21.03.2007
Heinrich, Bozen
Der Vorschlag des Landeshauptmanns gefällt mir nicht. Alle von Tolomei erfundenen Ortsnamen müssen verschwinden und die deutschen Ortsnamen müssen amtlich anerkannt werden. Um das zu erreichen, sollte man den augenblicklichen Status beibehalten und abwarten, bis die italienische Volksgruppe nur mehr 15 % der Gesamtbevölkerung stellt. Dann hat die deutsche Volksgruppe eine ganz andere Machtposition.
14.03.2007
daniel, tabland
wir brauchen keine faschistischen ortsnamen
15.02.2007
Melli, Klausen
Was soll dabei herauskommen, wenn die Mikrotoponomastik von den einzelnen Gemeinden geregelt werden soll?
Natürlich einsprachig. Dieser schlaue Landesfuchs ist wirklich sehr ausgefuchst... im Gegensatz zu den Italienern im Land.
10.02.2007
peter, bozen
wir brauchen keine faschistischen ortsnamen. kein italiener soll gehen, doch dieser pseudo schwachsinn muss weg..
09.02.2007
Markus, Wien

Die Republik Österreich verhält sich vorbildlich was die Minderheitenrechte betrifft. Bitte nicht vergessen, dieses Land hat eine föderale Struktur, es ist ein Bundes-Land bestehend heute aus neun Bundes-Ländern. Wie man mit den Minderheiten umgeht, das entscheidet man heute vorwiegend auf der lokalen Ebene im Bundes-Land. Die Republik kann sich noch so viel in dieser Frage bemühen und sie strängt sich auch an. Zu diesem Tango gehören aber immer zwei, der Bund und das Land. In Wien und in Burgenland ist der Minderheitenschutz vorbildlich geregelt, in Kärnten noch nicht. Der Bundespräsident kann ja keine Panzer auffahren lassen, um wie jetzt die neuen zweisprachigen Ortschilder in Südkärnten aufzustellen oder zu bewachen. Bitte nicht vergessen, es gibt bereits hunderte zweisprachige Ortsschilder in Südkärnten, es geht aber um weitere Orte, wo der Anteil der Kärntner Slowenen um 10% liegt. Dem kärntner Landeshauptman ist das zu wenig an Begründung. In dieser Frage braucht man noch viel Geduld, aber noch einmal der Staat kommt der slowenischen Minderheit sehr entgegen. Es scheitert an mangelnder Kooperation der Landesregierung in Klagenfurt. Die österreichische Bundes-Verfassung ist heute nun mal so, das heisst aber nicht dass man in der Zukunft im Verfassungskonvent sich nicht etwas neues zu diesem Themenkreis einfallen lassen sollte. Die Minderheiten- und Ortsnamenfrage ist in Österreich in Burgeland vorbildlich geregelt. In Wien leben über 50 relevante Minderheiten aus der ganzen Welt, daher eine Leitkultur für alle heute genügt. Das Glaubwürdigkeitsproblem der Schutzmacht Südtirols im Umgang mit eigenen Minderheiten sehe ich nicht, es ist in erster Linie auf der lokalen Ebene heute zu suchen.

09.02.2007
Michael, Bozen
Der Vorschlag vom LH ist ein Schlag ins Gesicht. Nur alle historisch gewachsenen Name sollten anerkannt werden und alle erfundenen faschistischen Namen sollten verschwinden!
08.02.2007

Südtirol hat viel erreicht, und sollte die Zwei- Dreisprachigkeit weiter fördern. Jede Volksgruppe soll berücksichtigt und geschützt werden, vorallem die keinste - die Ladiner.
Die gescheiten Österreicher sollten besser in das Bundesland Kärnten schauen, wo in Zeiten von EU - keine Grenzen mehr usw. die kärntner Slowenen jeder Jahr weniger werden, und vom aussterben bedroht sind, nur weil ein wild gewordener Landeshauptmann Gesetze und Verfassungsgerichtsurteile ignoriert.
Anstatt die Bisprachigkeit als Chance zu nützen, werden ur-alte Vorurteile geschürt.
