26.02.2006
Komet, Salzburg
Die Art und Weise wie mit den österreichischen
Langlauf und Biathleten seitens der italienischen Behörden umgegangen wurde spottet jeder Beschreibung. In Österreich ist man allgemein der Meinung das der ganze Trubel von Italien inszeniert war, weil man offensichtlich die ÜBERDURCHSCHNITTLICHEN
ERFOLGE (im Vergleich zu Italien Grins grins )österreichischer Atlethen nicht verkraftet hat.+
Naja wenn ich mir von den Itakern(Katzlmachern) sagen lassen müsste wo es langeht wär ich glaub ich ziemlich angefressen.
22.02.2006
mensch, irgendwo...wem interressierts??
Wer seid Ihr?, welche über solch dummes Zeugs diskutiert??
Ihr seid jedenfalls keine Menschen!
Ihr seid Politiker und angehörige der Spezies welche sich von der Politik das bisschen Hirn rauben lassen haben was ihnen fälschlicher Weise angeboren wurde...
Was ist das für eine Frage??
Habt Ihr jemals eine Medailie gewonnen?? Wisst ihr wie das ist ?
Anscheinend nicht....arme Politiker, arme Wähler!!!
es lebe der politlose MENSCH!!!!
20.02.2006
Die italienische Herrenmannschaft im Skilanglauf hat Gold gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Den Grundstein für den Erfolg legte Pietro(Peter) Piller Cottrer aus Bladen (Sappada) einer deutschen Sprachinsel in den Karnischen Alpen, der Startläufer, der einen nicht einholbaren Vorsprung heraus lief.
Hoi Petr, ziag haam in de Hamat, mir on Febraar-de Zait vun vaßtigen Pfinzentooge kimp, dr rollete Lotter vun dr Plodar Vosenocht a. Ziag mr durch de Heivilan bis Zepodn.De Beibina va Plodn refan: " Hosch an Ale, pische wohl nutze?" Dr Longaß kimp bold...
20.02.2006
Südtiroler, Bozen, Bozen
Wirtschaftsliberalismus in Südtirol = global denken und handeln
gesellschaftlicher Liberalismus in Südtirol = lokal denken und handeln
20.02.2006
König Laurin, Bozen
@ Mattia - Ich werde dir jetzt nicht den Unterschied zwischen Wirtschaftsliberalismus und gesellschaftlichen Liberalismus erklären. Das ist mir zu blöd. Ebenso wie es mir zu blöd ist, für dich den Kindergärtner zu spielen. Wenn man von bsetimmten Dingen keine Ahung hat, so ist das keine Schande. Nur sollte man dann halt mal den eigenen Mund halten und sich auf das Zuhören beschränken.
18.02.2006
Es ist schon verblüffend, wie viele Beiträge das Sportthema in kürzester Zeit ins Forum bringt. So ist natürlich das Selbstbestimmungs-
Thema auch zu transportieren. Ich selbst bin kein Sportexperte. Man kann nicht überall Fachmann sein. Aber andere Exil-Südtiroler kugeln sich auf dem Boden und lachen, wenn das ZDF meldet der "Italiener" Armin Zöggeler habe eine Goldmedaille gewonnen. Ich werde manchmal von sportinteressierten Deutschen gefragt, ob vielleicht sein Vater nach Italien ausgewandert ist. Der Italiener Armin Zöggeler
klingt ungefähr so wie der ein deutscher Francesco Tonelli.
17.02.2006
Mattia, Terlan
Die liberalen Staaten sind nämlich schon nach dem 1.WK gestorben, und das aufgrund des natürlichen Pluralismus der Bevölkerung eines Staates. Der Staat greift nämlich in die Wirtschaft ein (das ist der Hauptpunkt des Liberalismus in Wirklichkeit), um die pluralistischen Interessen und die Minderheiten zu schützen. Das alles geschah als die Demokratie, die Wahlrechte und die Sozialrechte allen anerkannt wurden (oder fast allen). Es entstanden neue Interessen, und jede Klasse der Gesellschaft wollte die eigene Stimme haben. Daher konnte der Staat nicht mehr nur zuschauen, und musste als Richter die verschiedenen Interessen ins Gleichgewicht bringen, und der Staat wurde sozialdemokratisch. Der Staat, was am meisten liberal WAR, waren die Vereinigten Staaten von Amerika, die sich in den letzten Jahrzenten sehr sozialdemokratisch geöffnet haben.
17.02.2006
Mattia, Terlan
Es gibt heutzutage keine "liberalen" Staaten in Europa. Schon seit dem 2.WK haben wir sozialdemokratische-liberale Staaten. Und der Unterschied ist sehr groß. Das nur als Korrektur.
17.02.2006
König Laurin, Bozen
@ Denker - Kleine Korrektur, wenn du erlaubst: Der Sport, vor allem wenn Nationalmannschaften im Spiel sind, hat immer eine unglaublich identifikatorische Wirkung und ist damit immer, überall, ausnahmslos von politischer Bedeutung. Oder glaubst du, dass Staatsoberhäupter Olympiaden eröffnen oder Fußball-WM-Endspiele besuchen nur deshalb, weil sie selbst so sportbegeistert sind?
17.02.2006
Denker, Land Südtirol
Vergesst nie, der Sport kann zum Politikum werden, und dies hat uns damals der Fall
Gerda Weißensteiner auch gezeigt!
17.02.2006
pé., Brixen
Diese treffende Beschreibung erklärt, warum ohne einen autonomen Sportverband, der international auftritt, wohl nicht realistisch eine Veränderung der Gegebenheiten zu erwarten ist. Nicht nur, dass die Südtiroler gedemütigt werden – sie müssen auch noch stärker zu Italien stehen, als jeder andere italienische Athlet.
17.02.2006
König Laurin, Bozen

