13.06.2006
Österreicher, Wien
Einen Freistaat Tirol wird es nicht geben. Tirol ist seit Jahrhunderten Teil Österreichs und das bleibt es auch. DIe Provinz Bozen kann machen was sie will, das interessiert in Österreich (leider) ohnehin kaum jemanden.
10.06.2006
Vinschger, Tirol-Süd

Man muss mal unbefangen zum Thema Selbstbestimmung rangehen. Was wäre wenn Südtirol in die Selbstbestimmung gehen würde:
- Wir müssten unsere Polizei selbst besolden
- Hätten wir eine Armee müssten wir die auch zahlen?
- Was tun mit den Italienern und Ladinern im Lande? ("Umvolken" - na bittschean!!! geht doch nicht - da würde uns ganz Europa Probleme von A - Z bereiten)
-Wie wollen wir das etwaige Staatswesen austarieren.
- Welche politische Partein von rechts bis links wollen wir dann haben
- Ich bin kein Grüner, aber ein Thema der Grünen-Verdi-Verc: Interethnischer Mensch (Ich sage dazu mir passt eher der früher von der SFP propagierte Südtiroler)
- Welche Wirtschaftspolitik sollen wir dann machen (Keynesianer oder Neoliberal)
- Denn ein Anschluss an Österreich kommt für mich nicht in Frage, denn siehe Nordtirol muss mit ein bisschen mehr der Hälfte Landeshaushalt als Südtirol auskommen bei mehr Bevölkerung, für mich käme nur ein Freistaat Tirol in Frage, aber was sollen die Nord- und Osttiroler? Wollen die bei Österreich bleiben?
- Wie wollen wir dann Südtirol mit seinen drei Sprachen ausgestalten.
- "Volkstumspolitik" - ma klingt gut; aber ich der aus der Wirtschaft kommt, kann da nur sagen: Geld nehmen alle, ob nun Deutscher, Italiener oder Ladiner! Da beim Geld, da lassen fast alle Ihre Hüllen fallen, da redet doch niemand von Volkstumspolitik. Hast du Geld ist das gut, hast du keines bist du nichts Wert. Ich erlebe es sechs Tage in der Woche, und es geht doch nur ums liebe Geld, Deshalb kommt es mir bei den Volkstumspolitischen Rednern vor wie Persiflage. Volkstumspolitik kommt mir immer vor wie Brunnenvergiftung und zwar von Deutschen und Italienern. Zuerst muss jeder selber wissen wo er hingehört und nicht durch die Politik zuordnen lassen. Ich bin ein Deutscher und will mit den Italienern in diesem Land in Ruhe leben. Ich zahle für das Herz-Jesu-Feuern alles aus meinem Geldbeutel, udn nicht wie andere "Patrioten" von Parteimännern und Vereinen Geld zugesteckt bekommen.
- Für die Zukunft bereiten mir die Italiener in Südtirol wenig kopfzerbrechen, sondern Pakistani und andre Musulmanen.
- Und Vinschger Landsmann: Wenn nicht Italien wo willst du dann hin: Wie ich angesprochen habe zu Österreich oder träumst du auch vom unabhängigen Staat Tirol in Grenzen die man noch festzulegen hat?
Dies nur einige Denkanstöße um mal weiter zu denken, das heißt über einen etwaigen Referendum hinaus. Grüsse aus dem kreativsten Landesteil: dem Vinschgau (bis ca. 1750 im oberen Teil "rumauntsch")!!

