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FORUM
30.10.2007
Ladiner-Referendum

Die große Mehrheit der Bevölkerung der drei ladinischen Gemeinden Cortina, Buchenstein und Colle St. Lucia der Provinz Belluno hat in einem Referendum für eine Angliederung an Südtirol gestimmt. In den drei Gemeinden wurde das Ergebnis euphorisch gefeiert. Der Weg zur Umsetzung dieses klar ausgedrückten Willens der Bevölkerung wird allerdings lang und schwierig werden.

15.04.2008
hans, eppan
Habe gerade die Stellungnahme des Landeshauptmannes im "Stol" zum Wahlausgang in Südtirol gelesen. Dabei habe ich mir gedacht, daß solche Aussagen sicherlich nicht dazu beitragen unserer Partei wieder auf die Sprünge zu helfen. Wenn er der Meinung ist, daß bei diesen Wahlen die Leistung der Südtiroler Politiker in Rom beurteilt wurde, so soll er sich einmal in den Gasthäusern umhören. (Stammtischpolitiker sind auch Wähler) Man hört Stichworte wie: Arroganz, Postenschacher, Präsidentenposten, Vizepräsident, Führungsstil, Ausländerproblem im Lande, Luxusvillen für Pensionsreife Beamte, SVP-Stimmen bei den Italienern holen, Handelskammer usw.....vielleicht sind da ein paar Punkte die auch die Landesregierung und vielleicht auch ihn selbst betreffen. Für die SVP wäre wohl gut wenn alle Funktionäre ein bischen Gewissenserforschung machen würden. Karl Zeller hat es vorgemacht.
15.04.2008
Franz, Margreid
Es ist schon tragisch wenn der Zeller in der Dolomiten am 15. April meint, dass "Vetternwirtschaft, Filz und Postenschacher" ein Protestgrund waren und das Fass zum Überlaufen "die Vizepräsidentschaft von Georg Mayr in die Handelskammer gewesen sei, er aber sich eifrig mit Michl Ebner ablichten lässt, sozusagen den designierten neuen Handelskammerpräsident...Leitln, es isch oanfoch lai mehr zum kotzn mit enk....die nechtse Watsch kriegs im Herbst.....
15.04.2008
Ohhh wie ist das Schööön!!!!
15.04.2008
peter tappeiner, kastelbell
parlamentswahlen 2008: ich bin seit 25 jahren mitglied der svp, und ich muß sagen, daß mich diese niederlage nicht im geringsten stört; dieses debakel war vorauszusehen; wie die freiheitlichen richtig formulierten, diese generation von svp-mandataren, auch jene im landtag, vertreten nicht mehr die interessen der bürger, sondern die eigenen und die der führungseliten in den verbänden; in den wahlanalysen hat einzig herr zeller einige ursachen dieses niederganges verstanden; ständedenken, machtarroganz, eitelkeit, ämterhäufung, sind nur einige attribute die man unseren politischen vertretern vorhalten muß; wie sollen wähler in südtirol noch motiviert werden, diese partei zu wählen, wenn bereits jahrelang über die hohen politikergehälter und zuwendungen debattiert wird, und ein herr baumgartner dann einen antrag stellt, daß die mitglieder der landesregierung durch andere nichtgewählte mandatare im landtag ersetzt werden sollen ??? weiters hat diese partei nicht verstanden, daß ihr die sog. stammwähler langsam wegsterben, und junge wähler in ihr nicht mehr die politische vertretung für die zukunft sehen; wie auch, wenn immer und überall gut dotierte posten von altgedienten svpler besetzt werden; (hosp, willeit, gramm, brandstätter, ebner, mayr sepp u.v.m) grossprojekte werden gegen den wiederstand der bevölgerkung zum wohle weniger durchgeboxt, gegenargumente und bedenken auf arrogante art und weise abgetan; der vor diesen wahlen kundgemachte alleinige vertretungsanspruch für rom ist nur insofern nachvollziehbar, soviele versorgungsposten als möglich erhalten zu wollen, denn wenn es wirklich um was wichtiges für südtirol geht, - in rom oder in brüssel - muß sowieso der durnwalder die verhandlungen führen; zum schluss: vergeßt nicht, daß die arbeitnehmer, das größte stimmenpotential für die svp darstellt, aber zunehmend weniger gewicht in dieser partei hat; dies könnte zum boomerang werden, vor allem dann, wenn vertreter der wirtschaft die macht in der partei an sich reißen werden und immer und überall ihre forderungen durchboxen wollen.