@ Südtiroler - Wie es zu den verschiedenen Kniefällen kommt? (Auch Zögerlers Aussage zählt für mich dazu) Ganz einfach: Die verschiedenen Sportverbände sind gezwungen dafür sorgen, dass ihre Sportler so auftreten, wie es von der italienischen Öffentlichkeit erwartet wird. Kein Sportverband kann es sich leisten, ein in der italienischen Öffentlichkeit unpouläres Image zu haben. Und falls die verschiedenen Sportverbände das Auftreten ihrer Sportler (vor allem aus ST) nicht "designen" würden, so gäbe es bald keinen "Fall Plankensteiner" mehr, sondern einen "Fall FISI" oder einen "Fall FISG". Es wären wohl die Verbände selbst, denen die Italinaità aberkannt würde. Das aber hätte identifikatorische Reflexe für die italienische Sportöffentlichkeit (sie identifizieren sich nicht mehr damit) und unter solchen Umständen wäre es schwer für entsprechende Geldmittel und andere Unterstützung zu sorgen. Und so sind vor allem Südtiroler gezwungen, möglichst auffälig mit der Tricolore zu wacheln und bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu unterstreichen, wie italienisch sie doch seien. Auf ihre Gefühle kann dabei keine Rücksicht genommen werden. (Und auf unsere auch nicht). Und es ist dieses Schauspiel, das ich schändlich und demütigend finde.

17.02.2006
König Laurin, Bozen

@ Südtiroler - Na ja, der Begriff "liberaler Staat" ist nicht meine Erfindung, sondern ein definierter Terminus aus dem Verfassungsrecht und der Politikwissenschaft. Kurz und vereinfacht zusammengefasst bezeichnet dieser Begriff einen Staat, dem Eigenschaften, Ansichten, Ideologien, Mentalitäten, politische Überzeugungen, Religionen, Denkweisen, Gefühle, Herkunft, Rasse, Geschlecht, Ethnie, sexuelle Orientierung.... vollkommen egal sind. Er interessiert sich nicht dafür. Aus all dem sind weder Privilegien noch Diskriminierungen abzuleiten. Der liberale Staat beschränkt sich ausschließlich darauf, jene Lebensbereiche zu regeln, die für das ZUSAMMENLEBEN seiner Rechtsadressaten von Bedeutung ist. Dies im Gegensatz zu den sog. totalitären Staaten, die sich dadurch auszeichnen, dass für sie auch innere Überzeugungen und Gefühle ihrer Rechtsadressaten relevant sind. Beispiele für totalitäre Staaten sind etwa nationalsozialistische, faschistische, kommunistische Staaten oder solche, die eine eigene Staatsreligion kennen. Die heutigen Demokratien westlichen Zuschnitts bezeichnen sich alle - ausnahmslos alle - als liberale Staaten und sind es unter den allermeisten Aspekten wohl auch in der Tat. Würde nun ein Staat verlangen, dass sich seine Bürger gewisse Gefühle entwickeln, sich innerlich einer bestimmten Nation zugehörig fühlen und dies auch durch äußere Zeichen demonstrieren (z.B. das Absingen einer Hymne), so stellt sich dieser Staat außerhalb des gemeinsamen abendländischen Wertekatalogs. (Kannst dir jetzt selbst ein Bld darüber machen, wie das Verhalten der Italiener in diesem Kontext zu werten ist)