08.06.2006
Peter Pbrugger, Gewissen
Nach der heutigen Presseaussendung mit dem Inhalt "Die SVP wird auf das Selbstbestimmungsrecht nicht verzichten" soll Pichler-Rolle endgültig zurücktreten! Entweder er hält sich endlich an seine eigenen Worte oder er tritt endgültig zurück und kann dann seine Bekannten belügen! Die Szenen der letzten Tage haben eindeutig bewiesen, dass die SVP die Italianisierung Südtirols in Form einer minimalen Teilautonomie beweihräuchert! Freiheit für Südtirol
08.06.2006
Steve, Vinschgau
Man kann dem "Mitteleuropäer" nur in Allem beipflichten. Hoffentlich gehen allen deutsch- und ladinischsprachigen Südtirolern endlich die Augen auf und wählen 2008 Parteien, die es auch volkstumspolitisch gut meinen mit unserem Land. Falls die Leute vor lauter Protzbauten und Geldpolitik nicht schon total desinteressiert sind, dürfte das auch eintreten. Dass dabei immer mehr Italiener die Volkspartei wählen werden, scheint diese nur in geringem Ausmaße zu kümmern, wie die letzten Wahlen bewiesen haben. Deshalb nochmal: hoffentlich gelingt es Südtirol in einer demokratischen Abstimmung, vom korrupten Italien, wo wir überhaupt nicht hingehören, loszukommen. Ein schöner Tiroler Gruß aus dem Vischgau
08.06.2006
Mitteleuropäer, Mitteleuropa

SVP-Unser Auftrag ist Südtirol
Naja, es ist wirklich leicht die Leute heutzutage zu verkohlern!
Wenn Sie (die hohen Damen und Herren der einstmaligen VOLKSpartei) sich eingehend mit der Wähleranalyse der SVP beschäftigen würden, dann würden sie vielleicht sehen, daß viele Ihrer einstigen Zufüßenliegenden sich abgekehrt haben. Ihre Reaktion darauf war wie nicht anders zu erwarten eine typisch politische. Da sie das angepeilte Wählerpotential durch viele italienische Stimmen aus den italianisierten Städten erhalten haben, waren Sie, in Person und Stimme des heiligen Herrn Bruggers, mit dem Wahlausgang zufrieden.
Ganz in diesem Lichte sehe ich natürlich auch Ihre Reaktion auf den Vorschlag des Herrn Cossiga (über die wahrscheinlichen Hintergründe des Gladio-Mitbegründers könnte man auch manche Mutmaßung anstellen) endlich (vielleicht zu spät, oder in Ihrem Sinne rechtzeitig?) das Selbstbestimmungsrecht durchzusetzen?
Ein Selbstbestimmungsrecht, das ganz im Gegenteil zu dem was aus Ihren Kreisen als Provokation oder gar als Witz bezeichnet wurde, zu den Grundrechten der Völkergemeinschaft gehört!
Wenn man sich mit einigen Südtirolern unterhält, die gegen die logisch nachvollziehbare Wiedervereinigung sind, dann kommt meistens das Argument auf, es ginge den Tirolern südlich des Brenners doch so viel besser. Ja meine Sie etwa, daß die Nordtiroler in Strohhütten hausen und arbeitslos den ganzen Tag auf den ungeteerten Straßen rumlungern?
Räumen Sie, die politisch Verantwortlichen (Partei und Dolomiten) im südlichen Landesteil doch endlich mit diesen Fehlinformationen auf! Aber vielleicht liegt es ja in Ihrem Interesse, diese Märchenstunde weiterzuführen.
Fakt ist jedoch, daß mehr als die Hälfte der Südtiroler nicht für einen Verbleib im italienischen Staatsverband ist! Daran konnten Sie mit Ihrer nun schon Jahre andauernden Politik nichts ändern.
Mit gesamttirolerischen Grüßen, ein Mitteleuropäer.