08.04.2008
Ander, Kaltern
Es sei eine politische und Ungeheuerlichkeit, dass die SVP Partei immer wieder sagen würde, dass nur sie morgen die Republik "Südtirol" regieren und somit das Schicksal der Menschen entscheiden würden. Dann könne man gleich auch die Sonderautonomien abschaffen, erklärte ....... Die politische Debatte innerhalb der Südtiroler Autonomisten sei zwar nicht ausgestanden, aber in dieser Stunde sei das oberste Ziel der Zusammenhalt. Also Mander, holtets zomm
08.04.2008
Anton, Ahrntal
Lieber Hans, ich muss Ihnen vollkommen zustimmen, ich finde es einfach lächerlich dass manche sagen können:" Besser wie jetzt bei Italien geht es uns eh nicht". Wenn alle so denken würden ist die Deutschsprachige Bevölkerung in 50 Jahren eine Minderheit, in einer Zeit in der unsere jüngsten Nachkommen womöglich nicht mehr wissen welches unser Vaterland ist. Ich versuche immer etwas zu verbessern und auf meine Nachkommen zu achten, nicht einfach zu sagen dass es uns nicht mehr besser gehen kann. Alle die so etwas sagen haben keinerlei Ahnung worum es in Südtirol wirklich geht, nämlich um unsere Existenz!
04.04.2008
Hans, Brixen
@ sepp lieber herr sepp (auer), ST ist nicht T!!? Traurig, so etwas in einem Parteiforum lesen zu muessen, und dass auch noch von einem deutschsprachigen... ach darum geht es Ihnen als Svp-ler (??), also... um die vormachtstellung in ST! Schaut her, dieser satz von Ihnen muesste man glatt veroeffentlichen, denn die leute wuerden aufwachen... Ich koennte mir denken, bei solchen aussagen, kommt die watsche von alleine (ob bei oesterreich oder bei italien)! bitte besinnt euch wieder mehr auf Deutsche Wurzeln - nicht immer nur auf jeder veranstaltung reden wie viel Tirol ST ist und dann kaum was dafuer tun, sondern lasst endlich mal taten folgen! welches problem sehen sie mit den italienern Herr Sepp? Ist laut ihnen der Proporz also diskriminieren bzw. nicht gerechtfertigt? Wieso fuellen sich die italiener bei uns eg. immer diskriminiert... diese leben sich besser bei uns als wie die buffola-fressenden Italiener in Kampanien, welche sich mit Maifia und arbeitslosigkeit herumschlagen muessen! ich weiss nicht wo sie probleme sehen..???? es sind Mitbuerger und werden als Minderheit genauso gut behandelt wie jede andere!!!
29.03.2008
Franco, Bolzano
wird nicht schwierig werden..... es genügt der politische Wille diesseits und jenseits. Punkt.
18.03.2008
Anton , Ahrntal
Wenn die Ladinischen Gemeinden zu Südtirol hinzukommen Ist es ein muss dass Südtirol wieder an Tirol angegliedert wird, die Südtiroler wurden auch nicht gefragt ob Sie von Ihrem Vaterland getrennt werden wollen! Die SVP würde diesen Schritt für die Ladiner doch nur unternehmen dass Diese fleissig SVP wählen würden. Wie sich einst Magnago für Südtirol eingesetzt hat wird durch solche Aktionen ruiniert.Die SVP würde Ihre Heimat verkaufen nur um die Mehrheit zu bekommen!
03.03.2008
Talian, Talian
ni' in Stria l'e' mei
18.02.2008
Alexander, Wien und Rom
ich wäre dafür. Historisch waren die Gemeinden ja bis 1918 Teil von Tirol, anders als z.B. die 10 Gemeinden (Zimbern).Klar spielen auch finanzielle Aspekte eine Rolle
14.02.2008
sepp, auer
Schweiger Josef, Bayern Aufwachen Herr Schweiger, Südtirol ist nicht Tirol und hier gibt es nur enige die zurück zu Tirol wollen: weil es A im Moment uns besser so geht weil B sie SVP sonst ihre Vormacht in ST verlieren würde. Abgesehen davon was wollen sie mit den Italienern im Lande tun?
11.02.2008
Sepp, Margreid
Entweder die SVP setht sich für die Zugpendler aus Salurn und Margreid ein, ansonsten geht meine Stimme und die Stimme anderer Pendler in eine andere Partei!
25.01.2008
croderes, Persenon
im Ticino ist die Amtssprache italienisch. Und es heißt "rumantsch", nicht "rumantsch ladin". Yvo, informiere dich doch besser. also, wenn schon über graubünden schreiben, dann tschusto.
19.01.2008
Yvo (It/CH Doppelb)., ZH und Frasco TI
@anton Es gibt keine italienischen Tessiner, es gibt einen Kanton Tessin, Ticino, wo die Amtsprache deutsch ist, ferner gibt es im Kanton Graubünden der ans Vinschgau grenzt, eine einen italienischen Sprachbezirk der beginnt in San Bernardino und grenzt ans Tessin( somit im Kanton GR 3 Amtsprachen: Italienisch, deutsch und romanisch (rumatsch ladin), Anmerkung zu Tessin: die gemeinde Bosco Gurin ist walsertum und dort wird deutsch gesprochen! Vom französischen Teil der CH fange ich gar nicht an. Den es geht ums Südtirol, wenn schon übers Tessin scrivere, dan giusto! Grazie mille!
