22.04.2008
Ormai ho una certa età, sono nato molti anni fa' in Valvenosta da padre italiano e madre tirolese. Ho vissuto molte vicende dolorose e di incomprensione fra i due gruppi etnici. Penso che nel quadro di un' Europa delle Regioni il problema si possa risolvere come costituente di un Tirolo unico ( nord e sud) che mantenga la sua storia partendo dale sue origini lontane quando ancora era Contea ,quando aveva una forte autonomia ed una personalità giuridica e geografica indiscutibile.A questo penso si possa (non so quando) tornare. .
19.04.2008
Hans, Südtirol
Die SVP wird an der Autonomie festhalten und nie eine Selbstbestimmung zulassen, da diese Autonomie die Fundamente ihrer Macht darstellen. Leider funktioniert eben diese Autonomie auch als italienisierungsapparat gegen die südtiroler Bevölkerung und das darf doch eine Volkspartei nicht verantworten.
17.04.2008
Walter, Brixen
Die Autonome Provinz Bozen soll die Gestze einfach vom Staat übernehmen und nicht immer die eigene Macht verwalten lassen, dann ging es uns auch besser.
Nirgends in Italien gibt es so viele Kontrollen wie in Südtirol
Der Staat erlasst Gesetze und Vorschriften und das Land zusätzliche Verordnungen, wo kommen wir denn hin, schlussendlich langsam alle in den Knast?
17.04.2008
Lois Trebo, Badia

Den Ladinern fehlt ein wesentlicher Teil der Autonomie - da sie das Recht haben müssen - nicht bloß die Möglichkeit - einen eigenn Landesrat zu haben - das Recht, den Präsidenten des Landtages zus tellen - dazu ist es nötig, dass den Ladinern zwei Abgeordnete gesichert werden, um die vorgesehenen Stellen besetzen zu können. Ein Ladiner soll nicht zwei Assessorate bekleiden können, sondern jeweils nur eine solche Stelle. Die Ladiner brauchen eine eigene Talgemeisnchaft - in Ladiniesn müssen viel mehr öffentliche Stellen geschaffen werden, damit die starke Abwanderung der ladinischen Maturanten und Akademiker gestoppt wird; dieses Aderlassen ladinischer Intelligenz ist für die Volksgruppe äußerst schädlich, was die SVP wissen müsste. Die Ladiner brauchen eine viel stärkere Präsenz im Radio und im Fernsehen mit ladinischen Sendungen und eine autonome Redaktion. Es reicht nicht, jedes halbe Jahr in Rom etwas nachzuhelfen. Bozen zahlt dem ORF nicht wenig für die Sendung -Südtirol heute ! Warum könnte Bozen nicht die RAI zahlen für mehr ladinische Sendungen solange sie nicht mehr Geld hat ?
Ladinisch an unseren Oberschulen muss Plfichtfach mit mindestens zwei Wochenstunden werden - bei der Reifeprüfung muss der ladinische Maturant auch eine schriftliche Ladinsichprüfung ablegen und nicht bloß mündlich - der Muttersprache muss viel mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit geschenkt werdeb , will man die Volksgruppe erhalten udn stärken. Ladinien braucht einen eigenen Wahlkreis, damit die Ladiner ihre Vertreter wählen können ohne Einfluß von außén. Die Vertreter der Ladiner in der SVP sind viel zu oberflächlich und haben viel zu wenig Initiativen; sie müssten für die Volksgruppe eine ganze Ketten von Forderungen vorbringen, sind die Ladiner von einer Gleichberechtigung mit den anderen beiden Volksgruppen meilenweit entfernt. Das Problem Ausländer muß angepackt werden - es geht nicht an, daß in unseren Hotels, Geschäften und Bars beinahe lauter Ausländer anzutreffen sind; hie rmuss die Wirtschaft umdenken, will sie Südtirol nicht mit Ausländern überhäufen. Arme Autonomie - heute lockt man Ausläner als Arbeiter nach Südtirol, vor Jahren war jeder Italiener,d er die Grenez von Salurn überschritt, zu viel. Arbeit genug für jene, welche Südtirol noch tirolerisch halten wiollen.

