30.03.2007
Ich traüme von einer Autonomie Südtirols von Brenner bis Riva del Garda...
16.02.2007
Franz Tschurtschentaler, Obervintl
Selbstbestimmung für die Südtiroler und eine Zukunft für alle Tiroler in einem Land Tirol, dafür Autonomie für die Italiener im Bozner Raum und für die Welschtiroler in Trentino.
25.01.2007
viennapezi, Österreich
Die Südtirolautonomie ist vorbildhaft, und sollte auch in anderen Gegenden angewendet werden, wie zum Bsp. in Kärnten.
Kärnten ist sowas von undemokratisch, alleine die 10 % Wahlhürde bei Landtagswahlen ist eine Zumutung, ausserdem gibt es keine zehn Prozent Slowenen nicht mehr inKärnten, und wenn Hr. Haider weiter so regiert, wird es bald gar keine kärntner Slowenen mehr geben.
Schön das es den Ladinern und deutsch-Südtiroler in Südtirol besser geht.
Danke viennapezi
08.11.2006
Und was wäre, wenn die zugewanderten türkischen und jugoslawischen Minderheiten in Wien und anderen österreichischen Städten (aber auch zB in Berlin) so wie Fini auftreten? Könnten wir dann die eigene Kultur zugunsten von Drei-, Vier- oder Fünfsprachigkeit abschaffen?
Und wenn es in italienischen Städten, zB in Rom, zugewanderte Minderheiten gäbe, wäre es Herrn Fini recht, würden diese aufeinmal türkische (oder afrikanische? mir fehlt der Einblick) Straßennamen fordern?
07.11.2006
Karlk, Oetztal
Heute hat AN-Chef Gianfranco Fini erklärt: "Die Italiener sind eine Minderheit in Südtirol. Dies kann man nicht leugnen, weil die Zahlen eine klare Sprache sprechen". Diese Tatsache hat er dann direkt in zusammenhang gebracht mit einer Diskriminierung der Italiener in Südtirol. Dies ist aber nicht untermauert. Daß die deutschsprachige Minderheit in der Vergangenheit in Italien diskriminiert wurde, ist kein Beweis dafür daß heute die Italienischsprachige Minderheit in Südtirol diskriminiert wird. Zum Gluck schützt die Autonomie alle Sprachgruppen. Solche Angriffe zeigen aber daß die Autonomie in manchen Händen nicht sicher ist, und daß sie zur Sicherheit weiterentwickelt werden soll.
16.09.2006

Ich hoffe sehr, dass jemand diese mail liest.Gibt es in Wien einen Ansprechpartner der SVP, vieleicht in der ÖVP, die S.Tirolsprecherin, Frau Brinek? Erbitte von Ihnen Auskunft! E-Mail oder Tel. 0043-1-810 20 90
Ich lebe in Wien und bin dr. der politikwissenschaften, ich verfolge daher mit grossem interesse die entwicklung der südtiroler autonomie. Sie gibt anderen völkern hoffnung, die unter mehr oder weniger erträglichen
fremdherrschaft leben müssen, sei es als mehrheitsbevölkerung im eigenen siedlungsgebiet oder als ethnische minderheit eines landes. Ich erinerre da an Sarden, Aoster, Katalanen, Basken. Nordiren, Waliser und Schotten in G.B., Friesen, Bretonen, Korsen, Elsässer, Sorben,Albaner in Serbien (Kosovo),Polen in Litauen und Belarus, Karelier (in Russland an der grenzu zu Finnland) Fast alle diese Minderheiten haben gemeinsam, dass sie sich von ihrer staatsmacht emanzipieren wollen. Das gelingt manchmal, ich erinerre an Scheidung der Tschechoslowakei, Zerfall Jugoslawiens oder neueren datums die scheidung zwischen Serbien und Montenegro, die als resultat einer freien abstimmung zustande gekommen ist. Was in Osteuropa recht und billig ist und endlos von allen medien seit ewigen zeiten verbreitet wird, dass müsste doch auch