07.06.2006
flo2, Tirol
wer ist denn der oskar aus rom? sollten wir den kennen?? :)
05.06.2006
Elmar Pichler Rolle, Bozen
Derzeit kann die Regierung in Rom Landesgesetze vor dem Verfassungsgerichtshof anfechten. Mit der neuen Verfassungsreform hätte sie darüber hinaus noch die Möglichkeit, Landesgesetze außer Kraft zu setzen, in dem sie erklärt, daß sie gegen das nationales Interesse sind. Das funktioniert, in dem beide Kammern des Parlaments das entsprechende Landesgesetz per "nationalem Interesse" zu Fall bringen. Also in der Tat: eine neue oder wieder einzuführende Handhabe des Parlaments in Rom.
05.06.2006
Oskar, Rom
Hallo,
zur Zeit herrscht etwas Konfusion bezüglich des Begriffs "nationales Interesse", das mit der neuen Verfassungsreform wieder eingeführt werden soll. Die Tageszeitung schreibt am 31. Mai auf Seite 2, dass damit Staat oder auch Regionen beim Verfassungsgerichtshof rekurrieren könne, sollte ein Gesetz die Kompetenzen von Staat oder Region beschneiden. Oskar Peterlini schreibt in der gleichen Zeitung am 3./4. Juni auf Seite 2, dass mit der Einführung des nationalen Interesses nicht mehr unabhängige Gerichte darüber entscheiden, ob Regionalgesetze den Staatsgesetzen widersprechen, sondern dass die Zentralregierung ein Gesetz vor dem Parlament!! in Rom anfechten kann. Was nun, vor dem Gericht oder vor dem Parlament. Für mich ein entscheidender Unterschied. Weiss jemand die Antwort?
Grüße
01.06.2006
Antwort an EX SVP, Unterland
Ich respektiere ihre Aussage, aber......wir sind ja ein Bergvolk. Langsam denken ist nicht umbedingt schlecht oder negativ. Es ist besser wenn man langsam aber gut denkt.
Selbstbestimmung ist kein Recht. Ich bin für eine Volksabstimmung, weil alle Südtiroler zusammen entscheiden müssen. Vielleicht sind ja nicht alle so überzeugt wie sie es sind.
01.06.2006
EX SVP Wähler, Unterland
Also ich muß schon sagen das es eine Frechheit ist von sich selbst auf andere zu schließen. Nur weil unser SVP Obmann S.Brugger anscheinend etwas längere Denkzeiten benötigt muß man noch lange nicht alle Südtiroler als langsamdenkendes Bergvolk hinstellen. Es mag ja sein das es manchmal so scheint da ja viele Südtiroler immer noch glauben das man die SVP wählen muß um Einigkeit und Stärke zu demonstriern um zu unserem Recht sprich Selbstbestimmung zu kommen.Aber jetzt dürfte sogar dem Letzten gutgkäubigen Tiroler ein Licht aufgegangen sein.Ich hoffe das es bei den nächste Wahlen viele sein werden die beweisen werden kein langsamdenkendes Bergvolk zu sein sondern Tiroler die sich ihre Heimat nicht von ein paar nur auf die eigene Brieftasche schauenden Parteiüpolitikern verkaufen lassen.
01.06.2006
FORUM - DEMOKRATIE, HAUPSTADT BOZEN
Die SVP hat sicherlich viel für unser Land getan! Dieses Forum ist auch sehr demokratisch!
Die SVP ist auch eine demokratische Partei!
Unser System ist aber weniger demokratisch. Seit dem 2ten Weltkrieg regiert nur eine Partei. In einer Demokratie bleibt die Macht nicht immer in den Händen der gleichen Partei. Ich denke dass unser Land reif genug ist um einen Schritt weiter zu gehen.
01.06.2006
Demokratie - naja!, Athen
Wir sollten alle eigentlich froh sein, dass die SVP eine "sehr demokretische Partei" ist, ansonsten würde man uns verbieten, unsere eigene Meinung in diesem Forum zu bekunden!
08.05.2006
Elmar Pichler Rolle, Bozen
"Habe mir ein wenig das Forum zum BBT angesehen und stelle fest, dass wir eine sehr demokratische Partei sind, die allen Platz bietet."
31.05.2006
FORUM , HAUPTSTADT BOZEN