15.04.2008
Die Autonomie darf für eine südtiroler Volkspartei keine Zukunftsperspektive sein, kein Wahlthema (wie man jetzt sieht), sondern es wäre höchste Zeit endlich konkrete Schritte in eine Zukunft ohen Italien zu tun!!!
08.04.2008

Der Landeshauptmann wird zurzeit heftig kritisiert, obwohl er doch nur eine Binsenwahrheit ausgesprochen hat. Er sagte sinngemäß, es sei auch kein Beinbruch, wenn Berlusconi die nächste Parlamentswahl gewönne. Was ist denn daran so schlimm? Die Südtiroler befinden sich nunmehr seit 90 Jahren im fremdnationalen Staat. Jede Generation von politisch Verantwortlichen hat ihre historische Verpflichtung zur Sicherung der Lebensrechte des Südtiroler Volkes UND ZWAR EGAL WER IN ROM REGIERT!!! Dieses Heimatforum, eine Initiative dieser hoch ideologisierten Politsekte der Arbeitnehmer, will sich ständig in Italien einrichten. Diese ideologisierten Linkskatholiken wollen ihre Freunde in den italienischen Linksparteien unterstützen, allen voran Senator Peterlini. Das muss man nur sehen:" Gleiche Kappen,gleiche Brüder." Erst bei der Landtagswahl im Herbst wird sich zeigen, welchen Stellenwert diese sogenannten Arbeitnehmer (in Wahrheit linke grüne Sozis!) weiterhin in Südtirol einnehmen. Vielleicht kommt dann auch ENDLICH einmal ein Politiker, eine Politikerin darauf, die Heimatfernen (die treuesten der Treuen!) aus der Zuständigkeit dieser Politsekte zu befreien.

02.04.2008
Il Sud Tirolo NON è Italia, ma appartiene allo Stato Italiano - mentre terre italianissime come Istria, Fiume, Zara non sono più italiane,costringendo oltre 300.000 italiani all'esilio.
Che ci diano queste terre indietro e allora il SUD Tirolo si può benissimo staccare dall'Italia.
28.03.2008
Claudia, Südtirol

Ich bin der Meinung, dass die Autonomie sehr wohl in der Lage sein wird die Bedürfnisse
der Bürger zu vertreten. Jedoch nur wenn, die
SVP-Politiker entlich in der Lage sind und endlich von Ihrem Hohen Ross heruntersteigen
und begreifen, dass man nur durch gemeinschaftlich politische Entscheidungen und
Interessen im Stande ist, das VOLK der Südtiroler, welches noch übring geblieben ist,
richtig zu vertreten. Alle anderen haben hier nichts verloren. Ich glaube sehr wohl, dass viele unserer Tiroler eine Volkspartei wählen möchten,
sie sehen sich jedoch immer wieder hintergangen von den Politikern. Aber warum?
Die Autonomie bringt uns Südtirolern viele Vorteile, Wenn wir noch bei Österreich wären, wären wir sicherlich nicht ein so reiches Land.
Ich habe nichts gegen die Österreicher, finde jedoch, dass wir nicht nur Einbußen mussten, seit wir bei Italien sind. Es gibt immer Vor- und Nachteile, jedoch bin ich der Meinung, dass die Unabhängigkeit Südtirols und das Überleben als Selbstständiger Staat kaum möglich wäre!
Die Zukunft kann nur so aussehen, indem das Zusammenleben der Italiener akzeptiert wird, wir jedoch unsere KULTUR und SPRACHE schützen müssen, auch vor der ständig wachsenden Ausländerquote im Land. Jedes 10 Kind in deutschen Kindergärten ist mitlerweile ausländischer Abstammung. Ist das noch Normal??? Und wenn wir einen Autonomie verwalten, können wir dann nicht auch die Vorraussetztungen der sog. INTEGRATION so gestalten dass in erster Linie UNSERE Kultur respektiert wird? Und nicht immer Gesetze zum Schutz der "DISKRIMINIERTEN" gemacht werden. Wenn eine unserer Familien 4 Jahre auf eine IPEA Wohnung warten muss, warum bekommt einen "ausländische " Familie nach nur 4 Monaten Aufenthalt in unserem Land schon eine 70qm Wohung mit allen möglichen Zuschüssen? Wir sollten vielleicht mal nachdenken wo unsere Landesgelder hinfließen!!!