16.01.2008
Anton, St. Jakob
Was die Schwedische Minderheit heute in Finnland betrifft, so gibt es davon zwei Arten. Zuerst einmal gibt es dort die Schweden in der Aland-, bzw. AA-land Autonomie (den scand. Buchstaben "a" mit einem kleinen Ring darüber gibt es bei uns nicht, daher wird das oft mit "aa" umschrieben), und zweitens gibt es auch die Finno-Schweden in Finnland selbst, vor allem entlang der Küsten von Vaasa, Turku/Aabo bis Helsinki, Espoo und Kotka. Daher gibt es auch dort zwei Arten von Autonomien für die gleiche schwedischsprachige Bevölkerung, die um 10% der gesamten Bevölkerung stellt. Die Schweden auf den Aaland Inseln betrachen sich als ein Teil der Schwedischen Nation und sprechen reines Schwedisch, die Finnoschweden eher nicht und sprechen sog. Finnland-Schwedisch, das sich von der Standardsprache markant unterscheidet. Sie sind nach eigener Auffassung in erster Linie Finnen, wie z.B. die italienischen Tessiner Schweizer sind. Daher hat man für beide Arten von der gleichen Schwedischen Minderheit in Finnland zwei verschiedene den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Autonomien geschaffen, für die Aaland-Schweden eine echte politische, für die Finnoschweden eine kulturelle Autonomie. Dieses System scheint seit über 50 Jahren einwandfrei und gut zu funktionieren, auch wenn es in den letzten Jahren Stimmen auf den Aaland Inseln gegeben hat, die in Richtung einer Rückkehr zu Schweden nach 200 Jahren tendieren. Im Hohen Norden gibt es noch zwei bedeutende Miderheiten, das sind die Saami in Lappland und die Karelier in Ost-Finnland um die Stadt Joensu und in der Russischen Autonomen Republik Karelien nordwestlich von St. Petersburg, dieses Land ist fast so gross wie Portugal und hat um 700 Tausend Einwohner, davon mindestens die Hälfte nicht Russen, d.h. Karelier und Finnen, Wespen usw., je nach Volkszählung. Es ist ein urechtes scandinavisches, altertümliches, zivilisatorisch sehr verspätetes Land in Russland selbst, von dem man in Europa so gut wie nichts weiss, ausser bei den Leuten, die sich dafür interessieren. Genauso ist das auch mit der Frage der Sieben, Zwölf oder Dreizehn Gemeinden an den Grenzen zu Trentino. Wenn nicht einmal in Italien die Autonomie der Region Friaul-Udine einigermassen bekannt ist, wie soll das mit so kleinen Minderheiten gehen, wie die oben genannte? In Europa verschwinden auch in unserer Zeit immer mehr kleine Minderheiten, ohne dass das wen kümmert. Kennt jemand z.B. die Minderheit der Jenischen in Tirol, oder deutsche Sprachinseln an der Grenze zu Schweiz/Wallis? Grösserre Minderheiten wird auch in 100 Jahren geben, die kleineren sicherlich nicht. Für jede bedrohte Art in der Natur gibt es entsprechende Schutzprogramme, nur für kleine Minderheiten nicht, alsob uns allen die kulturelle Vielfalt in Europa nichts wert wäre. Wenigstens die Ladinische Sprachgruppe erlebt in unserer Zeit eine Wiedergeburt und das ist gut so, Dank dem auch in diesen Fragen segensreichen Einfluss aus der Provinz Bozen Südtirol, im Trentino oder Veneto ist Gegenteil der Fall.
16.01.2008
Der Tisner Ander, Kirchheim unter Teck
Da es unter diesem Topic ja um Referenden geht, möchte ich auf die kürzlich ergangene Entscheidung des Regionalrates verweisen, die den Übertritt von neun Gemeinden des Veneto/Venetien abgelehnt hat. Ich weiß nicht ob nicht wenigstens eine Abgeordnete, ein Abgeordneter den Weitblick gehabt hat sich tiefer in die Sachlage einzuarbeiten? Mit zum Teil bis zu 95% haben diese Gemeinden den Übertritt zu Trentino/Südtirol gewünscht. Wie lästige Bittsteller hat man sie abgwiesen. Erstaunlich die Anhänglichkeit dieser Zimbern zu ihren nördlichen Brüdern. Was gilt denn Treue heutzutage noch? Sieben von diesen neun Gemeinden sind die sogenannten Sette Comuni/ Sieben Gemeinden, bei denen die zimbrische Haussprache durch die Italianisierung gerade ausstirbt: Asiago/Sleghe (Schläge),Lusiana/Lusaan,Enego/Genebe,Fotza/Vüsche,Gallio/Ghel,Rotzo/Rotz,Roana/Roboan mit seiner relativ am meisten zimbrisch gebliebenen Fraktion Mezzaselva/Mittebale (Mittenwald). Auch Conco, das nicht zu den Sieben Gemeinden gehört, hat aber eindeutig zimbrische Zugehörigkeit und führt den schönen zimbrischen Namen "Kunken". Die Nachnamen in der Gemeinde sind überwiegend zimbrisch. Sovramonte hat diese eindeutige Zuordnung nicht, eine Merkmale sprechen dafür, andere dagegen. Schon vor über hundert Jahren hat die schlafmützige österreichische Verwaltung es versäumt die Sieben, aber auch die Dreizehn Gemeinden verwaltungsmäßig an Tirol zu binden. Man mag meine Ausführungen gerne belächeln. Jedenfalls wäre dies ein Bruch mit der Jahrhunderte Jahre andauernden Italianisierung. Und wer lächelt, der lächelt über sich selbst, da er mitten darin lebt.