immer noch keine Antworten und kein "extra Thema".
Gestern habe ich eine südtiroler Zeitung gelesen und dort stand etwas bzgl. Südtirol und DDR. Die Macht ist hier bei uns auch sehr zentralisiert. Die Partei entscheidet für alle und seit dem 2ten Weltkrieg regiert nur eine Partei. Das gibt es auch nur bei uns!
Eigentlich geht es uns aber gut. Die meisten oder fast alle haben eine Arbeit und wir fühlen uns reich. Vielleicht geht es uns aber auch wegen der Gelder die wir aus Rom und Wien bekommen so gut. Hier soll ja Frieden herrschen da wir zwischen zwei reichen Regionen leben die ihren Handel weiterentwickeln wollen.
So sind wir trotzdem nicht so selbständig wie wir sein möchten. Vielleicht sind wir sogar abhängig.
Vielleicht gibt es eine starke SVP nicht weil es die Südtiroler wollen sondern weil es "die Ausländer" wollen um Stabilität zu schaffen.
So wird auf Freiheit verzichtet. Demokratie gibt es bei uns nicht wie in Italien, Deutschland oder wo auch immer. Man kann die eigene Stimme abgeben aber seit 60 Jahren regiert eine Partei und das gibt es nur hier.
Es herrscht aber genereller Wohlstand.
Mit Deuschland oder Österreich würde es uns nicht bessere gehen. Die haben ja schon einmal Südtirol abgegeben und die würden das Land sicher nicht so grosszügig finanzieren wie es die Italiener.
Ich bin der Meinung dass das Volk entscheiden sollte. Es geht ja nicht nur ums Geld,
Die SVP kann aber nicht anders. Es geht um die Partei. Wenn Südtirol "FREI" sein sollte zu entscheiden dann braucht es auch keine SVP mehr.
Es ist eine schwere Zeit für dieSVP. Vielleicht versucht sie gerade einen neuen Weg zu gehen. So wie die Kommunisten in Italien zuerst PDS und dann DS und die Faschisten des MSI Alleanza Nazionale geworden sind, versucht auch die SVP einen neuen Weg zu finden.
Ich lasse mich überraschen.

31.05.2006
südtirolerin, wien
"Unser Auftrag ist Südtirol" - so der Anspruch der SVP. Dass für die SVP diese Aussage aber nicht mehr als eine leere Floskel sein kann, ist spätestens jetzt offensichtlich. Ich schäme mich für das Vorgehen der SVP und Ihrer Vertreter zutiefst. Nur Hochverrat am Südtiroler Volk und deren Vorfahren, die für die Freiheit Südtirols ihr Leben ließen, verbleibt hier als einzig wahre Bezichtigung.
29.05.2006
GEGEN SVP! FÜR UNION FÜR SÜDTIROL!, Süd-Tirol, Tirol

Die SVP hat mit ihrer selbstherrlich ignoranten Haltungen vielleicht die letzte Chance auf Selbstbestimmung verspielt und somit Volk und Heimat um die Freiheit betrogen.
Mit Worten allein kann man gar nicht ausdrücken, welchen Schaden die SVP unserem Land zugefügt hat. Sie wird sich daher zurecht vor der Geschichte als endgültiger Totengräber des südlichen Tirols zu verantworten haben.
Cossiga schreibt selbst, dass sich die SVP und Landeshauptmann Durnwalder ihm gegenüber so schäbig verhalten haben, dass er nie wieder einen Fuß auf Südtiroler Boden setzen wird. Von Anfang an hat sich die SVP, die selbst nie einen derartigen Entwurf eingebracht hat, angemaßt, den Vorschlag Cossigas als lächerlich und unrealistisch hinzustellen.
Mit diesem Hochverrat an Südtirol hat die SVP jegliches Vertretungsrecht für die Südtiroler Bevölkerung verspielt. Im Chor mit Faschisten hat sie unserem Land das Selbstbestimmungsrecht verwehrt und Südtirol somit womöglich für alle Zeiten an Italien verschenkt.
Als ob dieser Hochverrat allein nicht schon genug wäre, setzt Siegfried Brugger dem Ganzen auch noch die Krone auf, indem er die Südtiroler als „Bergvolk“ beleidigt, das nicht so schnell versteht. „Herr Brugger, die einzigen die hier nichts verstanden haben sind Sie und Ihre Partei, denn wenn Sie nach fast 90 Jahren Fremdbestimmung, die Bedeutung der Selbstbestimmung noch immer nicht erkannt haben, zeigt das nur zu deutlich von welch ignoranten Politikern unser Land regiert wird.“
Der Jugendkoordinator der Union für Südtirol Sven Knoll, appelliert daher eindringlich an Francesco Cossiga, sich nicht von seinem Vorhaben abbringen zu lassen und den Gesetzesentwurf dennoch einzubringen.
Auch wenn die SVP nach fast 90 Jahren Fremdbestimmung nichts verstanden hat, so sehnt sich das Volk doch nach Befreiung und nicht an der Ignoranz der SVP Politiker, sondern am Freiheitswillen unseres Volkes sollte Cossiga unser Land messen.