07.03.2008

Tre luna fa un tale Di Liberto ( prof univers. e parlamentare della repubblica),sostenuto da una claque di sinistri personaggi,lamentava l’ ingerenza e l’ arroganza del PAPA nel accettare l’ invito di essere alla Università la Sapienza per l’ inaugurazione dell’ anno accademico.
Questo Di Liberto ,sosteneva la stessa tesi, ieri sera ,su una Tv Nazionale sostenedo anche che falce e martello accompagneranno sempre la sua azione politica e il suo ideale di vita.
Questo Di Liberto con Bertinotti,Caruso, Luxuria, e tutti i nani del circo rosso strillavano che Il Papa ..deve stare in Vaticano e non” intrufolarsi” negli affari della gente ,delle università,della vita sociale o socialista .
CON lui strillava pure Pancho ..e i dotti suoi amici comunisti oggi recuperati da di Pietro.
Tre lune fa un tale Peterlini in nome e per conto della S.V.P., in un Italiano che peggio non si parla nemmeno a Gravina in Puglia, tentava con ogni retorica possibile di salvare al governo proprio quel Di Liberto, quel Bertinotti, quel Caruso, Quel /la Luxuria , Pardo Pancho e le accolite di “liberi” pensatori annidiati in tutte le università Italiane ad “insegnare” 20…max 30 ore a settimana che il Papa è un prepotente,sovversivo, oscurantista .
La stampa di oggi ,gaudium magnum, annuncia che oltre alla installazione della croce sul campanile della parrocchiale di Cavalese il Papa trascorrera le ferie estive in Alto Adige ,con soddisfazione immensa del governatore Luis Durnwalder e se soddisfatto è Lui …soddisfatta è la S.V.P.!
Ma la S.V.P. utilizzando la bocca di Peterlini , non tesseva lodi sperticate ai “nemici” del PAPA…solo tre lune fa?
Ma non cercava Peterlini in tutti i modi di far restare al governo della Nazione costoro LAICI …di alta cultura ? Non perorava la causa di DiLiberto,Bertinotti, Caruso,Luxuria ?
E’ evidente ,per rigore di logica e di parola data ..( diceva cosi Peterlini) ,che la S.V.P. inviterà il PAPA a sceglire altro luogo e altra meta …la Sua presenza potrebbe inquinare lo stile di vita dei Sudtirolesi condizionando la laicità di chi ….e fuori dai blocchi!
Caro Pontefice …io gia ho spedito ai suoi uffici la cassetta del “ lacrimevole” discorso di Peterlini in nome e per conto dei Sudtirolesi , amici e compari di quel Gotha di intellettuali RED CHIC che ritentano di conquistare il governo di questa inospitale Italia .
Claudio

28.02.2008
Diese Autonomie ist unsinnig und wertlos.
Mit imperialistischer Macht ein fremdes Gebiet als Kriegsbeute besetzen und dann den Deutschen und Ladinern eine italienische Kultur aufzwingen ist krasser Antisemitismus.
Süd-Tirol gehört zu Tirol und Österreich wie seit über 500 Jahren.
Da ist jede Autonomie nur nur die halbe Wahrheit, Augenauswischerei und politische Taktik.
19.01.2008
Wohin gehören denn die Ortschaften im Val Cordevole (BL) wie Caprille (alte Grenze bei der Apotheke dort), Rocca Pietore usw hin. Sind dort nicht gewisse Verwurzelungen mit dem oberen Etschtal sicht, bzw spürbar?
Antworten sie mir direkt! Danke/Grazie mille!
18.01.2008
Grundsätzlich bin ich durchaus für eine dynamische Autonomie. Das darf aber nicht so weit gehen, dass zum Beispiel die Möglichkeit einer ad hoc - Erklärung (vieler ad hoc - Erklärungen) bewehrte Säulen der Autonomie in Frage stellen. Es ist bereits gängige Praxis, dass sich Bürger italienischer Muttersprache als Angehörige der deutschen Sprachgruppe erklären um im öffentliche Dienst deren Stellen zu besetzen.
Ich ersuche deshalb, eine Abänderung der Durchführungsbestimmungen zum Autonomiestatut durchzusetzen, mit der die Prüfungssprache der erklärten Sprachgruppenzugehörigkeit zugeordnet wird. Mindestens eine der schriftlichen Prüfungsaufgaben, besser beide, sowie die mündlichen Prüfungen sollten in der erklärten Muttersprache abgelegt werden müssen. Ohne diese Maßnahme ist es nicht möglich die Stellen nach dem wirklichen Proporz der Sprachgruppen zu besetzen und die Zweisprachigkeit in der öffentlichen Verwaltung umzusetzen.
06.11.2007
Träume ruhig! Wer sich nur vor seinem Gewissen zwischen "Autonomie" (ich liebe diese Fremdwörter...) und Freiheit, Einheit und Selbstbestimmung entscheiden kann, wird nicht viel zögern.
20.10.2007
Tirolensis, Riva del Garda sagt:
Ich traüme von einer Autonomie Südtirols von Brenner bis Riva del Garda...
Si, ma prima diamo un ruolo importante alla Regione (giustizia? Istruzione? Trasporti?)! Credo che così uniti saremo ancora più forti nei confronti di Roma! Fidatevi! Saremo un micro-stato in Italia... Via le diffidenze da ambo le parti!
saluti da un autonomista trentino!
28.07.2007
Danke für die Unterstützung, Pauli R., allerdings muss ich dich (ebenso wie Werner) darauf hinwiesen, dass es die SED nicht mehr gibt und dass ich erst 2006 in 'DIE LINKE' bzw. damals noch Linkspartei.PDS eingetreten bin. Ich bin sowieso geborener Eutiner, und Schleswig-Holstein war und ist seit 1949 das nördlichste Bundesland der BRD. Ich finde die Menschenrechtsverletzungen der SED-Diktatur und die Verfolgungen von Dissidenten zu DDR-Zeiten wirklich erschreckend. Ich bezeichne mich als DEMOKRATISCHEN Sozialisten.
15.07.2007

