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FORUM
06.10.2003
Restaurierung Siegesdenkmal

Durch die Restaurierung des Siegesdenkmals wird faschistisches Unrecht verherrlicht.
07.12.2003
RADIO SÜDTIROL, BURGSTALL
Es wäre besser,den derzeit sogenannten Siegesplatz von Amtswegen für Wohnungen,Büros,Grünparks und Unterirdische Tiefgarage zu errichten.Faschistische Denkmäle gehörten in kleinem Format als Andenken,das es nie wieder Krieg geben dürfe in Kulturhäuser untergebracht,nicht aber auf Plätzen die zu Provokationen Weltweit führen.Grund und Boden ist für Wichtigeres Notwendig,als Mahnmale aufzustellen.Überhaupt ist doch wie schon das Antiterrorismusgesetz besagt,alles was Volksverhetzerisch ist,im Keim zu ersticken,also auch das Faschistische Denkmal gehört abgetragen,ein Errinnerungsstück dieses Gesteins muss in ein Italienisches Kulturhaus untergebracht werden,um die Italienische Volksgruppe nicht zu verletzen,und den deutschsprachigen steht somit dieses Thema nicht mehr zur Diskussion.Wenn schon eine Gruppe von Italienern den Faschismus huldigen,dann können Sie dies wohl innerhalb Ihres Italienischen Kulturhauses ausüben. Der Siegesplatz muss aus Platzgründen umgewidmet werden,Wohnungen und Büros sowie eine Grosse Tiefgarage muss errichtet werden,dass alle die in´s Zentrum wollen eine Parkmöglichkeit haben,denken wir nur daran,dass der PKW UND LKW Verkehr zunimmt.
21.11.2003
Helmut Pasquazzo, Hohenstein (D)
Jeder Euro, der für die Restaurierung dieser bombastischen, abscheulichen und, weil verlogen, völlig überflüssigen Scheusslichkeit ausgegeben wird, ist einer zu viel. In seiner Monstrosität, Abscheulichkeit wird dieses eigentlich lächerliche "Monument" nur noch von dem grauslichen "Altare della patria" in Rom übertroffen. In Südtirol ist das Ding völlig überflüssig. Aber so lange ein Holzmann Vizepräsident des Landtages sein kann, muss man ihm vielleicht diesen Steinhaufen lassen. Vielleicht wird er ihn einmal als Mausoleum beziehen wollen. In Italien laufen die Ewiggestrigen erhobenen Hauptes herum und bekleiden sogar in der Regierung -ja neuerdings auch im südtiroler Landtag- höchste Ämter. Wenn die zur Erhaltung und Stärkung ihres Selbstwertgefühls Denkmäler zur Erinnerung an vorgebliche "Siege" brauchen, dann sollen sie die, bitteschön", bei sich in Italien aufstellen, in Predappio zum Beispiel, aber sollen nicht südtiroler Städfte weiter verschandeln. Auch der Kapuzinerwastl würde sich auf der Spitze des Aetna zwar nicht lange halten können, aber bis zur nächsten Eruption vermutlich wohler fühlen als im kalten Bruneck.
02.11.2003
Norbert, Passeier
An Davide. Alle nationalsozialistischen Denkmäler wurden zerstört. Da der italienische Faschismus Lehrmeister für den deutschen war, wäre es mehr als angebracht auch die fasch. Denkmäler abzutragen. Ich hoffe die EU wird sich dessen annehmen, denn was für Deutschland gilt, muß doch auch für Italien gelten. Klarstellung: Auf dem Siegesdenkmal steht: Hier stehe, du Zeichen, an den Grenzen des Vaterlandes, hierhin brachten wir den anderen Sprache, Gesetze und Kultur. Sprache: Ein Viertel der damaligen Italiener waren Analphabeten, in Süd-Tirol waren es nur 1%, heute noch gibt es viele Analphabeten unter den Italienern. Gesetze: Die damaligen östereichischen Gesetze waren die besten Europas, während die italienischen ein Desaster waren und sind. Kultur: Was brauchen wir die italienische, wenn wir die lebendige Tiroler Kultur haben. Und übrigens hat den ital. Staat niemand gebeten, sich unser anzunehmen. Stattdessen hätte er den eigenen Landleuten im Süden weitergeholfen, damit diese in ihrer Heimat hätte bleiben können. Ich bitte Davide um eine Stellungnahme.
28.10.2003
Fabio, Storo (TN)
Als Rom untergegangen ist, hat man nicht alle Bauwerke abgetragen, im Gegenteil. Im Laufe der Zeit sind viele davon unter Schutz gestellt worden und man verlangt Eintritt um die Erhaltung zu finanzieren. Wer sentimental am Siegesdenkmal hängt, kann nicht mit Argumenten davon abgebracht werden. Der Zahn der Zeit wird sich seiner annehmen.
27.10.2003
Maran Thomas, Kaltern
Davide, sie vergessen wohl, dass Italien dieses Stück Tiroler Boden, durch Verrat erschleicht hat ! Es mag sein, dass die Denkmäler ein Teil Italienischer Geschichte sind, aber italienische Geschichte ist nicht unsere Geschichte, unsere ist Tiroler Geschichte. Baustil und Kultur markieren ab Salurn wo die wahre, gerechte Grenze verlaufen sollte. Solche Bauwerke gehören nicht zur Tiroler Kultur und nicht zu Tiroler Baukunst, also gehört es auch nicht auf Tiroler Boden.
25.10.2003
davide, bozen
Alle faschistische Bauwerke müssen saniert werden und mit italienischen Fahnen geschmückt werden. Diese bauwerke sind wichtige teile der Geschichte Italiens, wenn Italien damals das noch hinten gebliebende Land Südtirol erwonnen hat un moderniesiert hat.Der Italieniche Staat schützt die deutsch Sprache und was tut die gescheide deutsche Südtiroler Volksgruppe, spottet die italiener aus...
13.10.2003
Maran Thomas, Kaltern
Ich frage mich wie es sein kann, dass es in SüdTirol immer noch solche faschistische Bauwerke gibt und diese nicht schon längst dem erdbodengleich gemacht wurden wie es sich gehört. Das gilt für das Alpinidenkmal, das Siegesdenkmal, das Mussolini-Bild auf dem Gericht, und vieles mehr. Es stimmt, es ist ein Teil Tiroler Geschichte, aber ein Teil einer Zeit des Leidens. Solche Denkmäler müssen aus unseren Straßen und Plätzen entfernt und nicht noch restauriert werden. Jeder der die Absicht hat solche Denkmäler zu schützen, verrät seine Heimat Tirol !
08.10.2003
Horst, Barbian
Also ich muß sagen, dass ich nicht ganz verstehe, was da in Bozen mit der Debatte um die Rückbenennung des Siegesdenkmals passiert ist...ich dachte, die heutige Generation wäre 'reifer'...
 
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