29.05.2006
Grüß Gott, zem entn
Bravo Cossiga! Sensationeller Schachzug. Politik auf höchstem Niveau. Für angemessene Reaktionen sind unsere Politiker leider zu schwach. Kein Wunder, in einem politischen Umfeld wie das unsere, muß sich keiner anstrengen.
27.05.2006
An den PICHLER-ROLLE, selbstbestimmendes Südtirol

Lieber Herr Pichler-Rolle,
es folgen einige Dinge, welche ich ihnen und ihren Kollegen/innen schon seit einiger Zeit ins Gesicht schreien will. Ich habe einmal ihr Profil auf der Svp-Website unter die Lupe genommen:
Warum ich mich ehrenamtlich engagiere:
Weil ich dem wachsenden Individualismus etwas entgegensetzen möchte und weil ohne Solidarität keine Gemeinschaft funktioniert.
Mein Kommentar: Man hat wenig gemerkt vom Anti-Individualismus. Cossigas Vorschlag wurde abgetan wie ein lumgiges Butterbrot. Ich schlage vor, anstatt die Stirner zu kritisieren, alle hohen Herren sammeln und mit dem Buss nach Mazedonien, damit euch erklärt wird, dass auch im jahr 2006 Selbstbestimmung nmöglich ist.
Drei wichtige Ziele, für die ich in meinem Amt eintreten will:
- Einbeziehung der Basis in alle wichtigen Entscheidungen;
- Offenheit im Umgang miteinander;
- Ausgleich der Interessen wahren
"Zu Punkt 1: Die Basis haben die vorlauten SVP-Politiker dieses Mal in der wichtigsten Stellungnahme seid Jahren wohl überhaupt nicht gefragt.
Zu Punkt 2: Es kommt einem vor, dass wenn etwas offen ist, dann die Schlammschlachten, welche die Partei in den letzten Monaten in der Dolomiten etc. austrägt.
Zu Punkt 3: Ausgleich der Interessen wahren. Lieber Herr Rolle, in letzter Zeit wohl eher jene des Staates Italien als jene Südtirols.
Lieber Herr Rolle, sie verspielen die Zukunft unserer Kinder. Wir erwarten uns ja eigentlich nichts mehr von der SVP, aber lassen Sie die Zukunft UNSERER Kinder aus dem Spiel. Die SVP hat kein Anrecht mehr, sich Vertretung der deutschsprachigen Südtiroler nennen zu dürfen!
Ich bringe IHNEN ausserdem Punkt A Absatz 3 (letzter Satz) des Parteiprogrammes jener Partei nahe, für welche Sie zur Zeit als Obmann fungieren:
"Die SVP bekräftigt die Unverzichtbarkeit des Selbstbestimmungsrechtes der Südtiroler."
Nun gut, ich kann mich wahrlich nicht erinnern, dass unter Ihrer Obmannschaft LAUT der Ruf nach diesem fundamentalen Programmpunkt stattgefunden hat. Ich dachte, dass die Partei unter einer Regierung Berlusconi vielleicht machttaktisch den Dornröschenschlaf bevorzugt und vielleicht hat es Südtirol ganz gut getan, 5 Jahre zu schlummern. Aber was tut die Partei JETZT?
Ich verstehe, wenn man nicht auf Anhieb alles gutheisst, was ein ehemaliger Staatspräsident und Senator auf Lebenszeit einbringt. Aber das von mehreren Funktionären abschmettern zu lassen, finde ich politische Ignoranz unterhalb jeder Gürtellinie.
Lassen Sie auf jeden Fall die Finger von der politischen Zukunft unserer Kinder. Das liegt mir auf dem Herzen. Der nächste italienische Politiker, der sich für euch zwecks Selbstbestimmungsrecht einsetzt, muss noch geboren werden.