-> Anton: Das klingt schon hart, wenn man sich das so durchdenkt: Wenn man nördlich der Donau in Niederösterreich wohnt und diese Heimat auf einmal tschechisch werden hätte sollen. Das Beispiel DDR lässt grüßen! Und Österreich hat es damals den Deutschen vorgezeigt, wie es gehen konnte, das gesamte (aber eben leider nicht ganz) Staatsgebiet nämlich durch Unabhängigkeit gegenüber Ost und West zu behalten. Die (maßgeblichen) Deutschen waren (wurden) leider davon überzeugt, dass es sinnvoller sei, sich dem Westen anzugliedern usw. (... nichts zur eigentlichen Sache!)
Die Tschechen hatten ja nicht einmal das Volk, um die ehemals sudetendeutschen Gebiete zu besiedeln, wovon sich jeder überzeugen kann, der durchfährt. Nur jedes dritte Haus ist bewohnt.
-> Anton: Aber wenn ich meine, dass ein von Ostösterreich losgelöstes Westösterreich kein Schaden für beides wäre, kann man das nicht mit deinem Beispiel vergleichen, wo Ostösterreich tschechisch wäre. Denn in meinem Fall handelt es sich um zwei deutsche (bzw. österreichische) Teile Österreichs; in deinem Fall ist es ein deutscher/österreichischer und ein tschechischer. Dass zwei deutsche Staaten auch in einem Staatenbund zusammenarbeiten könnten, zeigte ja auch schon die 800-jährige Geschichte des heiligen römischen Reiches.
Sollte also eine Loslösung Süd-Tirols von Italien nur möglich sein, wenn es mit einer Unabhängigkeit Gesamttirols (+Vbg) einhergeht, befürwortete ich eben solch eine Unabhängigkeit, was aber nichts daran ändert, dass ich eine gesamtösterreichische Lösung bevorzuge.
Der SEDler stört nicht. Selbstbestimmung sollte auf breitester Grundlage von allen Parteien und Gruppen vorangetrieben werden (können).