für grössere europäische völker möglich sein, die wie z.b. die Südtiroler, über eigenes gebiet, eigene identität, eigene verwaltung verfügen.In Europa freier völker darf es keine unerledigten minderheitenfragen geben!!!!! Das was die europäischen nationalstaaten an einzelnen europäischen volksgruppen verbrochen haben, das müsste die EU wiedergutmachen! Die politischen eliten der Republik Österreich fordern mit sicherheit keine grenzverschibungen, aber es ist seit fast 90 jahren das bestreben dieses staates das Volk Südtirols in die lage zu versetzten frei und ohne jeden zwang von Rom oder Wien über seine zukunft zu entscheiden, wieauchimmer dieser entschluss ausfallen würde. Österreich könnte wohl nach so einem freien entschluss Südtirol einen Platz an seiner seite anbieten und würde darüber endlos glücklich sein, wenn
z.b. das neue bundesland Südtirol diesen platz annehmen würde, aber es sollte endlich einmal möglich sein in Europa des 21. jhdts. über solche fragen zu diskutieren.Ich kenne aus diversen besuchen dieses schöne land zwischen Brenner und Salurn. Das Klima zwishcen den Volksgruppen ist immer noch vergiftet, nach meiner Beobachtung. Italien hat sicherlich unendlich viel dazu beigetragen um diese kluft kleiner zu machen, aber solange die Südtiroler aus freien Stücken über ihren endgültigen politischen Status nicht entscheiden können, solange wird es sich an diesem Klima nichts ändern. Die SVP macht eine sehr zukunftsorientierte und kluge politik. Die jetzige anwendbare
konstruktion der EU würde auch neue modele des politischen zusammenlebens in Südtirol ermöglichen. Z.B. man könnte doch ein neues
model zwischen Brüssel-Bozen-Rom-Wien ausarbeiten, wo die Republik Österreich und die Autonome Provinz Bozen/Bolzano in solchen Fragen, die die italienische Souevernität in S.T. nicht berühren, nach aussenhin gemeinsam auftreten, über die schon jetzt verfügbaren Möglichkeiten der regionalen zusammenarbeit. Dazu bräuchte man aber einen Gründungsakt von einer neuen politischen Einheit unter dem Arbeitstitel "Republik Österreich und die Autonome Region Bolzano/Südtirol (Dazu müsste Rom endlich einmal die Bezeichnung Südtirol akzeptieren und nicht nur dulden), der defacto auf eine Arf
doppelsouvernität auslaufen würde. Europäisch gesprochen es ist relativ egal, ob z.b. die Provinz Belluno zu Veneto oder zur Lombardei gehört. In vielen Fragen würde die Kompetenzübertzragung dem Land und dem Staat nur nutzen! Zum Schluss möchte ich noch etwas anmerken. Die Österreicher sind Italien als Land und Volk mehr als freudschaftlich eingestellt,aber mit ausnahme von allen Südtirolfragen. Italien ist im Vergleich zu Land
Nord-Süd-Osttirol riesengross, also was sollte die römische regierung in zukunft daran hindern diesem kleinen Tirolervolk das Recht auf Selbstbestimmung einzuräumen. Südtirol hat natürlich auch sehr viel von Italien proffitiert, diesen positiven Einfluss will wohl jeder behalten, aber solange alle Tiroler kein Gefühl haben, dass sie nicht in einem Tirol leben, wird es eine grosse dissonanz zwischen den volksgruppen geben. Z.B. was spricht dagegen einen gemeinsamen (nach Absprache zw. Rom-Wien) Landtag zu konstituieren, der gelegentlich gemeinsam tagt und zwar bestehend aus allen Tiroler Landtagen, d.h. Nord-Südtirol, Trentino.
