18.10.2006
karlk, Oetztal
Bitte zurück zur Sache! Mann sollte die Ortsnamen wirklich ändern weil man damit Unrecht rückgängig macht. Dies ist wichtig für das Rechtsgefühl der Nord- Süd- und Osttiroler und weil man damit klar macht dass es wirklich möglich ist Unrecht Rückgängig zu machen.
Ein zweiter Grund ist dass Millionen Touristen (inklusiv Italiener aus anderen Regionen) die auf der Autobahn durch Südtirol fahren, plötzlich neue Namen sehen. Sie werden die überwiegend Deutschsprachigkeit bemerken und entdecken dass Südtirol nicht mehrheitlich Italienischsprachig ist (was sogar Nordtiroler denken) aber mehrheitlich Deutschsprachig. Dies wird die internationale Meinungsbildung beeinflussen und die Autonomie international weiter sichern.
Man sollte bei der Änderung die Gefühle der Italienischsprachigen aber ins Auge behalten.
14.10.2006
Werner, Pustertal
Daher Frau Mag. Pardeller bin ich mir sicher, dass Sie ein Sprücherbuch zu Weihnachten bekommen haben ;)
14.10.2006
Werner, Pustertal
Wieso sollte ich neidisch sein. Nur weil ich selber studiert habe oder wie? Ohne Dissertation, das ist eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung eines Doktorgrades an einer Hochschule oder Universität, ist man nicht berechtigt einen Doktortitel zu tragen! Dazu können Sie noch so viele Argumente bringen aber es nützt einfach nichts. Sie hätten einfach weiter Studieren sollen bis zum wirklichen Doktor. Viele Grüße Frau Mag. Pardeller
11.10.2006
Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen
Daher Werner nochwas: sei nicht ungerecht. Ich hab nun mal einen wohlverdienten Doktortitel, den ich mit viel Fleiß, Studium, Arbeit usw. erreicht habe und erfolgreich abgeschlossen haben und zudem wirtschaftliches und politisches Denken auch noch "im Blut habe" und auch noch "in der Verwandschaft liegt".
WERNER SEI NICHT UNGERECHT!
Denn: Denn der Gerechte mag sogar siebenmal fallen, und er wird bestimmt aufstehen; aber die Bösen werden durch Unglück zum Straucheln gebracht werden (Sprüche 24:16).
11.10.2006
Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen
Ich habe Betriebswirtschaft studiert in Innsbruck.
Die Anerkennung meines Studiums erfolgte an der Universität Modena. Und das Studium in Betriebswirtschaft wird in Italien anerkannt und entspricht dem italienischen Studium (Semesteranzahl in Italien gleich wie in Österreich). Z. B. gibt es in Italien auch noch die Mini-Laurea, mit einer viel kürzeren Studiendauer (vielfach auch bei Studium an der Universität Bozen) und erhalten ebenso den Doktortitel. Ich habe die Laurea in Economia Aziendale und das bedeutet ich habe einen wohlverdienten Doktortitel und zudem noch ein sehr gutes Studium, nämlich Betriebswirtschaft. Ich bin eine italienische Staatsbürgerin und gerne auch noch.
Herr Werner, bitte nicht neidisch sein. Mit Neid kommt man nicht weit.
10.10.2006
Werner, Pustertal
Eine Richtigstellung: Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen muss wohl richtig lauten Magistra Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen. Den Doktornentitel bekommt man erst nach einer Doktorarbeit und der Promotion verliehen!
08.10.2006

Der Vorschlag unseres Landeshauptmannes Luis Durnwalder scheint mir eine realistische Vorgangsweise zu sein, um das heikle Thema Ortsnamen anzugehen. Viele Emotionen sind mit diesem Thema verbunden. Viel zu lange schon hat die SVP das Thema vor sich her geschoben. Werden wir im Herbst die Kraft dazu haben? Ich wünsche es mir, dann werden wir sehen, wie sich die italiensichen Mitbürgerinnen und Mitbürger, bzw. deren politische Vertreter in dieser für unser Volk so bedeutenden Frage verhalten. Die Gemeinderäte werden dann in einem zweiten Schritt aufgerufen sein, ihrerseits verantwortungsvoll zu handeln. Dabei müssen wir den Blickwinkel auf unsere Tiroler Identität richten, ohne dabei vor den vielfältigen Realitäten der heutigen Gesellschaft unsere Augen zu verschließen. Es wird ein spannender Herbst für unseren Landtag, für die Gemeinderäte und für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land! Die Südtiroler Volkspartei hat für unser Land und die Menschen die hier wohnen viel geleistet. Gemeinsam werden wir auch die Ortsnamensfrage meistern.