17.02.2006
Südtiroler, Bozen
Mag sein, daß die Presse zur Zeit etwas sensibel auf nationalistische Fragen reagiert. Vielleicht die Folge der Schützenpetition?
Und dasss der Zöggeler sich als Italiener bezeichnet, ohne ein solcher zu sein, glaube ich auch nicht. Er ist beruflich Carabiniere und hat den Schwur auf den Staat geleistet. Und er wusste vor seinem Start in Turin, dass er für Italien startet.
Im Gegensatz zum Zöggeler war das mit dem Plankensteiner ein klarer Kniefall. Warum es dazu gekommen ist, ist mir schleierhaft. Dem glaube ich es sogar, dass er sich nicht als Italiener fühlt und lieber für ein anderes Land die Medaille eingeheimst hätte.
17.02.2006
Südtiroler, Südtirol
@ König Laurin
Was ist ein liberaler Staat? Was lässt ein liberaler Staat zu, was ist Staat, wer macht Staat. Ich sage meiner Meinung nach hat es noch nie einen "liberalen Staat" gegeben. Es geht doch meistens ums liebe Geld, dann viel auch "nationales Interesse", Staatsinteresse, Vormachtsstellungen, Prestige (auch das der
Sportler) usw., und genau das macht meiner Meinung nach den "liberalen Staat" hin, und deshalb habe ich immer die Meinung Vertreten, dass es keine "liberale Demokratie" der keinen "liberalen Staat" gibt.
17.02.2006
NP, Überetsch
POLIT-OLYMPIADE TURIN, oh entschuldigung.. TORINO 2006!!! Dabeisein ist alles.
17.02.2006
pé, Brixen
[Sorry, bei nochmaligem Lesen fällt mir auf, dass das mit »eurer Partei« wohl eine Fehlinterpretation meinerseits war. Die späte Stunde...]
17.02.2006
pé, Brixen
Dem kann ich nur zustimmen. Eine kleine Bemerkung für Südtiroler: Falls »eure Partei« auf mich gemünzt war, so möchte ich ganz klar feststellen, dass ich kein VP-Mitglied bin sondern hier nur mitdiskutiere.
Was Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit betrifft: Voll einverstanden, und das kann man gar nicht oft genug wiederholen! Aber das eine schließt das andere nicht aus – und hier ist aktuell nunmal die Olympiade Thema.
17.02.2006
König Laurin, Bozen

@ Südtiroler - Fragt sich nur, wer wirklich "schürt". Wenn eine nationalistisch aufgeheizte Presse und nationalistiche Funktionäre von einem Südtiroler Sportler Loyalitätserklärungen verlangen, die über das objektive Faktum der Staatsbürgerschaft hinausgehen, so ist dies nichts anderes als das Bestehen auf einer demütigenden Unterwerfungserklärung. Und wenn von einem Südtiroler veralngt wird, er habe die italienische Hymne zu kennen, so ist dies ein Zeichen instinktloser Intoleranz. Verdammt nochmal: Selbst wenn ein Südtiroler hergehen würde und anlässlich der Medaillenvergabe verlautbaren würde. "Hört mal alle her: Ich fühle mich nicht als Italiener und bin deshalb auch keiner" so wäre das von der nationalen Öffentlichkeit zu akzeptieren. Ohne wenn und aber. Ein liberaler Staat kann von seinen Bürgern verlangen, dass sie seine Gesetze achten. Auf darüber hinausgehende Loyalität hat er keinerlei Anspruch. Und wenn er gar beginnt vorzuschreiben, als was sich jemand zu empfinden hat, so bewegen wir uns schon hart an der Grenze zum Totalitarismus. Und wenn versucht werden sollte, uns unser Recht, uns nicht als Italiener zu fühlen, zu verweigern, so müssen wir es eben durch ständige Übung zur Durchsetzung bringen. Das hat nichts mit "schüren" zu tun. Das ist eine Frage der Selbtsachtung, eine Frage des aufrechten Gangs, eine Frage des Rückgrats und eine Frage der Ehrlichkeit nicht zuletzt der italienischen Öffentlichkeit gegenüber.