25.06.2007
Interessante Ansichten, nur das blödsinnige Gequatsche des SEDlers Kristof Heitmann nervt.
08.06.2007
Anton, St. Jakob

@Pauli. P.S. Ich habe natürlich in meinem letzten Beitrag an Sie nicht Inn-, sondern Mühlviertel gemeint, also das Land nördlich von Linz am linken Donauufer mit Freistadt. Bis zum österr. Staatsvertrag von 1955 von der SU besetzt, genauso wie Niederösterreich und Teile von Wien. Übrigens, damals hat es noch 5x so viele oder noch mehr Tschechen und Slowaken in Ostösterreich als angestammte Minderheit gegeben, als Italiener in Süd-Tirol im Jahr 1918 und die Regierung in Prag wollte nach 1945 allenernstes etwas daraus machen, als ob die Vertreibung von sog. Sudetendeutschen nicht schon genug an Vergehen gegen die Menschlichkeit wäre. Für mich persönlich kann kein Volk auf der Welt so schuldig oder unschuldig sein, um so behandelt zu werden, wie die Nazis und die italienischen Faschisten die von ihnen unterdrückten Völker behandelt haben, oder vice versa. Ich bitte um Entschuldigung, dass ich das zuerst verwechselt habe, ich bin aber nicht in jetzigen Grenzen von Österreich geboren und zur Schule in den 70-ern gegangen, daher kann mir manchmal so ein Lapsus passieren. Ich habe einmal in einem äusserst entlegenen und unberührtenTal in den Bergen gelebt, vergleichbar mit Trafoi am Ortler und die deutsche Schriftsprache und Geschichte und Geographie von Neu- und Alt-Österreich und von allen Teilen des geteilten Landes Tirol erst in der Schule halbwegs gut gelernt. Italien war und ist für mich bis Heute ein schönes Land, aber südlich von Süd-Tirol, als Kind habe ich es nur aus der Ferne via Medien und vor allem aus schönen Filmen wahrgenommen. Für mich liegt Heute die Heimat in Österreich, sei es im alten oder im neuen Teil dieses Alpenlandes, hoffentlich auch einmal in einmen vereinten Land Süd- Ost- und Nord-Tirol in einer Europäischen Union freier Völker.

08.06.2007
Anton, St. Jakob

@ Pauli. Ich kann Ihre Frage so beantworten: Welchen Schaden hätte Rest-Österreich in Wien und Nieder-Österreich gehabt, wenn die damals historisch belegte, aber Heute wenig bekannte Forderung der tschechoslowakischen Benes-Regierung in Prag von 1945 bei den Allierten und Siegermächten realpolitisch durchgegangen wäre, nämlich nach einer für die damalige Tschechoslowakische Republik angeblich aus strategischen, wirtschaftlichen und topographischen Gründen von Prag geforderte Grenze am linken Donaufer quer durch Österreich? Hätte damals um 1945 zufällig die CS-Republik dieses Land bis zum linken Donauufer militärisch besetzt, hätte man 100%-tig dies auch dort so gemacht, wie Italien 1918 es mit Süd-Tirol gemacht hat. Falls man die Bevölkerung aus dem Inn-, Wald- und Weinviertel und aus Wien aus den 21. 22. Bezirken nicht vertrieben hätte, dann würden sich vieleicht Heute die Ostösterreicher in einer Lage vorfinden, wie die Westösterreicher in Süd- und Nord-, Ost-Tirol. Dieses Land und diese Nation besteht nicht nur aus Ost-Österreich, sondern aus dem westlichen Teil und für mich persönlich gehört dazu eindeutig die Tiroler Einheit, solange eine demokratisch legitimierte Bevölkerungsmehrheit in diesem Teil der Heimat dies will und befürwortet und das ist kein Gnadenakt, sondern ein erstes und wichtigstes Menschenrecht, nämlich auf die eigene Selbstbestimmung als einzelner Mensch und als eine tiroler und damit österreichische 2/3Volksgruppe, wie im Fall von Süd-Tirol von Heute. Die Autonomie ist nicht schlecht, sie ist für das Land ein Segen, aber die Selbstbestimmung und die Tiroler Einheit in Europa freier Völker ist noch viel besser und dem heutigen Demokratieverständnis und der politischen Verfassung in der EU zumutbar und zuträglich.