08.10.2006
Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen

Herr Karl-Heinz, ganz einfach: viele halten sich nicht oder die meisten halten sich nicht an Gottes Willen, seine Gebote. Überall Ungerechtigkeit, Ausnützerei, Morde, das Töten von Tier und Mensch ist gang und gäbe und ebenso die Naturzerstörung. Wieso gibt es eigentlich Religionen? Gott ist doch nicht Religion. Er lebt und ist allmächtig und allwissend. Die religiösen und politischen Führer wollen nur Geld, denen ist egal was Gottes Wille ist. Aber am Ende verlieren doch die Menschen, die nicht seinen Willen tun. Wer hat Jesus Christus an das Kreuz gebracht?: Menschen, die Priester, Pharisäer (hohe Priester) und Pontius Pilatus (ein politischer Führer). Und wie in der Bibel steht, wird diesem "Treiben" und den bösen Menschen ein Ende gesetzt. In Bibel steht auch, daß die irdischen Regierungen, die falschen Götter (dazu gehören wohl auch die Religionen) ein Ende nehmen, da dies nie und nimmer funktioniert hat. Es steht sogar in der Bibel: der Mensch hat zu seinem Schaden geherrscht.
Und es kommt die Gottesregierung. Prophezeiungen stehen in der Bibel, die sich immer bewahrheitet haben. Das Paradies, Eden soll wieder kommen und ohne die bösen Menschen, denn sie finden ihr Ende. Siehe Jesaja 51ff.

06.10.2006
Karl-Heinz, Deutschland
Dr Pardeller
Warum gibt es dann aber spezielle Essensregeln bei den Juden (zB Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch) ?
Da Juden sehr wohl Rind, Huhn, Lamm verzehren, stimmt das mit dem Gebot nicht
03.10.2006
Namen kann man nicht von oben her verordnen (das leidige Kapitel kennen wir ja schon) - deshalb kann der Vorschlag vom Durnwalder nur ein gut gemeinter Kompromiss sein - die Akzeptanz der Bevölkerung ist aber sicher nur dann gewährleistet, wenn jeder um seine Meinung gefragt wird. Ergo: Basisdemokratie ist gefragt. Soll doch jeder selbst entscheiden wie sein Dorf heißen soll und unter 15% gibt's dann vielleicht halt nur einen Namen. Soweit ich informiert bin, löst man bei der UNO heutzutage derartige 'Problemchen' auf diese Weise. Damit würde weder die Zeit zurückgedeht, noch müsste man sich mit zuviel 'Historie' beschäftigen, sondern es wäre ein demokratischer und legitimer Ausdruck der heute in Südtirol lebenden Bevölkerung.
02.10.2006
Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen

Siehe die Gebote Gottes: Du sollst nicht töten.
Es steht nicht, du sollst keinen Menschen töten.
Es steht: Du sollst nicht töten.
Das heißt, keine Handlung tun, die tötet.
Denk nach.
Nur Menschen haben etwas dazufantasiert um sich zu bevorteilen und andere zu unterdrücken.
Und das geht nicht, denn siehe auch Bibel.
Man darf z. B. nicht ungerecht sein, nicht die Natur zerstören und viele andere Dinge muß man auch beachten.
Siehe auch bezüglich Tiere: Wer den Stier schlachtet, ist wie einer, der einen Mann niederschlägt. Wer das Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick bricht......... Sie sind es auch, die ihre eigenen Wege gewählt haben, und an ihren abscheulichen Dingen hat ihre eigene Seele Gefallen gehabt (Jesaja 66:3). Ich selbst dagegen werde Wege wählen, sie übel zu behandeln; und ihre Schrecknisse werde ich über sie bringen; darum, daß ich rief, aber niemand antwortete; ich redete, aber keiner hörte zu;und sie taten fortgesetzt, was böse war in meinen Augen, und das, woran ich keinen Gefallen hatte, erwählten sie." (Jesaja 66:4).
Dort steht viel, z. B. auch daß die Bösen umkommen. Denn die Bösen, sie werden umkommen...... (siehe Psalm 37:20). Und dann heißt es, wie es auch in der Bibel steht: Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen (Jesaja 14:7).
Gott ist der Höchste, er lebt, niemand kann ihm entkommen und er ist allmächtig und allwissend und weiß daher alles. Und soviel ich verstanden habe, ist es nicht so wie es viele sagen, daß man nach dem Tode irgendwo weiterlebt, nein. Gott kennt das Herz eines jeden, denn: Das Herz ist verräterischer als sonst irgend etwas und ist heillos. Wer kann es kennen (Jeremia 17:9). Und Gott rette uns. Ja, ich will wieder auf diese Erde zurück um zu leben, und daher habe ich Furcht vor ihm und gib mir Mühe seinen Willen zu tun und auf seinen Wegen zu wandeln. Siehe in der Bibel auch: Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen (Psalm 37:29). Gott entscheidet. Man muß umkehren von den schlechten Taten, ein jeder, denn er kennt jeden. Das Paradies wird er wieder aufrichten.