15.01.2008
Peter, Gröden
Elena Artioli auf die Kandidatenliste bitte! ;-)
15.01.2008
Der Tisner Ander, Kirchheim unter Teck
Eigentlich ist den kompetenten Ausführungen von Anton nichts hinzu zu fügen. Aber nur um es zu präzisieren: Der Begriff "Schwedisch" ist irreführend. Es handelt sich bei den Aaländern also um finnische Staatsbürger, die "schwedischsprachig" sind. Sollte ein Angehöriger des Staatsvolkes, ein Finne, also auf Aaland leben wollen, so hat er das einsprachig in schwedischer Sprache zu tun. Daher Antons Eindruck. es lebten nur (99,9%) Schweden auf Aaland. Seine kenntnisreichen Ausführungen über weitere europäischen Autonomien stehen in auffälligem Gegensatz zu den Äusserungen Südtiroler Provinzpolitiker, wie die Südtiroler seien die "best geschützte Minderheit Europas", oder die Südtirol- Autonomie sei die beste Autonomie Europas. In Wirklichkeit befindet sich die Südtirol- Autonomie im unteren Mittelfeld. Sicher gibt es auch noch "schiachere" Autonomien wie zum Beispiel die Vojvodina.
15.01.2008
Anton, St. Jakob
Ich habe einmal die Autonomie und die Geschichte der zu Finnland gehörenden Alandinseln ( finn. Ahvenanmaa) studieren müssen, und ich war auch einmal dort. Das einzige, was man vorort von Finnland als besucher merkt, das ist eine bunkerartige Kaserne mit einer überdimensionalen finnischen Nationalfahne in der Nähe der Hauptstadt dieser Autonomie Marienhamn. Es ist eine fast 99,99% Autonomie der heute fast zu 100% von Schweden bewohnen Inseln in der Ostsee zwischen diesen beiden Ländern. Der Grund dafür, warum diese Inseln heute zu Finnland gehören, ist historischer Natur. Schweden verlor am anfang des 19.Jahrhunderts einen Krieg mit dem Russischen Zarenreich und damit auch Finnland mit diesen Aland Inseln. Daher kamen nach 1918 diese Inseln nach der Gründung des neunzeitlichen finnischen Staates wieder zu Finnland und wie man weiss, wollte sich kein westlicher Staat damals oder gerade nach 1945 nach dem finnisch-sowjetischen Winterkrieg in einer sehr instabilen Lage Finlands als Halbsatelit der Sowjetunion die Finger mit dieser Frage der Selbstbestimmung der Alandinseln-Bewohner verbrennen und Schweden als neutrales Land schon gar nicht. Stockolm verlangte für die schwedische Bevölkerung eine völlständige Autonomie, die ohne zu zögern und ohne mit der Wimper zu zucken von Helsinki diesen Inseln so bald als möglich gewährt worden ist. Die Präsenz der finnischen Staatsmacht ist dort gestern wie heute fast null. die Inseln sind entmilitarisiert und das schon seit den 50er Jahren, d.h. kein finnischer Soldat ist dort stationiert gewesen und es hat auch nie eine Wehrpflicht für die Bewohner dieser Inseln gegeben und das in Finnland nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 90er Jahre, wo dieses kleine Land wie kein anderes seine Wehrkraft gegenüber der permanenten Bedrohung aus dem Osten beweisen musste. Auch die Polizeigewalt befand sich und befindet sich heute in den Händen der Autonomie. Dort ist auch fast keine Steuerhochheit des finnischen Saates vorhanden, sondern fast das ganze Geld bleibt ohne Umwege über die Hauptstadt Helsinki in dieser Autonomen Region, und wird von der Regionalregierung nach eigenen Vorgaben und Prioritäten verwendet. Auch andere Autonomien in der EU sind oder waren schon immer weiter und besser entwickelt, als die heutige Autonomie von Süd-Tirol. Ich denke da an die Autonomien der Brittischen Kanalinseln zwischen GB. und Frankreich, weiter die nur der Krone des UK. unterstellte relativ grosse Isle of Man in der Irischen See, die Autonomie der heute formell zu Dänemark gerade noch gehörenden Färöer Inseln in der Nordsee, die sogar eigenes Geld drucken dürfen, und die jede Zeit in die Unabhängigkeit entlassen werden können, wenn sie es nur wollen würden, aber sie wollen nicht, da sie sehr viele Vorteiele aus der heutigen Lage ziehen, vor allem aber die Subventionen aus Kopenhagen, d.h. geschenktes Geld, machen das nicht so bald wahrscheinlich. Ich denke da weiter an die neueste Entwicklung der Autonomien in Wales