27.05.2006
derderibersedelweissgrinst, seilschaf+tenundummaumma

Meine guaten Leit, seid es im Ernscht iberzaig, dass die SVP a Forum einistellt, damit sie iber sell Forum mit die interessierten Buerger reden konn? Des Forum isch einigstellt gwordn weil a ibertuirer Webdesigner wieder amol a Haufn Kies fuer wieder und wieder nix gekriag hot....es Erscheinungsbild von der SVP muass modern sein, ober wia man a Forum managt mit Moderatoren, de JEDEN Tog einischaugn, mitkommentiern und wo aktive Politiker der Partei ihre Meinung obgebn, sell isch net SVP"like". Net moanen dass die selbsternannte Sammelpartei no an Furz drun denkt, Selbstbestimmung zu erreichen. De Herren do sein vom politischen Profil schwecher als wia die mazedonischen....wichtig isch 6000 Euro obzucashen, in der Brennerbar, nochdem man 20 % Stimmen im Pustertol verloren hot, sich die Birne mit billgm Schampus zuazuknollen (siehe Fotos der Wahlnacht) und mit irgendan Colonel in der Mensa Ufficiali gratis mampfen geahn. Sell isch wichtig. Olls wos ummern Landl ummer passiert isch egal. Do gibs Londesraete, de a masse Stimme verloren hobn (Frick e bella compagnia) und wieder bestaetigt werden und Spitzenfuntkionaere, de sich hait no damit beschaeftign, wiaman es Adressenverwoltungsprog von der Partei in Ordnung kriag....Laitln, suachts enk a onders Forum, weil do schreibs fir enk alluan ;)

26.05.2006
Steve, Vinschgau

Es ist eine Sauerei, wie selbstherrlich die SVP glaubt für alle Südtiroler zu sprechen und damit einfach mal so nebenbei eine große Chance auf Selbstbestimmung verpasst! Sie macht die Leute in der Welt draussen glauben, daß die Menschen aus dem südlichen Tirol gar nicht mehr interessiert sind an einer Loslösung von Italien, doch von denen gibt es noch genug und es werden immer mehr! Denn in Südtirol gibt es auch noch echte Tiroler, die sich nicht an Rom orientieren wollen! Sepp Kerschbaumer hätte es in einem seiner Flugblätter nicht besser ausdrücken können: "Es ist das letzte Aufgebot! Die Welt weiß es, der alte, echte Tiroler Geist, er ist noch nicht tot, er kann nicht tot sein. Er schläft, er glimmt im Verborgenen, in Dörfern und Städten(...)Frei wollen wir wieder werden in unserem Lande, frei wie unsere Vorväter es gewesen über 1000 Jahre im deutschen Südtirol!" Natürlich geht es uns heute viel viel besser als damals, doch wie lange der Tiroler Geist in diesem Land noch existieren wird, ist fraglich solange wir bei Italien sind. Es ist höchst an der Zeit, altes Unrecht wieder gut zu machen und unserem Land mit der Selbstbestimmung eine neue Tür zu öffnen. Leider hat diese Tür die SVP nie geöffnet und hat dies wie es scheint auch nie vor; armes Südtirol...