29.09.2006
Karl-Heinz, Deutschland
"Ganz abgesehen davon, daß man Tiere nicht töten darf, "
Guten Tag, Dr Pardeller.
Wer verbietet das Töten von Tieren ?
25.09.2006
Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen
Noch was: Was sollen die Schützen mit Waffen?
Weg mit den Waffen. Was sollen Zivildiener mit den Waffen. Weg mit den Waffen. Es gilt wie immer das Gebot: Du sollst nicht töten.
Und Waffen, Gewehre, Pistolen sind Ausdruck des Tötens. Denkt nach. Verantwortung.
Gott sieht alles.
Denn, es ist nicht so wie die Priester es predigen, das jeder Mensch nach dem Tod wieder zum Leben kommt.
Das Herz ist verräterischer als sonst irgend etwas und ist heillos. Wer kann es kennen? (Jeremia 17:9)
25.09.2006
Dr. Christa Pardeller, Bozen, Deutschnofen
Man befaßt sich mit Themen und Gesetzen, die einem schon längst beim "Hals heraushängen". Laßt doch die Ortsnamen wie sie sind. Das sind Dinge, die schon längst der Vergangenheit angehören. Aufwachen.
Es scheint so als ob die SVP nichts mehr zu tun hätte außer in vergangene "Sachen herumzuhängen" und überall idiotische Bauten hinzustellen, die nur Geldverschwendung und Naturzerstörung pur sind. Nutzen haben sie keine, nur Schaden.
Schaut auf die Not der Leute, auf die Not der Tiere. Und schießt nicht mit euren Jagdgesetzen die Tiere tot.
Was soll das?
Das Gebot: Du sollst nicht töten.
Bedrücke Leute, Tier und Natur nicht.
Aber wo man hinschaut, man sieht Bedrückung in jeglicher Hinsicht.
22.09.2006
Dr. Christa Pardeller, Bozen/Deutschnofen

Tiere.
Bedroht.
Ganz abgesehen davon, daß man Tiere nicht töten darf, sind einige Tierarten durch Menschen ausgestorben bzw. vom Aussterben bedroht.
Das Alpenmurmeltier ist aus zahlreichen Gebirgen Europas im Laufe der letzten Jahrhunderte verschwunden. Einige Murmeltierarten werden als gefährdet, bedroht eingestuft bzw. war kurz vor der Ausrottung. Anfang des 19. Jhds. war der Steinbock im gesamten Alpenraum bis auf etwa 100 Tiere in Gran Paradiso ausgerottet. Einige Steinbockarten werden als bedroht bzw. gefährdet eingestuft. Der größte Adler, der jemals lebte, starb ca. 1400 n. Chr. aus. Alle Greifvögel wurden intensiv verfolgt (Jagd, usw.). Bis Anfang des 20. Jhds. war der Seeadler in ganz Westeuropa ausgerottet. Rapide Abnahme auch durch eingesetzte Insektizide. Hohe Verluste erleidete der Bestand in Mitteleuropa durch Bleivergiftungen durch bleihaltige Jagdmunition (zur Tötung von Rehen, usw.). Adler ersticken daher qualvoll. Seeadler suchen insbesondere im Winter nach Aas. Bedrohung der Riesenseeadler auch durch die Zerstörung seines Lebensraums (Abholzung). Sie haben auch unter Überfischung u. der Nachstellung durch Tierfänger zu leiden. Der letzte Fund eines dunklen Riesenseeadlers liegt lange zurück, höchstwahrscheinlich ist er ausgestorben. Usw.