und Schottland, Baskenland, Katalanien, etc. So gesehen hat sich die Autonomie der AP Bozen Südtirol nicht viel weiter bewegt seit dem Zeitpunkt der Einführung 1972 bis 1992 und jedes weitere Zugeständnis aus Rom musste man und muss teuer dieser Staatsmacht abkaufen. Die heutige Autonomie befindet sich auf dem Stand vieleicht der späten 70er Jahren, also was damals in West-Europa in dieser Frage modern und angesagt war. Heute im Jahre 2008 kommt es sogar zu einem Drama in Italien, wenn drei Gemeinden aus dem Veneto in einer freien Abstimmung zu über 2/3 Mehrheit die alte Landeseinheit mit heute Süd-Tirol fordern. Jede Erneuerung verkommt in diesem Stiefelstaat zu einem Trauerspiel oder zu einer Posse, jeder glaubt nur seinen geglaubten "Besitz" verteidigen zu müssen, die Rechnung dafür müssen wie immer die Menschen ganz unten bezahlen, ob sie es wollen oder nicht. Die Reformscheue ist überall in diesem Staat anzutreffen, auch leider bei den Fragen der Autonomie Südtirols.
13.01.2008
Der Tisner Ander, Kirchheim unter Teck
Zu den interessanten-leider zu lang geratenen- Ausführungen von Anton ist folgendes zu sagen: Die immerfort gelobte Südtirol-Autonomie ist im europäischen und globalen Maßstab kein großer Wurf. Ohne auf die Details eingehen zu können- wegen Platzmangels- möge er sich einmal über die Aaland-Autonomie informieren. Das ist eine Autonomie die den Namen verdient! Südtirol hat noch nicht einmal die Rechte eines deutschen Bundeslandes- und das im fremdnationalen Staat. Hier nun das Autonomie- Quizz für Anton: 1.) Wie heißt der Landesrat für Justiz? 2.) Wie heißt der Landesrat für Inneres? 3.) Wie heißt der Landesrat für Finanzen? 4.) Wie heißt der Leiter der Südtiroler Polizei? 5.) Wo ist das Hauptquartier der Südtiroler Polizei? Die ehrliche Beantwortung dieser fünf Quizzfragen führt zu einer objektiven Evaluation der Südtirol- Autonomie.
28.12.2007
Anton, St. Jakob
@ Herr Schweiger aus Bayern. Was glauben Sie, was tut die SVP für das Land die ganze Zeit, nicht erst seit gestern, sondern ununterbrochen seit der Gründung 1945/46 in dieser langen Zeit des politisch demokratischen Kampfes um die Verwirklichung der Menschenrechte der Autonomie und der Selbstbestimmung für Süd-Tirol der deutschen und der ladinischen Sprachgruppe? Ohne die Erfoge dieser Politik wäre das Land ganz bestimmt nicht dort, wo es sich politisch heute befindet. Wenn Sie die Geschichte des Landes Tirol südlich des Brenners kennen, dann wissen Sie bistimmt, wo sich dieses Land politisch noch vor 50 Jahren befunden hat, und welche leidvollen Erfahrungen die Süd-Tiroler mit der italienischen Fremdherrschaft auch seit 11.November 1918 bis heute gemacht haben. Der Erste Weltkrieg war bekanntlich der letzte konventionelle Krieg der Neuzeit und der europäischen Geschichte, wo man noch daran glaubte, dass man einem anderen und fremden Land und Volk Territorien und Völkerschaften nach dem "Sieg" mit Waffengewalt abtrotzen könnte. Spätestens aber seit diesem Zeitpunkt gab es und gibt in Europa und in der Welt soetwas wie Völkerrecht, das Annexionen ohne Volksbefragung ohne Zeitlimit verbietet, mögen verschiedene Staaten noch so oft sich gegenseitig ihre "Eroberungen" absichern und garantieren. Vor 1919 gehörte das Land Süd-Tirol zu Alt-Österreich und die Italiener hegten im Zeichen der Irredenta viele Ressentiments gegenüber der Habsburgermonarchie in Hinblick auf die italienischsprachigen Gebiete der Monarchie im Trentino und um Triest , Istrien usw. Nach dem Zerfall des k.u.k. Reiches konnte fast jede der in diesem Staat lebenden Völker seine Selbstbestimmung auch verwirklichen, mit Ausnahme der Süd-Tiroler und der Sudetendeutschen, aber mit dem Unterschied, dass gerade die Deutschen in Böhmen und Mähren schon immer innerhalb der Grenzen dieser Länder gelebt haben, die Süd-Tiroler aber nicht. Hier war die italienische Herrschaft so neu, wie eine spanische oder französische. Bereits 1918 gab es die erste Petition der Süd-Tiroler Gemeinden an damaligen US-Präsident Wilson und zwar mit der klaren