26.05.2006
Kompliment!! Also noch bessere Diener als die SVP u. deren Mandatare hätte sich kein Italiener in Rom wünschen können. Ihr seid doch das allerletzte was sich in diesem Land bewegt. Schämt euch, schämt euch für unsere Vorfahren u. für all jene, die wirklich noch für unser Land gekämpft haben. Die drehen sich heute im Grab um, wenn sie sehen, wie ihr das Geld verschleudert, die Leute für blöd verkauft u. mit den "Walschen" sehr sehr gut zusammen arbeitet. Ihr seid echt sowas von...! Aber irgendwann werdet ihr die Quittung bekommen. Ganz bestimmt. Ihr werdet für alles grade stehen müssen, was ihr getan habt. Ganz bestimmt!!
26.05.2006
Bozner, Bozen
Der Gesetzentwurf zur Selbsbestimmung für Südtirol den ich im Dolomiten fand klingt sehr interessant! Damit kann man was anfangen.
26.05.2006
Frei, Bozen
Hallo,
bitte die Zeitung Dolomiten vom 26. Mai 2006 auf Seite 13 öffnen.
Europa und wir selbst befinden uns im Jahr 2006. Durch ein Referendum haben wir einen neuen Staat in Europa, Montenegro!
Ich bin für ein Referendum in Südtirol. Das Volk soll entscheiden. Leider haben die südtiroler Politiker am Vorabend zuviel Wein getrunken.
Die wissen immer noch nicht was passiert ist.
In den nächten Tagen wird sich zeigen ob die Politiker nur besoffen waren oder ob Sie an ein Referendum bzgl. Selbsbestimmung für Südtirol kein Interesse haben.
Ich denke dass wir gute Politiker haben. Nicht vergessen: "Ihr schreibt Geschichte".
Schönes Wochenende
25.05.2006
Schreck, Unglaublich
Cossiga hat seinen Entwurd zurückgezogen! Wann reicht die SVP - das im eigenen Parteiorogramm enthaltene - Selbsbestimmungsrecht ein?????????
25.05.2006
Francesco, Bozen

Es ist schon interessant, dass unser Landeshauptmann in den letzten Jahren, das Wort Selbstbestimmungrecht schon fast in inflationärer Weise benutzt hat, wenn es darum ging, dass Rom vielleicht in Zukunft den Geldhahn etwas zudrehen würde. Das im Völkerrecht verankerte Selbstbestimmungsrecht wurde als reine Drohgebärde missbraucht. Nun bezeichnet Durnwalder den Gesetzentwurf, den Cossiga vorschlug, als einen Vorschlag der nicht umsetzbar ist. Herr Durnwalder, wenn Sie schon wissen, dass das Selbstbestimmungsrecht unter den gegebenen Umständen nicht durchführbar ist, dann sollte man mit diesem Recht auch nicht drohen. Dafür hat dieses internationale Recht eine zu bedeutende und wichtige Rolle. Dass die SVP nicht zu jenen Parteien gehört, die das Selbstbestimmungsrecht auch umgesetzt sehen möchte, dürfte auch klar sein. Nun hat Cossiga das Spiel umgedreht. Er "droht", die Südtiroler sollen das Selbstbestimmungsrecht anwenden und schon wurde der SVP der Wind aus den Segeln genommen. Ein guter Schachzug eines Senators.

25.05.2006
@ahnungslos, cossiga
Das ist von so existenzieller Wichtigkeit für die Svp (auf deren Seite wir uns hier befinden),dass das Thema den aktuellen Entwicklungen entsprechend,Priorität besitzt und hier diskutiert werden muss.
Nicht Selbstbestimmung blablabla sondern der konkrete Cossiga-Gesetzesentwurf