Auf so eine wintzige Minderheit kann man gut los gehen. Dank der katastrophalen Lage der ktn. Slowenen ist die Volksgruppe auf ein paar tausend Personen geschrumpft, und die getrauen sich nicht zu ihrer Volkszugehörigkeit zu stehen, aus Angst vor Anfeindungen usw.
Sogar in der EU Hauptstadt Brüssel ist alles zweisprachig angebracht, und fast alle können beide Sprachen, sprich franz. und niederländisch-flämisch. Das ist die Zukunft "gemeinsam";

05.02.2007
Der Bürger legt sich gerne aufs Faulbett, bis es zu spät ist.
Wann, wenn nicht jetzt, sollte man die Teilung des Landes beenden wollen?
Wer es jetzt nicht versucht, kann es gleich bleiben lassen.
Wenn die Italiener ihre derzeitige Milde aber wieder ablegen, darf man sich dann nicht mehr wundern, wenn das Deutsche UNTER die Räder kommt.
Raub dem Volk die Sprache und du hast seine Seele!
svm.bruckblog.at
04.02.2007
Nick, Brenner
@Bürgerin aus Bayern. Lernen Sie österreichische Geschichte bevor Sie Unsinn verzapfen. Bitte im Lexikon nachschauen unter: Stichwort Tiroler Freiheitskampf gegen die Bayern und Königreich Italien 1809, oder Andreas Hofer, oder Weltkrieg I., oder Pariser Vertrag 1946 zw. Österreich und Italien bez. Süd-Tirol, oder Südtiroler Autonomie und die Frage der Selbstbestimmung. Von mir aus, Sie können, wenn Sie wollen sich Österreich anschliessen und zwar über Eurovision oder den ORF.
31.01.2007
bürger, österreich
Bürgerin, Südtirol den Tirolern und Tirol ist österreichisch. Tirol den Tirolern. Deutschland (und somit auch Bayern) ist nicht Österreich.
31.01.2007
Bürger, Südtirol
@Bürgerin, Bayern
Und für die Italiener bereitet ihr eine neue Endlösung oder was?
31.01.2007
eigentlich sollte man Bayern und Südtirol wieder vereinigen , dann wäre das Problem mit der Namensgebung für Städte, Flüße und Kulturgut erledigt
23.01.2007
Karlk, Oetztal
ian, Könntest du die Geschäfte wo das Personal nur Italienisch spricht, nicht meiden und nur dort hingehen wo auch Deutsch gesprochen wird. Die deutschsprachige Mehrheit müsste ihre Mehrheit ausnützen. Kein vernünftiger Unternehmer würde nur Italienischsprachige anstellen wenn es ihm Geld kosten würde.
19.01.2007
elli, algund
manche namen sind so paradox erfunden dass es lächerlich ist sie auf einem schild zu sehen...
bezeichnungen wie moncucco für giggelberg oder rifugio regina elena für kaiserin elisabeth haus! was hat denn das mit dem anderen zu tun... lächerlich..ohne sinn und geschichte
19.01.2007
ian, meran
so traurig es klingt, die italiener hier in südtirol können noch immer nicht deutsch...warum weiss ich nicht. einkaufen in bozen ist schwer da das ganze personal nur eine sprache spricht. wenn wir jezt zu einem produkt eine technische frage beantworten haben wollen geht das nur auf italeinisch.. das soll nicht so sein..oder wei bei medikamenten. zettel die beiliegen sind nur itlalienisch. die svp sollte sich mehr mit diesen dingen befasse..diese probleme müssen gelöst werden
19.01.2007
bürger, österreich
No Nick, wir haben Meinungfreiheit. Über Topomanistik in Österreich habe ich auch meine eigene Meinung, also mach dir keine Sorgen. Jedenfalls bin ich nicht so unverschämt wie du, den Schützenbund als rechtsextrem zu bezeichnen. Also wer ist der extreme?