16.02.2006
Südtiroler, Bozen
Es ist schon seltsam, so ein Thema in das Forum zu stellen. Die Parteileitung täte gut daran, sich dem aufkeimenden Rechtsradikalismus und der Ausländerfeindlichkeit im Lande verstärkt zu widmen.
Für wen sollen sie auch an den Start gehen?? Ich glaube schon, dass sich der Zöggeler bewußt war, dass er für die italienische Nation gestartet ist.
Detail am Rande: Diese ständigen Schürereien tun eurer Partei bestimmt nicht gut.
16.02.2006
pé., Brixen
Ich bin mir bewusst, dass wir einen langen Weg vor uns haben; das Wichtigste ist aber, das Ziel klar vor Augen zu haben und es konsequent zu verfolgen. Ob nun die SVP als die Autonomiepartei dazu geeignet ist, diesen Gedanken dynamisch weiterzuentwickeln, weiß ich jetzt noch nicht. Ich glaube aber schon, dass sie ein Interesse daran haben könnte – und dass sie bei vorhandenem Willen auch dazu imstande wäre, den neuen Weg zu gehen. Zu bedenken ist ohnehin, dass (1) die VP als größter und wichtigster politischer Akteur z.Z. für jede grundlegende Veränderung unentbehrlich ist und (2) niemand, aber wirklich niemand aus der Konsensbildung auszuschließen ist, egal wie gering seine zahlenmäßige Wichtigkeit erscheinen mag. Reine Mehrheitsentscheidungen sind absolut zu vermeiden!
16.02.2006
Südtiroler, Südtirol

@ Pe.
Selbstbestimmungsrecht. Interne Selbstbestimmung; Selbstbestimmung als Staatswesen uns omit auch eigene Landesfahne samt Wappen usw. Falls es wirklich einmal soweit kommen und da bin ich sehr skeptisch, wirklich nichts dagegen; Südtirol mit dem Brenner und dem Reschenpass hätte dann gewiss eine Brückenfunktion inne. Mir stellt sich dann nur die Frage, und diese sollte sich unsere Omnipotenzpräsenzpartei, auch stellen: Wie binden wir hier alle Volksgruppen in dieses Konzept ein. Und meiner Meinung nach hat die SVP bisher nichts getan die Italiener einmal von den vielen Vorteilen unserer Autonomie zu überzeugen. Stattdessen besorgen das vielmehr die hierzulande operierenden italienischen Mitte-Links Parteien, die dadurch bei mehr als zwei Dritteln der Italiener und dann auch bei den Deutschen einen wirklich schwierigen Stand haben. Aber meines Wissens hat die SVP da wenig getan um diese Italiener zu fördern, damit auch die anderen mitgezogen werden könnten. Nur im Sinne der Eigenstaatlichkeit macht für mich ein eigenes Sportteam auch Sinn. Denn meiner Meinung nach muss man sich die Selbstbestimmung erkämpfen, dann hat man Sie sich erkämpft, und man kann dann auch weitermachen. Und wenn es nicht ist sowie du sagst (wenn schon ALLE), dann vergrabe auch die Idee. Aber zuerst einmal müssten wir einen Langen weg meiner Meinung nach gehen: Weg von der ethnischen Autononomie, d.H. deutsche und Italiener verwalten sich momentan selber hin zu einer territorialen Verwaltung, d.h. für mich MITEINANDER und NICHT NEBENEINANDER das Land Verwalten usw. usf. Nur so kann meiner Meinung nach ein territoriales "Gefühl" wachsen.