Forderung der Selbstbestimmung auf dem Wege der Abstimmung und nach der Landeseinheit des deutschsprachigen Landes Tirol. Damals lebten nicht einmal 3% italienischsprachige Alt-Österreicher als Einwanderer aus dem Trentino in heutigen Grenzen des Landes Süd-Tirol. Die Umstände der "Eroberung" des Landes durch diplomatischen Verrat und Betrug Italiens sind einigermassen bekannt und kein Ruhmesblatt für dieses Land, sondern ein Grund zum Schämen für alle anständigen Italiener. Der Kreuzweg der Süd-Tiroler, die "via dolorosa" des Landes und seiner Menschen in der Duce-Zeit bis 1943 ist auch bekannt. Damals ist aber auch dem Vaterland der Süd-Tiroler der Republik Österreich auch nicht besonders gut in Umgang mit Italien ergangen. Dieses kleine Alpenland versuchte seine Unabhängigkeit vom Deutschen Reich der Nazis durch internationale Garantien und Verträge zu sichern, vor allem mit Italien des Duce-Faschismus. Kurz vor dem Anschluss Österreichs an das Dt. Reich 1938 liess Mussolini Österreich wie eine heisse Kartofel fallen, der zu zahlende Preis aus Deutschland war die Unantastbarkeit der Brennergrenze durch einen anderen Diktator. Die weiteren Folgen dieser damaligen italienischen Politik für Süd-Tirol, Österrreich, Europa und die ganze Welt sind bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg hofften die Süd-Tiroler erneut, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt, als sie geschlossen 1946 eine Selbstbestimmungspetition an Österreich unterschrieben haben, leider vergebens. Das Opferland des Krieges Österreich musste in Paris 1946 mit dem Verursacher und Agressorland über die Autonomie für Süd-Tirol verhandeln und zwar nur deswegen, weil das Königreich Italien in letzter Minute die Seiten in diesem Krieg gewechselt hat. Der Pariser Autonomie-Vertrag von 1946 macht daher Süd-Tirol, und damit auch seine Selbstbestimmung zu keiner ausschliesslich italienischen Angelegenheit mehr, da in diesem Vertrag festgehalten wurde, dass dem Vaterland Österreich ein Mitspracherecht in allen Südtirolfragen zugestanden wird, in aller Zukunft und in allen diesbeszüglichen Streitfragen darf die UNO als letzte Schiedsinstanz angerufen wird und an diesbezügliche Entscheidungen müssten sich dann auch alle Konfliktparteien halten. Damit hat meines Wissens Altmitgliedsland der EU Italien seinerzeit 1992 sogar dieses noch so kleine Österreich vor seiner angestrebten EU-Mitgliedschaft für 1994/95 diplomatisch erpresst und zu einer Verzichterklärung in weiteren UNO-Süd-Tirol-Fragen, d.h. als Drohung mit italienischem Vetorecht bei der Aufnahme Österreichs in die EU zu einer Verzichterklärung gedrängt. Das ist also eine freundliche Nachbarschaftspolitik wie man es in Italien versteht. Dass die Schutzmachtfunktion des Vaterlandes Österreich immer noch notwendig sein wird, das muss man nicht besonders betonen, wenn man eine kleine österreichische Minderheit von über 350 Tausend Menschen in einem 57 Millionen Staat ist. Österreich nimmt diese Aufgabe der Schutzmacht Südtirols sehr ernst und nicht erst seit dem Pariser Vertrag von 1946. Dazu kam es aber schon 20 Jahre später vor der UNO, als Italien die 1946 versprochene Autonomie nicht umsetzte, und im Gegenteil die Provinz Bozen 1948 in einer neu geschaffenen Region Trentino Alto Adige zusammenfasste, wo auf einmal die Süd-Tiroler innerhalb dieser neuen Verwaltungsgrenzen eine klare Minderheit waren. Dazu kam noch gezielt gesteuerte Italianisierungspolitik vor allem durch Massenzuwanderung aus Italien, wo man damals sogar "vom Todesmarsch Süd-Tirols " bereits gesprochen hat. Das Ziel dieser Politik eines diesmal "demokratischen" Italien war, den Süd-Tirolern für alle Zukunft eine ethnische Begründung für ihre Selbstbestimmung zu nehmen, obwohl der Blick auf die Landkarte genügen würde, um festzustellen, wie klein das Land Süd-Tirol und wie gross das Land Italien ist. Damit hat Italien gezeit, dass es zu keinem Zeitpunkt nach 1946 ernsthaft daran dachte, nur das politisch umzusetzten, wozu man sich so feierlich international in Paris vor