07.06.2007
Pauli, in der Nähe von Wien
Meinetwegen kann sich Tirol mit Vorarlberg ruhig auch vom Rest Österreichs abspalten.
Warum auch nicht?
Welchen Schaden hat Rest-Österreich, wenn Vorarlberg nicht mehr dabei wäre?
20.04.2007

An österreicher.
Einige Klarstellunngen:
1.Von Einmischung kann nicht die Rede sein, ich will lediglich mitdiskutieren.
2.Eine mögliche Zugehörgkeit Südtirols zu Österreich betrachte ich ebenso kritisch wie den Verbleib bei Italien, beides vor allem aus geschichtlichen Günden. Jedoch würde ich die Zugehörigkeit zu Österreich favorisieren.
3.Einen unabhängigen Staat würde deswegen favorisieren, weil es in Südtirol eine starke italienische Minderheit gibt. Diese würde, ebenso wie die ladinisch Minderheit, bei einer Zugehörigkeitzu Österreich in die Bedeutungs losigkeit versinken, in einer Republik würde sie es nicht.
4. Was die Nazi-Zeit anbelangt, haben wir in Schleswig-Holstein die Geschichte wesentlich besser verarbeit als große Teile der Österreicher, wenn man sich die Wahlergebnisse der FPÖ (14%) und des BZÖ (4%) anschaut (Was keine Verdächtigung sein soll).
5.Die Möglichkeit einer Zugehörigkeit Vorarlbergs und Nordirols habe ich im Konjunktiv angegeben.
20.04.2007
Nick, Brenner

Die Geschichte dieses Landes spricht eine klare Sprache. Das Land Tirol ist vor 750 zu Österreich gekommen. Nach dem Verlust der Eigenständigkeit unter Napoleon und während der Fremdherrschaft der Bayern und des Königreich Italien um 1809 scheuten die Tiroler nicht die grössten Opfer aufzubringen um wieder zu diesem Österreich zu gehören. Sie wurden dabei vom Landesvater Tirols, südtiroler Sandwirt aus St. Leonhard i.P. Andreas Hofer angeführt. Genauso kämpften sie an der Tiroler Front im I.Weltkrieg für Tirol und Österreich und kein Zentimeter des damaligen tiroler Bodens konnte von Italien erobert werden. Erst durch einen diplomatischen Betrug und Verrat an Österreich-Ungarn ist das Königreich Italien in den heutigen Besitz von "Kriegsbeute" Südtirol gekommen. Die Geschichte des südtiroler Widerstandes gegen die Verweigerung der Autonomierechte und für die Selbstbestimmung und Wiedervereinigung mit dem Bundesland Tirol in den Jahren 1954 - 1972 sprechen eine klare Sprache wo die Tiroler und zwar in Österreich und in der Autonomen Provinz Bozen heute ideologisch sich befindien. Die Petition der südtirroler Bürgermeister an den österreichischen Nationalrat mit der Forderung nach Selbstbestimmung für das Land von 2006 ist ein weiteres Beispiel der Österreich Verbundenheit der Bevölkerung in diesem Teil Tirols südlich des Brenners. .

19.04.2007
österreicher, österreich
An Kristof. Da willst du also, dass sich Vorarlberg und Nordtirol von Österreich trennt und mit Südtirol einen eigenen Staat macht? Ich sag dir nur eins: Träum ruhig weiter, misch Dich bei uns nicht ein und schau lieber auf deine Bürger in Schlewig Holstein. Rückkehr Südtirols ja, aber sicher keine Trennung Tirols von Österreich. Wir wurden nachdem ersten Weltkrieg genug gestraft (und ihr auch). Wenn das dein Ernst ist, was du schreibst, dann gebt Ihr Scheswig-Holstein denjenigen, denen Ihr was angetan habt. Du weißt schon was ich meine????
19.04.2007
Wenn wir Deutschen uns nur immer schön untereinander streiten können, dann haben alle anderen es leicht, sich durchzusetzen. Man nenne mir ein Volk, das so wenig Gefühl für sich selbst hat wie wir.
Die Südtiroler sollten mal ab und zu nach dem Elsass schauen, dann wüssten sie, was ihnen droht.
17.04.2007
Grüß Gott!
Ich bin Norddeutscher und Mitglied der im Deutschen Bundestag vertretenen, demokratisch-sozialistischen Linkspartei. Ich finde es ziemlich traurig, dass es in Südtirol keine einzige demokratisch-sozialistische Partei gibt und dass man bei Ihnen angesichts der Sammelparteien SVP und UfS als Linker keinerlei Auswahl unter den Parteien hat. Auch würde ich die Gründund eines Staates Tirol begrüßen, eventuell zusammen mit den österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Übrigens: Sie leben in einem wirklich sehr schönen Land; ich war schon mehrmals dort und erwäge sogar eine Auswanderung nach Südtirol!
Viele Grüße,
Kristof