Österreich würde sich über mehr Italien im eigenen land wohl nur freuen und Autonome Region Trento-Bozen über mehr Österreich im eigenen Land wohl auch. Niemand würde dabei etwas verlieren, es wäre wohl eine win-win situation.Die aufbruchstimmung wäre in der region gross-Tirol wohl unbeschreiblich.,zum wohle Tirols, Österreichs, Italiens.Jede reise beginnt bekanntlich mit dem ersten schritt. Dazu müssten sich aber vor allen die italienischen politischen eliten die frage stellen, ob sie das wagen in vertrauen dass keine seite die andere übervorteilt. Vertrauen ist gut, kontrolle ist besser, daher bedarf es in Südtirol einer dynamischen Autonomie die das italienische volk und das österreichische volk in allen Südtirol betreffenden fragen endgültig versöhnt
und beiden volksgruppen in S.Tirol die leidvolle geschichte vergessen lässt.. Dazu braucht es aber noch wahrlich einer Titanantrengung in Wien und Rom. Das aber was S.Tirol für eigenes land erkämpft hat, aus der position einer ethnischen minderheit, wird allen anderen minderheiten in Europa und der Welt als positives beispiel einer demokratischen konfliktbeilegung dienen. Damit wird Europa freier,demokratischer und humaner und die menschen bekommen alle ihnen zustehenden Rechte.Leider sind wir in der EU im Jahre 2006 noch nicht so weit. Hochachtungsvoll Dr. Oleniacz.M.@aon.at

29.03.2006
Man kann das Wort "Autonomie" in Zusammenhang mit Südtirol gar nicht mehr hören. Was ist den Autonomie? Wenn nicht jeder etwas anderes darunter versteht, dann ist der Nationalstaat für die Aussenpolitik und die Verteidigung zuständig. Alles andere regelt das autonome Land selbst! Das ist Autonomie!Südtirol hat doch noch nicht einmal die Rechte eines deutschen Bundeslandes. Bezeichnet man vielleicht Bayern oder Baden- Württemberg als autonom? Eine Dummheit wird nicht deswegen zur Wahrheit, wenn man sie ständig wiederholt. Wer diesen Quatsch immer noch im Munde führt, sollte einmal das "Südtiroler Autonomiequiz" machen. Als erster Preis winkt eine Freifahrt auf der Pichler- Rolle: 1,) Wie heißt der Landesrat für Finanzen? 2.) Wie heißt der Landesrat für Inneres? 3.) Wie heißt der Landesrat für Justiz? 4.) Wo ist der Hauptsitz der Südtiroler Polizei und wie heißt deren Leiter? usw. usw.
27.02.2006
WWW, Bozen
Die SVP und die Südtiroler Autonomie hängen natürlich sehr eng zusammen. Allerdings kann es für die Autonomie keine Dynamik geben, wenn diese nicht von der regierenden Mehrheit ausgeht; bzw. Bürgerinnen und Bürger über deren Vertreter in der Politik nicht mitregieren können.
In den meisten Fällen, in denen starke Parteien über zu lange Zeiträume die absolute Mehrheit haben, fehlt es irgendwann an Dynamik.
23.02.2006
König Laurin, Bozen

@ Denker - Auch ich sehe in der gemeinsamen Überarbeitung des Autonomiestatuts eine einzigartige Chance, die es gilt zu nutzen. Unsere derzeitige Landesautonomie wurde zwischen SVP, Rom und Wien ausverhandelt. Alle gesellschaftlichen Gruppen im Lande, die sich nicht in der SVP wiederfanden (also deutschsprachige Oppositionelle, sowie ausnahmslos alle Italiener) waren von diesem Autonomieprozess ausgeschlossen. So wurde die derzeitige Autonomie im Lande zur alleinigen - gleichsam "privaten" - Angelegenheit der SVP. Alle anderen gesellschaftlichen Gruppen hatten sie zur Kenntnis so wie sie war und lehnten sie innerlich entweder ab oder stimmten ihr mehr oder weniger widerwillig zu. (so nach dem Motto: Friss oder stirb!) Ich bin heute überzeugt davon, dass die Art, wie die SVP die Südtiroler Autonomie erkämpft hat, damals die einzig mögliche und deshalb die richtige war. Trotzdem gab und gibt es einen entschiedenden Nachteil dabei: Das derzeitige Autonomiestatut war und ist nicht in der Lage, einen Verfassungskonsens herzustellen. Ein bestehender Verfassungskonses ist aber die Grundlage einer jeden funktionierenden staatlich-politischen Ordnung. Da wir jetzt die Möglichkeit haben, die Autonomie nicht mehr gegenüber Rom abtrotzen zu müssen, sondern hier im Land selbst zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen und ethnischen Gruppen neu zu verhandeln, ergibt sich für uns zum ersten Mal die Chance, einen solchen - bisher fehlenden - Verfassungskonsens herzustellen. Und wenn zusätzlich noch das Gedenken an den Abschluss des Gruber-Degasperi- Abkommens, sowie in drei Jahren das Gedenken an 1809 richtig begangen wird (d.h. unter ausdrücklicher Einbeziehung der Italiener), so könnte ich mir vorstellen, dass wir in 5-10 Jahren das haben, was uns heute noch fehlt: Ein von allen Sprachgruppen geteiltes und alle Sprachgruppen einigendes Landesbewusstsein.