der Welt für Süd-Tirol mit Österreich verständigt hatte. Dabei ist gerade dieses Land Italien in den Jahren nach 1945 mit dem Argument der eigenen Selbstbestimmung hausieren gegangen, wenn es um seine Ansprüche in Dalmatien und Istrien gegangen ist, also dort wo heute Slowenen und Kroaten leben und das nach der gescheiterten Annexion und nach einem Agressionskrieg gegen diese Völker, wo sogar Lubiana zu "citta italiana" erklärt wurde. Nach dieser Auslegung ist also Selbstbestimmung edel und gerecht, aber nur dann, wenn es um italienische Interessen geht, aber nicht wie heute bei der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler, d.h. der 75% der deutschsprachigen Bevölkerung in Süd-Tirol. Dennoch, die Zeit bleibt nicht stehen. In einem Europa freier und selbstbestimmter Völker wird es mit Sicherheit neue Selbstbestimmungen auch im Westen des Kontinents geben. Die letzte friedliche und demokratische Selbstbestimmung des Landes Montenegro, die ich seinerzeit persönlich für nicht möglich gehalten habe, ist erst ein Jahr alt. Eine neue in Kosovo zeichnet sich gerade in diesen Wochen und Monaten für Jänner/Feber 2008 ab. Gestern hat man in manchen Zeitungen viele Kommentare zu diesem Thema wegen einer antikosovarischen Resolution aus Belgrad lesen können, u.a. habe ich ein Kommentar in Salzburger Nachrichten vom 27.12.07 (glaube ich) aus Österreich aber auch in anderen internationalen Zeitungen vernommen, wonach in Diplomatenkreisen in der EU und in der Kosovo-Trojka-Kontaktgruppe der UNO seitens Spanien und Italien vor den Folgen der Kosovarischen Selbstbestimmung, d.h. Sezession von Serbien gewarnt wird und zwar in Spanien wegen Baskenland und Katalanien und in Italien wegen Südtirol (!!!). Da hat es mir beinahe die Sprache verschlagen. Ich möchte gerne wissen, wo man gerade in Rom und gerade jetzt die Anzeichen einer möglichen baldigen Sezession Süd-Tirols vom Stiefelstaat auf einmal sehen würde. Die Selbstbestimmung Süd-Tirols ist ein langfristiges Bestreben dieses Landes und seines Volkes auf einem friedlichen und demokratischen Wege sich von diesem Staat zu befreien und das nicht erst seit heute, sondern ununterbrochen seit 1918. Die letzte Selbstbestimmung-Petition der Süd-Tiroler Bürgermeister, fast von allen unterzeichnet, an den Österreichischen Nationalrat in Wien von 2006 ist noch in frischer Erinnerung. Laut Meinungumfragen würden wohl zu allen Zeiten die meisten Menschen in Süd-Tirol eine Selbstbestimmung des Landes klar und deutlich bejahen. Ich hoffe daher sehr, dass auch einmal die Zeit in Tirol südlich des Brenners kommen wird, sodass die Bürger in einer freien, gleichen und geheimen Wahl sich zu dieser Frage aller Fragen in Süd-Tirol äussern werden dürfen. Italien wird ganz bestimmt nicht nach so einer möglichen Abstimmung der Süd-Tiroler das Land und die AP Bozen Südtirol, wie 1999 Serbien Kosovo als Reaktion darauf mit Militär- und Polizeikräften pazifizieren. Das ist in der EU politisch völlig undenkbar und in Europa heute vollkommen unmöglich geworden. Das hat es aber auch in Süd-Tirol einmal schon in den 60er Jahren gegeben, und zwar als Reaktion des italienischen Staates auf die bekannten Ereignisse von damals um die Aktivitäten des sog. BAS-Widerstandes (Befreiungsausschuss Südtirol), mit hunderten von Attentaten gegen Einrichtungen und Institutionen dieses Staates. Ein politischer Kampf um die Selbstbestimmung in unserer Zeit, der vollkommen friedlich und demokratisch bleibt, der seine ethnische, kulturelle und historische Berechtigung hat, und nur als solche von der EU und der Welt wahrgenommen wird, den kann man unmöglich mit solchen Methoden, wie noch vor einigen Jahren in Kosovo totschlagen und niederwerfen. Das ist nicht einmal sogar in den Baltischen Staaten in der ehem. Sowjetunion in den 90er Jahren dieser Supermacht politisch möglich gewesen, bzw. in Ost-Deutschland und anderswo in Mittel- und Osteuropa. Ich bin davon überzeugt, dass die SVP weiterhin getreu eigenem Parteistatut das politische Ziel der Selbstbestimmung Süd-Tirols