19.01.2007
seit mehreren Jahren besuche ich mit meiner Frau Südtirol und verlebe dort meinen Urlaub. Was mich am meisten an Südtirol stört, sind die Namen an den Ortstafeln. Warum muß das so sein? Soweit mir bekannt ist, kommen doch die meisten Besucher aus dem deutschsprachigen Raum. Somit ist doch eine doppelte Namensgebung überflüssig. Außerdem ist sie auch irreführend. Wenn sie mich als Deutschen fragen, ich würde mich sehr freuen, wenn die Ortstafeln in Deutsch verfaßt werden. Eine Zweisprachigkeit ist ja auch gar nicht erforderlich, da die wenigen Italiener ja doch deutsch sprechen müssen und somit auch die Ortstafeln lesen können, oder beherrschen sie die deutsche Sprache nicht.
16.01.2007
Meinst du den Südtiroler Schützenbund, der Rechtsextreme für die Schulung holt?
16.01.2007
Michael, Bozen
auch ich vertrete die meinung des südtiroler schützenbundes! NoNick dein kommentar ist überflüssig!
14.01.2007
bürger aus österreich, wenn es um toponomastik gehet, solltest du dich um österreich kümmern! dort steht es um diese sache weit schlimmer als in südtirol.
29.12.2006
Als kulturell aktiver Bürger ist mir vor allem wichtig, dass "Namen" und "Entsprechung" außeinander gehalten werden, - Endonym und Exonym deutlich zum Ausdruck kommt!
- Einfach aus dem Grund das etwas nicht zwei gleich bedeutende Namen haben kann!
- Verwendung finden soll selbstverständlich auch die "Entsprechung" - soweit es sinnvoll ist!
19.12.2006
bürger, österreich
Fast 90 Jahre nach der Abtrennung Südtirols vom übrigen Tirol wird noch immer diskutiert, wie mit den Ortsnamen umgegangen werden soll. Ihr wurdet nach der Abtrennung genug geschunden und die, die das gemacht haben, mussten erst Ortsnamen auf italienisch erfinden. Deshalb weg damit wenn Ihr noch Wert darauf legt wo ihr hergekommen seid. Da kann man nur sagen: Reiches armes Südtirol, wäred Ihr nicht als Pfand der Entente benutzt worden und noch bei Österreich, hättet ihr diese Probleme nicht. Macht Reichtum wirklich alles wieder gut?????? Aber macht wie Ihr wollt!
06.11.2006
Karlk, Oetztal
Bitte zur Sache! Doktorarbeiten haben nichts mit Ortsnamen zu tun. Führen Sie bitte ihren Doktorenstreit per Email.
04.11.2006
Nein, Frau Pardeller, es ist in Europa einfach eine Lachnummer sich mittels eines Studiums Doktor zu nennen, das gibt, besser GAB es nur in Italien. Daher auch der Spitzname "Spaghetti- Doktor". Ausserdem entspricht es nicht den Bologna- Richtlinien, die eine Vereinheitlichung der Studientitel in der EU regelt. UND DAS GILT AUCH FÜR ITALIEN!!! Der unterste akademische Grad ist der Bachelor, der mit 6 bis 7 Semestern erreicht wird. Mit insgesamt 12 Semestern wird der Master erreicht. Darauf folgt nach einem weiteren 6 bis acht Semester dauernden Promotionsverfahren mit Doktorarbeit, der sog. Dissertation, der Doktorgrad. Es gibt nur ganz wenige, die sich bis dahin durchkämpfen. Wenn man aber in Südtirol auf ein Bauschild schaut, dann wimmelt es vor Dr. Ing., Dr. Geom. Dr. Geol.,. Ich halte mir immer den Bauch vor Lachen und frage mich ob Italien so krank ist, dass es so viele Doktoren gibt.
22.10.2006
Dr. Schneider Markus, Rasen
Meiner Meinung nach sollten die drei großen Täler, sowie die Städte ihren italienischen Namen behalten dürfen, da die italienische Bevölkerung einen unmittelbaren Bezug zu ihnen hat. Dazu kämen noch die historischen Italienischen Namen.
Alle anderen Ortsnamen sollten klar mit einer Quote geregelt werden, die bei 25, meinetwegen auch bei 10 Prozent liegen könnte.
Des weiteren sollte man jetzt schon dafür sorgen, dass die deutschen und ladinischen Namen international wieder verwendet werden: z.B. bei Navigationssystemen, Landkarten u.a., wo man bisher eigentlich nur die faschistischen Bezeichnungen findet.