22.09.2006
christian, jenesien
meine meinung zur äusserung von donato seppi, zum heutigen salutschiessen der schützen, zu ehren des landeshauptmannes :
was hat der liebe herr donato als die italienische fussballmanschaft zur WM gewonnen hat, vor den siegesdenkmal getan und für was hinter ihm die it. fahne mit den duce???
m.f. g.
euer christian
21.09.2006
Mark aus Wien, Wien

Zuerst die Selbstbestimmung für Südtirol ohne wenn und aber. Zuerst muss das elementartste Recht auf der Welt den Südtirolern gegeben werden frei und ohne Diktat und Zwang aus Rom selbst über die wichtigste Frage zu entscheiden: Sind wir mit dem Status Quo zufrieden oder wollen wir die Autonomie bis zum Recht auf Sezession so ausbauen, dass der ital. Nationalstaat bei Beibehaltung aller völkerrechtlichen Regelungen und Einhaltung der ital. Rechtsvorschriften uns das Land Südtirol
aus der Pflicht entlässt weiterhin als ein Teil des ital. Staates zu betrachten.Erst dann ist dieses Land Südtirol in seiner Entscheidung frei aus Freudschaft, Brüderlichkeit, Dankbarkeit überall im Lande zwei- drei- oder einsprachige Ortstafeln aufzustellen. Man kann hoffen, dass die Italiener endlich begreifen, dass nur ein freies Volk ein glückliches ist. Die jetzige Situation ist vieleicht befriedigend aber sicherlich nicht gut oder sehr gut. Nur der beste Standard ist für Südtirol gut genung. Wer A und B und C usw. sagt, bei S. bleibt, weckt nur neue Begehrlichkeiten, d.h. wenn Südtirol bereits zu über 90% aus Bozen regiertr wird, dann ist es vieleicht reine Prestigesache diese drei Täler, Vinschgau, Eisak/Etschtal und Pustertal weiterhin pro Forma als ein Teil Italiens anzusehen. Rom sollte einmal ohne jeden Zwang auf die wichtigsten Wünsche für die Zukunft des Alto Adige versuchen einzugehen, erst dann kann man ein Punkt setzen und soviele italienische Schilder aufstellen, soviele gewünscht werden, bis nach Innsbruck oder Kufstein. Der Einfluss der Nationalstaaten wird ohnehin in der EU mit der Zeit schwinden. Was in Zukunft bleiben wird, das sind die Regionen und die Sprachgrenzen sowieso. Wie leben bereits de facto in Europa senca confini, in Europa ohne sichtbare Grenzen, also gibt den Südtirolern ihr Recht auf Selbstbestimmung und wir in Österreich lernen aus Freundschaft zu Italien italienisch als Anerkennung aller Leistungen des ital. Staates, die bis jetzt erfolgen und erfolgen werden im für Südtirol positiven Sinne. Damit hat sich bereits jetzt Italien viel Anerkennung und Lob verdient.
Die Geschichte geht aber weiter, es liegt in unserer Hand sie zu gestalten. Die Schweiz und Italien habe die Österreicher von allen Nachbarn am liebsten. Daher mögen auch die Südtiroler dies berücksichtigen, dass zweisprachigkeit eine Chance und keine Bedrohung bedeutet, vor allem wenn es sich dabei um italienisch handelt, eine der schönsten Sprache in Europa. Es liegt an den Italienern, ob der Klang ihrer Sprache als lieblich empfunden wird oder als bedrohlich für manche Menschen, das gilt auch in die umgekehrte Richtung für die Italiener in Alto Adige, ob sie bereit sind die Landessprache deutsch als Chance oder als Bedrohung zu betrachten.
Zufällig begegnen sich in Südtirol Österreich und Italien auf einem Gebiet. Lass uns alle das beste daraus machen, aber fragt zuerst die Südtiroler selber nach ihrer Meinung. Südtirol gehört in erster Linie sich selbst!!!

16.09.2006
Hans, Nord Tirol
Ich bin für den Lösungsvorschlag des Südtiroler Schützenbundes! Nur historisch gewachsene ital.
Namen sollen amtlich werden! Mann soll die Faschistennamen ein für alle mal von der Landkarte Südtirols verschwinden lassen !!
Schöne Grüsse aus Nord Tirol Hans
PS. Eure Umfrage gibt mir deutlich Recht!
11.09.2006
2 Sprachen zwei Wörter, BZ
Zweisprachigkeit heisst 2 Wörter. So sollte es für jedes Dorf auch einen deutschen und einen italienischen Namen geben.
Das sind die grossen Probleme Südtirols! :-)