nicht aus den Augen verloren hat, ganz im Gegenteil, auch für die Selbstbestimmung hat die SVP eigene Konzepte. Die heutige Politik dieser Partei mit der Ausrichtung auf Ausbau der Autonomie und des Wohlstandes für alle von Landeshauptmann Luis Durnwalder hat das Land dorthin gebracht, wo es sich heute sozial, wirtschaftlich und autonomiepolitisch auch befindet, nämlich ganz oben in allen positiven Statistiken der Regionen der EU. Heute hat daher der italienische Staat in Alto Adige fast nichts mehr zu sagen, was die lokalen Angelegenheiten betrifft, die werden im Einklang mit der Autonomie von der Landesregierung bestimmt und geregelt. Daher, wenn man schon jetzt weit über 90% der Politik selber als SVP von Bozen aus bestimmen darf und kann, dann warum sollte es irgendwann einmal nicht möglich sein, dass das Land einen anderen Weg wählt und sich von diesem Staat im Einfernehmen, friedlich und demokratisch trennt, vor allem wenn andere autonome Regionen in der EU selbst diesen politischen Weg gehen werden? Solche Abstimmungen zu ähnlichen Fragen der Selbstbestimmung wie in Süd-Tirol sind für Schottland für das Jahr 2011 geplant, für Baskenland 2009, Katalanien 2010. So eine Abstimmung kann man unter Umständen ausrufen, durchführen und abschliessend gewinnen oder auch nicht, da jede demokratische Wahl mit einem offenen Resultat geführt werden kann und muss. Dazu hat einmal der Landeshauptmann von Südtirol so treffend gesagt: "Wenn es wirklich zu einer Abstimmung käme und wir sechs Monate Zeit hätten die Bürger aufzuklären, würde sich auch heute eine knappe Mehrheit für eine Rückkehr zu Österreich finden." Quelle: Tageszeitung Dolomiten aus Bozen vom 08.Juni 2006. Diese Äusserung hat der Landeshauptmann damals wohl in Hinblick auf einen im Senat in Rom eingebrachten Gesetzesentwurf vom italienischen Altpräsident Francesco Cossiga zu Frage der endgültigen staatlichen Zugehörigkeit Süd-Tirols getroffen. Nach meinem dafürhalten würde sich heute und auch morgen eine überwältigende Mehrheit der Süd-Tiroler aller Sprachen für die Selbstbestimmung in einem demokratischen Referendum mit einer klaren Fragestellung ohne Behinderungen durch den heutigen Staat aussprechen, und in weiterer Folge auch eine klare Mehrheit für die Landeseinheit Tirols in Nord Süd und Ost, also in seinem deutschsprachigen Teil. Die nächsten Jahre 2008 und 2009 werden meiner Meinung nach gute Jahre für die Selbstbestimmungen überall in der EU aber auch in Tirol in seinem südlichen Teil zwischen dem Brenner und der Salurner Klause werden.
20.12.2007
Hallo, warum kämpft Ihre Partei nicht stärker für eine Einheit Tirols? Die Tiroler sollen in einer Volksabstimmung selbst bestimmen wohin sie gehören wollen. Ich werde diesem Thema in Bayern einer breiteren öffentlichen Aufmerksamkeit verhelfen. Tirol ist nicht italienisch, das ist Unterdrückung wie sie in Europa heutzutage nicht sein kann. Grüße aus dem Freistaat Bayern
15.12.2007
Der Tisner Ander, Kirchheim unter Teck
Leider werden hier Beiträge ohne jegliche Geschichtskenntnisse abgesondert, nach dem Prinzip: "Ich bin für..." Es ist eine historische Tatsache, dass die drei ladinischen Gemeinden ohne jede Volksabstimmung 1923 unter dem Faschismus vom historischen Tirol abgetrennt wurden, um sie besser denaturalisieren zu können. Dieses heutige Abstimmungsergebnis verwundert um so mehr, als dass vor allem Ampez/Hayden/Cortina eine starke italienische Zuwanderung erlebt hat (Wintersport!) Das Abstimmunsergebnis zeigt eine noch viele Jahre nachwirkende Treue zum historischen Tirol. Die Korrektur dieser Unrechttat wäre eine Wiedergutmachung und ist nicht mit dem Wunsch anderer Gemeinden nach einem Provinzwechsel gleich zu setzen.
18.11.2007
Croderes, persenon
Heinrich, bist du ein Prophet? wie willst du so genau wissen, wie sich die Ampezzaner verhalten werden? Da sprechen wohl Vorurteile und Abneigung. Felix hat Recht: die Ladiner sind nur da, um brav SVP zu wählen. Die Ladiner sind für dich ein Hilfsvollk, gell.
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