seit 1000 Jahren angestammten Heimat, geht aber weiter und mit der politischen Schützenhilfe aus dem Vaterland wird dieser Kampf um vieles leichter und einfacher sein, alls wenn Süd-Tirol versuchen würde die eigene Selbstbestimmung alleine zu erlangen. Das wissen die italienischen "Süd-Tirol-Freunde" sehr genau, daher wenn die Menschen hier nach Selbstbestimmung rufen, dann sollten sie in die Irre der Süd-Tiroler Eigenstaatlichkeit geführt werden und aus diesem Grund werden auch Menschen und solche Mendien des Landes und politische Bewegungen kräftig unterstützt, die aus Naivität, oder Berechnung ernsthaft daran glauben, oder vorgeben zu glauben. In den nächsten Wochen wird hoffentlich das Vaterland Österreich durch den Nationalrat in Wien die Schutzmachtfunktion für Süd-Tirol in seine Verfassung als Staatsziel aufnehmen. Die Süd-Tiroler waren und sind keine Italiener, daher müsste sich Italien und die EU bald die Frage stellen lassen, wie lange will man noch in Europa freier Völker das Selbstbestimmungsrecht diesem kleinen Alpenvolk verweigern, wenn man gleichzeitig überall in Europa nach 1989 als Selbstbestimmungsmakler andere Volksgruppen zur Selbstbestimmungen reihenweise ermuntert und auf diesem Weg bis zu deren Verwirklichung tatkräftig unterstützt. Das jüngste Beispiel ist die Selbstbestimmung der Serbischen Autonomen Provinz Kosovo. andere Autonome Provinz dieses Landes, Montenegro erfreut sich bereits seit einem Jahr der eigenen gelungenen Selbstbestimmung. Die EU hat lediglich dieser Selbstbestimmung von Mai-Juni 2006 klare Vorgaben gemacht, nämlich 55% der Pro-Selbstbestimmungstimmen bei einer über 50%-er Wahlbeteiligung. Wann wird die Zeit für die Süd-Tiroler Selbstbestimmung endlich reif sein, wenn nicht jetzt, oder in den nächsten Jahren, zumal sogar im eigenen direkten Machtberreich der EU, nämlich in Schottland für das Land 2010 für dieses Land des U.K. bereits ein Selbstbestimmungreferendum geplant ist. Auch in der Hohen Politik gilt der bewährte Grundsatz aus der Bibel, bietet und es wir euch gegeben, klopfet an und es wird euch das Tor aufgetan, hoffentlich einmal für die Frage aller Fragen in Süd-Tirol seit 1918! Die gelungen Selbstbestimmungen in Europa zwischen 1989 -2006 zeigen ganz deutlich, dass dies in Europa unserer Tage politisch möglich ist, wenn ein ganzes Volk geschlossen und konsequent aus diesem Recht Gebrauch machen will und macht. Das Vaterland Österreich kann dabei die Menschen in Süd-Tirol nach Kräften politisch unterstützten, aber wollen muss man es schon selber und vor allem für alle davon betroffenen Menschen politisch glaubwürdig danach handeln.
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