23.02.2006
Denker, Land Südtirol
@ Unbekannt, Südtirol
Zuerst einmal ein territoriales Bewußtsein entstehen lassen, und dann können/sollen/müssen wir den Zug in Richtung Selbstbestimmung fahren lassen. Bzgl. Selbstbestimmung habe ich mit Forumsteilnehmer Pé viele gemeinsame Denkweisen!
23.02.2006
Denker, Land Südtirol
@ Unbekannt, Südtirol
Sieh dich doch einmal auf dem Land, auf den Oberschulen um, und du wirst feststellen, dass nur ein geringer Teil der deutschen Oberschüler des italienischen gut mächtig ist (hast du nie etwas gehört vom deis huara waltsch). Vergiss aber nie dich zitierend: "Die Sprache in Südtirol ist Deutsch, Kultur und Geschichte haben wir eine eigene....". Ich möchte dich in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, auf dem von pé geführten selbstbestimmungsblogspot (www.selbstbestimmung.net) findet man ein Link mit dem Namen Vejin, hier blättert man unter Geschichte und dann kam mir ein Kapitel vor den Augen: Vinschgau - Zwangsgermanisierung. Ich bitte dich das mal genau durchzulesen, und dann können wir wieder weiter reden, bzgl. Geschichte Deutsch. Denn bis in die 1970er Jahre, ja "stuckenweis" bis heute werden im Vinschgau Höfe "rumauntsch" geteilt. Von wegen deutsch??
23.02.2006
@Denker, Südtirol
Aber dabei möchte ich dir schon darauf hinweisen, für wen in Südtriol die Autonomie geschaffen wurde, zum Schutze der Deutschen und Ladiner in Südtirol. Sie beinhaltet unteranderem den Schutz der Südtiroler Sprache, Kultur und Bidlung. Und die Sprache in Südtirol ist Deutsch, Kultur und Geschichte haben wir die eigene und nicht die Italienische.
Des weiteren möchte ich anmerken, wer woll am meisten gegen ein miteinander bzw. keinen Respek vor uns Südtiroler , unserer Muttersprache, Geschichte und Kultur hat. Dazu braucht man nur die Ereignisse der letzten Wochen betrachten, der Aufstand der Italiener nach der Unterzeichnung der Petition, der Skandal um Plankensteiner und die heutige Meldung, dass das Deutsch an italienischen Schulen misserabel ist bzw. italienische Schüler können fast kein Deutsch. Also bitte und dann willst du noch den Wind aus den segeln nehmen.
22.02.2006
Denker, Land Südtirol
Meiner Meinung nach sieht das von der SVP und Rom ausgehandelte Paket, in der Praxis zwei getrennte sich ständig befehdende ethnische Autonomien vor. Auch Sie als Südtiroler Volkspartei, so habe ich den Eindruck sehen die Autonomie als die Ihre, nicht die des Volkes von Südtirol an. Ich bin für eine Weiterentwicklung der Autonomie, weg von zwei sich selbst verwaltenden Ethnien zu einer Territorialen Autonomie wo sich die beiden Volksgruppen miteinander, und nicht wie meiner Meinung nach im jetztigen Sinn nebeneinander, verwalten. Dies auch dadrum um ein gemeinsames territoriales Bewußtsein zu kreieren und den "Disagio" den Wind aus den Segeln zu nehmen. Frei nach "Wir (alle in Südtirol, ich meine alle) sind Wir!