16.02.2006
pé., Brixen

Die Landesregierung hat jüngst beschlossen, Tiroler Verdienstorden auch für Italiener vorzuschlagen. Die Tatsachen widersprechen also einer »engen« Interpretation der Worte EPRs, wie sie von KL in Punkt 2 gewagt wird. Ich möchte hier jedoch, obschon ich die Aussage genausowenig gehört oder im Wortlaut gelesen habe wie KL, eine dritte Hypothese aufstellen, die so sehr an den Haaren herbeigezogen gar nicht ist: EPRs Aussage hat im Rahmen der Aufregung um die BM-Petition stattgefunden. Bekanntlich war ein Kritikpunkt, dass das Selbstbestimmungsrecht in der österreichischen Verfassung nur für »Deutsche« und »Ladiner« festgeschrieben werden soll(te). Ich finde es sehr wahrscheinlich, dass die Aussage des Obmanns in diesem Rahmen stattgefunden hat, um zu erklären, dass ein Selbstbestimmungsrecht juridisch wenn überhaupt nur unter Berufung auf die Minderheiten (Deutsche und Ladiner) eingefordert werden kann, aber niemals »für« die Italiener. Was nichts daran ändert dass de facto zahlreiche Südtiroler »Italiener« sind, dass diese Italiener ebenfalls von der Unabhängigkeit profitieren könnten und nicht zuletzt – dass diese Unabhängigkeit nur im Konsens zu erreichen ist und auch nur dann erstrebenswert ist. Man muss eben das internationale Recht von der Landespolitik zu trennen wissen, so schade das manchmal sein kann.

16.02.2006
König Laurin, Bozen

@ DV - Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich wohl schon viele Meinungen ÜBER EPRs Aussage gehört habe, aber die Aussage in ihrem genauen Wortlaut NICHT KENNE. Das war auch der Hauptgrund dafür, dass ich mich weigerte, seine Aussage zu kommentieren. Aber weil Sie so insistieren, hier meine Stellungnahme: 1. Falls EPR mit seiner Aussage zum Ausdruck bringen wollte, dass sich die Italiener in ST in ihrer großen Mehrheit nicht als Südtiroler fühlen und sich nicht wirklich innerlich zu diesem Land bekennen, so würde ich ihm mit dem größten Bedauern Recht geben. Und gerade darin sehe ich einen besonderen Grund, alles daranzusetzen, gemeinsam an einer von allen Volksgruppen geteilten Landesidentität und - warum nicht - an einem gemeinsamen Landespatriotismus zu arbeiten. 2. Falls EPR damit zum Ausdruck bringen wollte, dass für ihn Italiener - eagl wie sie empfinden - definitorisch nicht Südtiroler sein können, so würde ich diese Aussage sehr befremdlich finden. Es hätte jedenfalls nichts mit dem zu tun, was ich mir unter der idealen Südtiroler Gesellschaft vorstellen würde und wohin wir möglichst alle streben sollten. (So, zufrieden mit meiner Wortspende? ;-))

16.02.2006
DV, Land Südtirol
@ König Laurin
Sehr geehrter König Laurin. Nationalstaaten hin oder her in diesem SVP - Forum. Jedem seine Meinung. Sicherlich, dann versuchen wir es doch mit einem Südtiroler Nationalteam, auch im Sinne der Landesidentität. Aber wissen Sie, mich interessiert nur, wieso Sie zu allen anderen irgendwie was sagen, den Ausspruch des "Großen Vorsitzenden" Pichler Rolle, auch zur Sache Landesidentität, von der Sie so viel sprechen, ausgestellt sind. Sie haben dazu nicht direkt Stellung bezogen, sind mir schläulich ausgewichendiesem SVP - Forum. Ich hätte mir eine DIREKTE Stellungnahme dazu erwartet. Warum sind Sie mir ausgewichen??? Denn gerade eine solche Äußerung lässt (alle?!) Italiener auf die Barrikaden gehen. Es ist meiner Meinung nach der von Ihnen angeprieseen Landesidentitt dadurch nicht geholfen, wenn ein Obmann einer so großen Omnipotenzpräsenzpartei solche Sprüche klopft!!!